WeihnachtsgeschenkeGedichte und Geschichten über |
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InhaltsverzeichnisGedichte
Geschichten
GedichteBrief an das ChristkindIn Nürnberg lebte eine alte Frau, Sie überlegte angestrengt hin und her, LIEBES CHRISTKIND ICH BIN ALT UND ARM, EINE ANDERE HILFE WEIß ICH NICHT MEHR, Der Brief wird frankiert, in den Kasten
gesteckt, Er denkt sich aber, ein Spaß muss sein, Wenn Sie nun glauben, er schmeißt weg diesen
Brief, Ja, Glauben Sie mir, das ist kein Scherz, Er fängt gleich an durch die Büros zu wandern Aber diese wurden dann verwandt So schrieb Sie rasch einen Dankesbrief, LIEBES CHRISTKIND DEINE GABE FREUT MICH SO, Das richtige PferdAutoren: Paula und Richard Dehmel Wer schenkt mir ein lebendiges Pferd! Wenn mir der Weihnachtsmann ein Pferd, Dann bin ich mitten in der Welt, Der Gabentisch ist öd und leerDer Gabentisch ist öd und leer, Der WunschzettelAutor: Heinrich Seidel, * 25.06.1842, † 07.11.1906 „Das Weihnachtsfest naht schon heran“
– Um Ski und Schlittschuh möchte ich Drei dicke Bücher wünsch ich mir, Ein Domino, ein Schachbrettspiel, Und viele Tiere auch von Holz Ein Brennglas, eine Kamera, Und einen großen Tannenbaum, Doch scheint euch dies ein wenig viel, Als Hansel so gesprochen hat, „Wer soviel wünscht“, der Vater
spricht, Vom SchenkenAutor: Joachim Ringelnatz Schenke groß oder klein, Schenke herzlich und frei. Schenke mit Geist, ohne List. Weihnachtsgedicht vom FinanzamtDenkt euch, ich habe das Christkind gesehen, Das Amt will noch wissen, ob es angehen
kann, Das Christkind rief: „Die Zwerge stellen die
Geschenke her“, „Ich verschenke das Spielzeug an Kinder“
wollte das Christkind sich wehren, „Meine Zwerge besorgen die Teile, Oder kämen die Gelder, das wäre ein besonderer
Reiz, „Aus allen Ländern kommen die Sachen, Das Finanzamt, von diesen Sachen keine
Ahnung, Denn das Finanzamt sieht es so nicht ein, GeschichtenDas größte GeschenkEine Weihnachtsgeschichte In einem Land ist es sehr, sehr kalt. Die Menschen frieren. Drei Hirten sind beisammen und wärmen sich am Feuer. Das Feuer gibt ihnen Wärme und Licht. Die Hirten heißen Tobias, Andreas und Jakob. Sie unterhalten sich. Sie erzählen sich die Geschichte von dem König, der gekommen ist. Dieser König – so sagt man – bringt allen Menschen Licht, Freude, Friede und Rettung. Während sie so beisammen sitzen und von diesem König reden, kommt der kleine Phillip mit seiner Laterne dazu. Auch er soll einmal ein Hirte werden. Der größte Wunsch dieser drei Hirten ist es, den neuen König zu sehen und ihm ein Geschenk zu geben. Ein Geschenk des Dankes. Ein Willkommensgeschenk. Nur so einfach ist das nicht – sie können doch nicht die Schafe alleine lassen. Das darf ein Hirte nie tun. Einer muss auf jeden Fall bei den Schafen bleiben. Aber wer soll das sein? Jeder möchte ja den neuen König sehen. Auch der kleine Phillip. So denken sie sich etwas ganz besonderes aus. Alle Hirten – auch der kleine Phillip – sollen ein Geschenk für den König bringen. Das Geschenk wird auf eineWaage gelegt. Der, der das geringste, das leichteste Geschenk hat, muss bei der Herde bleiben. Die anderen dürfen sich auf den Weg zum König machen. Alle sind mit diesem Vorschlag einverstanden. Die Waage wird bereitgestellt – es kann also beginnen. Nun beginnt die Vorstellung der Geschenke. Jakob bringt ein großes Schaffell und wirft es auf die Waage. Andreas bringt einen großen Korb mit guten Äpfeln.Tobias schleppt ein Bündel Holz herbei, damit sich der neue König wärmen kann. Phillip bleibt übrig. Die