Übersicht
- Beim Schwitzen wird die Haut undicht und das Wasser sickert raus.
- Wenn Babys noch ganz klein sind, haben die Mamis sie im Bauch. Da können sie nicht geklaut werden.
- Ich bin am 27. Juli geboren. Komisch, genau an meinem Geburtstag. (!)
- Ich habe Locken, Papa hat Locken, Mama hat nur Haare.
- Wenn man Kinder haben will, muss man entweder Sex machen oder heiraten.
- Morgens kuschle ich immer mit Mama, da mag ich keine anderen Männer in ihrem Bett.
- Heiraten ist gar nicht so schlimm. Ein bisschen Sex, aber sonst geht es.
- Wenn ein Mann und eine Frau sich verlieben, lügen sie sich zuerst ein bisschen an, damit sie sich auch füreinander interessieren.
- Wenn ich erst mal aus dem Kindergarten raus bin, suche ich mir eine Frau und heirate.
- Die Liebe findet einen immer, egal wie gut man sich versteckt.
- Schwanger werden ist einfach, dafür nimmt die Mama so einen Papierstreifen und pinkelt drauf. Das ist alles.
- Wenn eine Frau ein Baby bekommt, wird sie Gebärmutter.
- Mein kleiner Bruder ist schon abgestillt, jetzt muss er noch abgeflascht werden.
- Ich heirate später mal die Mama. Eine fremde Frau will ich nicht.
- Mamas und Papas brauchen keine Eltern mehr, deshalb werden die dann Großeltern.
- Bleibt das Wasser auch über Nacht im Meer oder lassen sie es abends ab?
- Kühe dürfen nicht schnell laufen, damit sie ihre Milch nicht verschütten.
- Regenwürmer können nicht beißen, weil sie vorne und hinten nur Schwanz haben.
- Meine Mama kauft nur Eier von freilaufenden Bauern.
- Im Winter legen die Hühner keine Eier, weil ihr Eierloch zufriert.
- Im Frühling legen die Hühner Eier und die Bauern Kartoffeln.
- Ich brauche keinen Hustensaft, ich kann auch ohne husten.
- Einmal war ich so krank, da hatte ich 40 Kilo Fieber!
- Ein Pfirsich ist wie ein Apfel mit Teppich drauf.
- Wenn man kranke Kühe isst, kriegt man ISDN.
- Pilze, die fliegen, darf man nicht essen, die sind giftig.
- Die Fischstäbchen sind schon lange tot. Die können nicht mehr schwimmen.
- Wenn ich Limo trinke, habe ich danach immer Mund-Pupse.
- Für Kartoffelsalat muss man die Kartoffel erst nackt machen.
- Die Chinesen essen mit Fischstäbchen.
- Mineralwasser ohne Kohlensäure mag ich nicht, das ist mir zu flüssig.
- Mama schimpft immer, dass der Haushalt eine Syphilisarbeit ist.
- Immer soll ich mein Zimmer aufräumen, dabei bin ich als Kind geboren und nicht als Sklave.
- Mama cremt ihren Bauch immer mit Öl ein, damit unser Baby später keine Streifen bekommt.
- Müssen Mütter auch Gras essen, damit Milch aus den Brüsten kommt?
- Mein Bruder ist erst 3 Jahre alt, das ist noch ziemlich neu.
- Meine Mama hat ein Baby im Bauch, aber ich weiß nicht, wie sie das runtergeschluckt hat.
Kinder sind eine Brücke zum Himmel
(Aus Persien)
Autor: Antoine de Saint-Exupéry
Als du geboren wurdest,
war ein regnerischer Tag.
Aber es war nicht wirklich Regen,
sondern der Himmel weinte,
weil er einen Stern verloren hatte.
Bei Kindern braucht man ein Gläschen voll Weisheit,
ein Fass voll Klugkeit und ein Meer von Geduld.
Autorin: Elisabeth Stone
Die Entscheidung, ein Kind zu haben,
ist von großer Tragweite.
