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Sketche über Urlaub

Witzige Bühnenszenen über Urlaub,
Reisebüro und Urlaubsreise

Loggo Festgestaltung

Sketche über Reisebüro und Urlaubsreise

Das Reisebüro

Sketch für 2 Personen: Alte Frau, Frau vom Reisebüro

Eine alte Dame möchte sich im Reisebüro beraten lassen.

Frau vom Reisebüro: Bitte schön, kann ich Ihnen helfen?
Alte Frau: Ich bin eine Rentnerin, ich habe jetzt Zeit zum Verreisen. Nun wollte ich mal hören, wo man so hinfahren kann.
Frau vom Reisebüro: Soll es eine In- oder Auslandsreise sein?
Alte Frau: Das weiß ich noch nicht, preiswert und gut muss es sein. Am liebsten wäre mir ein Sonderangebot.
Frau vom Reisebüro: Na, dann wollen wir mal in Deutschland anfangen. Wie wäre es denn mit der Nordsee?
Alte Frau: Nordsee! Ach, nee. Wer fährt denn heute noch an die Nordsee. Da ist es doch so dreckig, dort badet man ja im Öl. Nee, nee, da will ich nicht hin.
Frau vom Reisebüro: Wie wäre es mit Bayern?
Alte Frau: Na gnädige Frau, wie können Sie mir denn mit Bayern kommen. Was soll ich denn da! Die Bayern können die Preussen doch gar nicht leiden. Nee, nee, Bayern nicht.
Frau vom Reisebüro: Wie wäre es dann im schönen Schwarzwald? Der ist durch die Schwarzwaldklinik in aller Munde.
Alte Frau: Ja, da soll es ja sehr schön sein. Aber ich habe auch gehört, da soll es die meiste Zeit regnen und was mache ich da, wenn es regnet? Nee, nee, der Schwarzwald ist auch nicht das richtige für mich.
Frau vom Reisebüro: Nun, dann hätten wir hier ein schönes Angebot aus Österreich. Sehr günstig und preiswert. Man kann dort wunderschön wandern, von den Bergen die Aussicht geniessen oder auch mal in der Sonne liegen. Also packen Sie Ihre Wanderschuhe ein, Österreich erwartet Sie!
Alte Frau: Na, soll ich da die Berge hochsteigen? Sieht ja echt so aus. Das Klettern auf die Berge, da kriege ich ja überhaupt keine Luft. Nee, Österreich ist nix für mich!
Frau vom Reisebüro: Dann wäre da ein Prospekt aus Italien. Sie können Rom, Florenz und Venedig besichtigen. Wünderschöne alte Städte mit herrlichen Museen. Wie wäre das?
Alte Frau: Da erzählt man doch, da wird soviel geklaut! Die Autos werden geklaut. Die Tasche wird vom Arm gerissen. Da soll es ganz schlimm sein mit den Räubern. Nee, nee, da will ich nicht hin.
Frau vom Reisebüro: Warum fahren Sie nicht einfach in die Schweiz? Dort hört man nichts von Räubern und desgleichen.
Alte Frau: Nee, dass ist nichts mehr für mich. Da ist der Euro nichts mehr wert. Das kann ich mir als Rentnerin nicht leisten.
Frau vom Reisebüro: Hier habe ich auch noch für eine Reise nach Frankreich ein paar Plätze frei. Wie wäre das?
Alte Frau: Ach du liebe Zeit! Mit meiner Fifur in ein Land, wo sie den ganzen Tag nur essen. Stundenlang sitzen die da und essen. Nee, nee, das ist nix für mich.
Frau vom Reisebüro: Dann fahren Sie doch nach London. Besichtigen Sie die königliche Parade, den Tower und was sonst noch sehenswert ist.
Alte Frau: Die Parade, die könnte mich ja reizen. Aber wie ist es denn mit dem Nebel, so eine dicke Suppe. Können Sie mir denn garantieren, dass es dort kein Nebel gibt?