Denn man beschließt für alle Zeit,
dass das eigene Herz außerhalb
des eigenen Körpers herumläuft.
Making the decision to have a child -
it´s momentous.
It´s to decide forever
to have your heart go walking
around outside your body.
Ein bisschen Mami,
ein bisschen Papi
und ganz viel Wunder.
Ein Kind ...
das ist Liebe, die Gestalt angenommen hat.
Es ist Glück, für das es keine Worte gibt.
Es ist eine kleine Hand, die zurückführt
in eine Welt, die man vergessen hat.
Es ist ein Wunder, sagt das Herz.
Es ist eine große Verantwortung, sagt der
Verstand.
Es ist viel Sorge, sagt die Angst.
Es ist eine enorme Herausforderung, sagt die
Erfahrung.
Es ist das größte Glück, sagt die Liebe.
Es ist unser Kind, sagen wir. Einzigartig und
kostbar.
Willkommen im Leben!
Es ist Liebe, die Gestalt angenommen hat!
Glück, das den Atem nimmt,
Zärtlichkeit, für die es keine Worte gibt.
Autorin: Gertrud von Le Fort
(1876-1971), dt. Dichterin
Geboren wird nicht nur das Kind durch die Mutter,
sondern auch die Mutter durch das Kind.
Nachdem uns der Prototyp im Allgemeinen ganz gut gelungen ist,
konnten wir am ( Geburtsdatum ) um ( Uhrzeit ) das Nachfolgermodell
präsentieren.
NAME DES KINDES
Die Größe haben wir um 3 cm auf 54 cm erhöht ( bezogen auf das
erste Kind ) und das Gewicht auf 3660gr. aufgestockt ( oder reduziert,
jenachdem ob der erste schwerer war )
Es freuen sich die glücklichen Eltern und der große Bruder
( Schwester ) Name des Kindes!
Kinder sind Augen, die sehen, wofür wir längst
schon blind sind.
Kinder sind Ohren, die hören, wofür wir längst schon
taub sind.
Kinder sind Seelen, die spüren, wofür wir längst
schon stumpf sind.
Kinder sind Spiegel, sie zeigen, was wir gerne
verbergen.
Autor: Martin Buber (1878-1965),
jüd. Religionsforscher u. -philosoph
Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt,
was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges.
Mit jedem neugeborenen Kind
wird die Welt ein Stück reicher.
So viele Träume,
so viele Wünsche,
so viele Hoffnungen,
so viele Fragen,
so viel Gefühl ...
so ein kleiner Mensch.
Willkommen im leben, kleine Prinzessin!
Wenn ein Kind geboren ist,
braucht es eine Wohnung,
Kleider, eine Spielzeugkist,
Bonbons als Belohnung,
Murmeln und ein eignes Bett,
einen Kindergarten,
Bücher und ein Schaukelbrett,
Tiere aller Arten,
Wälder, Wiesen, eine Stadt,
Sommer, Regen, Winter,
Flieger, Schiffe und ein Rad,
viele andre Kinder,
einen Mann, der Arbeit hat,
eine kluge Mutter,
Länder, wo es Frieden hat
und auch Brot und Butter.
Wenn ein Kind nichts davon hat,
kann ’s nicht menschlich werden.
Dass ein Kind das alles hat,
sind wir auf der Erden.
Wer sagt, es gibt sieben Wunder auf dieser
Welt,
hat noch nie die Geburt eines Kindes erlebt.
Wer sagt, Reichtum ist alles,
hat nie ein Kind lächeln gesehen.
Wer sagt, diese Welt sei nicht mehr zu retten,
hat vergessen, dass Kinder Hoffnung bedeuten.
Wir sind stolz und überglücklich,
uns für dich entschieden zu haben.
Wir werden dich begleiten,
wenn du durch den Regen gehst.
Wir werden die Wärme
aus deinen kleinen Händen aufnehmen.
Wir werden alles tun,
damit du die Welt verstehst.
Wir werden dich lieben
wie niemand anders es kann.