Frau vom Reisebüro: Nun, das kann ich leider nicht.
Alte Frau: Das hätte ich mir schon gedacht. Also kommt England auch nicht in Frage.
Frau vom Reisebüro: Eine Reise nach Israel könnten Sie billig haben.
Alte Frau: Und der Aufruhr mit den Palistinänsern. Nee, da will ich nichts von wissen.
Frau vom Reisebüro: Kenia hätte ich auch noch anzubieten.
Alte Frau: Kenia? Könne Sie mir das mit guten Gewissen empfehlen. Ich habe gehört, da soll es mit der Sauberkeit nicht so stimmen. Da kriege ich ja den Sch...... Durchfall. Nee,nee, da muss ich dann auch noch bleiben.
Frau vom Reisebüro: Wollen Sie nicht mal eine Safari in Tansania machen? Da bekommen Sie viel für Ihr Geld geboten. Alle Tiere, die Sie sonst nur im Zoo sehen, können Sie dort in freier Wildbahn erleben.
Alte Frau: Safari, Tansania. Im Leben nicht. Da läuft es mir ja kalt dem Rücken herunter. Da werde ich am Ende noch von den vielen Tieren gefressen.
Frau vom Reisebüro: Hier haben wir sehr schöne Angebote aus Russland. Wie würde Ihnen denn das gefallen?
Alte Frau: Russland? Wohlmöglich noch nach Sibirien in die Kälte. Nee, da verstehe ich ja kein Wort und es ist mir dort viel zu kalt.
Frau vom Reisebüro: Ja, wie wäre es denn mit Japan? Es soll dort sehr schön sein und sehr sauber.
Alte Frau: Das glaube ich gern. Die kriechen ja den ganzen Tag auf der Erde herum. Die haben ja kein Tisch und kein Stuhl. Alles auf der Erde! Nee liebe Frau, das machen meine alten Kniee nicht mehr mit. Die sind sehr abgenutzt.
Frau vom Reisebüro: Dann fliegen Sie doch nach Mallorca. Das ist ein Paradies für ältere Leute.
Alte Frau: So alt bin ich aber auch noch nicht, und das Fliegen. Nee, das wäre nichts für mich.
Frau vom Reisebüro: Dann machen Sie doch Reitferien.
Alte Frau: Reitferien!! Soll ich mit meinen alten Knochen noch vom Pferd fallen? Wie stellen Sie sich das denn vor?
Frau vom Reisebüro: Dann machen Sie doch eine schöne Busreise. Dann sind Sie nicht allein und haben Gesellschaft.
Alte Frau: Auch nicht das Richtige. Die Hetze im Bus. Der eine reißt das Fenster auf, der andere brüllt "Mach zu, es zieht". Nee, nee, das Gestreite. Da verzichte ich lieber auf die Gesellschaft.
Frau vom Reisebüro: Jetzt haben wir aber bald alle Alternativen durch. Halt, wie wäre es denn mit einer Seereise?
Alte Frau: Seereise. Aber sagen Sie doch mal, für was halten Sie mich denn? Bin ich ein Rockefäller. Habe ich im Lotto gewonnen. Eine Seereise mit meinem bisschen Geld. Außerdem kann ich gar nicht schwimmen.
Frau vom Reisebüro: Ja, meine liebe Dame da bleibt eigentlich nur noch der Harz.
Alte Frau: Der Harz! Da kann ich ja gleich zu Hause bleiben. Wenn Sie sonst nichts zu bieten haben?
Frau vom Reisebüro: Ja, Ihnen kann man ja gar nichts recht machen.
Alte Frau: Was, mir nichts recht machen. Ich sehe nur, dass Sie Ihr Handwerk nicht verstehen. Mir brauchen Sie nichts mehr anzubieten. Ich gehe jetzt Heim, rufe die Krankenkasse an und lasse mir eine Kur verschreiben. Auf Wiedersehen!

Die Urlaubsreise

Sketch für 3 Personen: Er, Sie, Herr Koch

Beschreibung: Die Szene spielt in einem Zimmer. - Sie deckt den Kaffeetisch.- Nach dem Öffnen des Vorhanges kommt "Er" schnell ins Zimmer und wirft Mantel und Aktentasche auf einen Stuhl. Er gibt seiner Frau einen Kuß und sagt händeringend:

Er: Was glaubst du wohl, wo ich herkomme, Thea?
Sie: Spät genug geworden ist es ja. Vermutlich kommst du aus der nächsten Kneipe.
Er: Unsinn! Von Kochs...!
Sie: Nein!
Er: Doch! Mir ist nämlich eingefallen, daß ich sie mal vorsichtshalber fragen möchte, wohin sie in Urlaub fahren wollen. Damit wir ihnen nicht begegnen...
Sie: Und?
Er: Du wirst erschrecken: Nach Oberndorf!
Sie: Oberndorf? (Stemmt die Hände in die Hüften.) Ausgerechnet! Das ist ja - da können wir natürlich nicht hinfahren! Und ich hatte mich so gefreut! Aber die Thilde Koch vermiest einem ja jeden Urlaub mit ihren dreiundsechzig Krankheiten. Was machen wir denn da bloß...?
Er: (zögernd) Ja, was machen wir da... Paß mal auf, Liebling: wie wäre es denn, wenn wir wieder einmal nach Bad Seel fahren würden? Dort waren wir ja seit vielen Jahren nicht mehr...
Sie: Mir ist es ganz gleich, wo wir hinfahren. Hauptsache, wir begegnen Kochs nicht. Er geht ja, aber die Thilde - na, weißt du...
Er: Weiß ich, weiß ich! War doch gut, daß ich mal so hintenrum gefragt habe, was? Ja, Köpfchen, Thea! Aber da müssen wir uns gleich anmelden. Ich werde nach dem Kaffee zur Post gehen und ein Telegramm hinschicken. Pension Niobe - ich habe mich schon erkundigt, ob die noch besteht. Existiert immer noch. Billig und gut. Einverstanden?
Sie: Na ja. Bad Seel - ganz nett dort. Ist das die Pension droben am Wald?
Er: Richtig! Ist es! Hast doch ein fabelhaftes Gedächtnis, Thea! Alles, was recht ist. Also: wir trinken schnell Kaffee und ich gehe zur Bahnpost. Ich schicke ein Telegramm, daß wir am Neunten dort eintreffen werden, ja?
Sie: Das mach mal, Karl! Aber bleib nicht so lange - heute abend gibt's doch das Theaterstück im Fernsehen...
Er: (während es draußen klingelt) Das muß ich sehen. Nanu? Wer will denn jetzt etwas? Zeitung? Soll ich..
Sie: Laß mal, ich muß doch den Kaffee holen. (Sie geht hinaus. Während er sich die Hände reibt und dann mit zufriedenem Gesicht eine Zigarette anzündet. Sie und Herr Koch kommen herein.)
Er: Nanu? Albert?
Herr Koch: Ja, ich! Entschuldige, Karl. Aber ist dir aufgefallen, dass du deinen Schirm bei uns hast stehen lassen.
Er: Schirm? Nee! Donnerschlag! Tatsache, ich hatte ihn ja heute morgen mit ins Büro genommen!
Sie: Ich habe ihn schon draußen hingestellt.
Er: Danke! Und dir auch, Albert. Trinkst du eine Tasse Kaffee mit?
Herr Koch: Na ja, kann ich machen. Meine Frau ist in die Stadt gegangen.
Er: Und ich muß nachher zur Post, da kannst du ein Stück mitgehen...
Sie: Dann hole ich gleich den Kaffee. Sie fahren nach Oberndorf, Herr Koch?
Herr Koch: Jaja, so haben wir uns vorerst entschieden, und sie kennen ja Thilde - wenn sie dorthin will, dann kann keiner mehr etwas daran machen.
Sie: Na ich hole schnell noch eine Tasse und den Kaffee. (Sie geht hinaus. Er bietet Herrn Koch eine Zigarette an.)
Herr Koch: Na?
Er: Alles klar, Albert. Nicht so laut. Thea ist hellhörig.
Herr Koch: Was ist denn nun?
Er: Wir fahren nach Bad Seel in die Pension. Hast du Willi angerufen?
Herr Koch: Hab' ich. Seine Frau wollte absolut nach Petershausen, aber er hat zu ihr gesagt, dort würdet ihr hinfahren, und da wollte sie nicht mehr...
Er: Prima!
Herr Koch: Und dann hat er ihr Bad Seel vorgeschlagen und gleich dort angerufen und Pension für unsere drei Familien bestellt.
Er: (klopft Herrn Koch lachend auf die Schulter) Fein Mensch, Albert, auf diese krumme Tour haben wir unsere Urlaubs-Skatpartie ja doch noch zusammenbekommen.

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Seite zuletzt geändert: 07.10.2011