Autor: Kurt Tucholsky
Alle stehn um dich herum:
Fotograf und Mutti
und ein Kasten, schwarz und stumm,
Felix, Tante Putti …
Sie wackeln mit dem Schlüsselbund,
fröhlich quietscht ein Gummihund.
„Baby, lach mal!“ ruft Mama.
„Guck“, ruft Tante, „eiala!“
Aber du, mein kleiner Mann,
siehst dir die Gesellschaft an…
Na, und dann – was meinste?
Weinste.
Später stehn um dich herum
Vaterland und Fahnen;
Kirche, Ministerium,
Welsche und Germanen.
Jeder stiert nur unverwandt
auf das eigne kleine Land.
Jeder kräht auf seinem Mist,
weiß genau, was Wahrheit ist.
Aber du, mein guter Mann,
siehst dir die Gesellschaft an…
Na, und dann - was machste?
Lachste.
Du kleines Gedicht,
welches von Hoffnung und Neubeginn spricht,
weil es die Welt so viel heller macht –
wie ein Sonnenstrahl morgens, wie ein Stern in der Nacht.
Willkommen in unserer Welt!
Autorin: Inge Serwattka
In deinen Armen liegt ein Kind,
so klein, so warm und süß,
mit Augen, die vollkommen sind;
jeder Blick das Paradies.
Doch kleine Augen lernen sehen,
was du tust und wer du bist;
kleines Köpfchen wird verstehen,
was Wahrheit und was Lüge ist.
Kleine Hände lernen greifen,
erst nach dir, dann nach dem Leben,
die Gedanken werden reifen,
dir noch manches Rätsel geben.
Kleine Füße lernen gehen,
gehen durch die off´ne Tür;
halt sie nicht und du wirst sehen,
sie kommen gern zurück zu dir.
Kommt irgendwo ein Kind zur Welt,
ein Engel sich daneben stellt
und Tag für Tag und Nacht für Nacht
ein Leben lang es nun bewacht.
Lieber Gott, ich bin noch so klein
und kann so vieles nicht allein.
Drum laß Menschen sein auf Erden,
die mir helfen groß zu werden,
die mich schützen, die mich leiten,
die mich nähren, die mich kleiden;
die mich trösten, wennn ich weine.
Lieber Gott und noch das Eine,
wenn ich’s mal zu toll getrieben,
mach, dass sie mich trotzdem lieben.
Autor: Joseph von Eichendorff
Im Frühling auf grünem Hügel
da saßen viel Engelein,
die putzten sich ihre Flügel
und spielten im Sonnenschein.
Da kamen Störche gezogen
und jeder sich eines nahm
und ist damit fortgeflogen,
bis dass er zu Menschen kam.
Und wo er anklopft bescheiden,
der kluge Adebar,
da war das Haus voller Freuden –
so geht es noch alle Jahr.
Autorin: Monika Schmid-Meister
Ist es die Macht des Geldes
nach dem alle Menschen rennen
und keinen anderen Reichtum kennen?
Nein, für mich ist es,
das lernen zu versteh’n,
mit den Augen eines Kindes zu seh’n.
Das Lächeln und das Weinen
das ist Reichtum will mir scheinen.
Wenn es dir das Händchen hält,
es lieblich plappert und erzählt,
mit strahlenden Augen es dich ansieht,
du dich diesem Blick nicht kannst entzieh’n.
Später wenn es dir entgegen tappt
und das laufen endlich klappt,
dir in deine Arme jauchzend fällt,
das ist der grösste Reichtum dieser Welt.
Zwei kleine Füße bewegen sich fort;
zwei kleine Ohren, die hören das Wort;
ein kleines Wesen mit Augen, die sehen;
das ist die Schöpfung, sie lässt uns verstehen.
Zwei kleine Arme, zwei Händchen dran,
das ist ein Wunder, das man sehen kann.
Wir wissen nicht was das Leben Dir bringt,
wir werden helfen, dass vieles gelingt.
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