drei Hirten sind sich jetzt schon sicher, wer zurückbleiben muss. Phillip? Phillip hat nur eine kleine Laterne und sonst nichts. Ein Licht ist zwar ein schönes Geschenk, aber es wiegt nicht. Nun macht Phillip etwas besonderes. Mit der Laterne in der Hand steigt er auf die Waage und sagt: Mein Geschenk für den König bin ich selbst. Er wird vor allem Menschen brauchen, die ihm helfen, das Licht weiterzutragen. Nun ist es ganz still ums Feuer geworden und die Hirten schauen nachdenklich den kleinen Phillip an und denken über seine Worte, sein Geschenk nach. Das WeihnachtsgeschenkEin Dollar und 87 Cents: Das war ihr ganzer Besitz am Heiligen Abend. Wie sollte sie davon ein Geschenk für ihren Mann kaufen? Sie legte sich aufs Sofa und weinte. Dann stand sie auf und tröstete ihr verweintes Gesicht mit der Puderquaste. Und da vor dem Spiegel kam ihr die Idee: Es gab in der Familie zwei Dinge, die ihr ganzer Stolz waren: seine goldene Uhr und ihr wunderschönes, langes, wallendes Haar. „Ich verkaufe meine Haare“, sagte sie sich, dann habe ich Geld, um ihm ein Weihnachtsgeschenk kaufen zu können. Gesagt, getan. Sie fand ein Geschäft, das das Haar aufkaufte. Zwanzig Dollar bekam sie für ihre Haare. In den Restbestand brannte sie sich später zu Hause ein paar Löckchen. Für das so erworbene Geld kaufte sie ihm eine ganz wertvolle Uhrkette. Endlich sollte er seine Uhr auch öffentlich zeigen können. Bisher versteckte er sie immer verschämt wegen des schäbigen Uhrbandes. Dann wird es Spätnachmittag. Er kommt nach Hause. Als er seine Frau mit ihren kurzen Haaren sieht, erbleicht er. Sie fällt ihm um den Hals: Sie wachsen schon wieder nach. Und so sind sie doch auch ganz schön! Aber sie deutet sein Erbleichen falsch. Nicht weil er sie so nicht leiden mochte, erbleichte er, sondern wegen des Weihnachtsgeschenkes, das er für sie gekauft hat: Es sind sie vielen kleinen Kämme und Spangen, vor denen sie schon so oft geträumt hat, als sie noch im Schaufenster des Friseurs lagen. Sie passten so gut zu ihren schönen langen Haaren. Und nun sind sie kurz. Die Haare! Noch einmal tröstet sie ihren Mann: „Sie wachsen ganz schnell wieder nach!“ Und dann erzählt sie ihm, warum ihre Haare kurz sind: „Ich habe meine Haare verkauft, um dir ein Weihnachtsgeschenk machen zu können.“ Und sie reicht ihm das Päckchen. Er öffnet es, sieht die wertvolle Uhrkette – und muss lächeln! Er sagt: Wir wollen unsere Weihnachtsgeschenke noch für einige Zeit aufbewahren. Sie sind zu schön, als dass wir sie jetzt gebrauchen könnten! Und dann erzählt er ihr, dass er seine goldene Uhr versetzt hat, um ihr das erträumte Geschenk zu machen. Drei Wünschenach einer Geschichte von: Walter Baudec Ein kleiner Junge besuchte seinen Großvater und sah ihm zu, wie er die Krippenfiguren schnitzte. Der Junge schaute sie sich ganz intensiv an, und sie fingen an, für ihn zu leben. Da schaute er das Kind an – und das Kind schaute ihn an. Plötzlich bekam er einen Schrecken, und die Tränen traten ihm in die Augen. „Warum weinst du denn?“ fragte das Jesuskind. „Weil ich dir nichts mitgebracht habe“, sagte der Junge. „Ich will aber gerne etwas von dir haben“, entgegnete das Jesuskind. Da wurde der Kleine rot vor Freude. „Ich will dir alles schenken, was ich habe", stammelte er. „Drei Sachen möchte ich von dir haben“, sagte das Jesuskind. Da fiel ihm der Kleine ins Wort: „Meinen neuen Mantel, meine elektrische Eisenbahn, mein schönes Buch …“ - „Nein“, entgegnete das Jesuskind, „das alles brauche ich nicht. Schenk mir deinen letzten Aufsatz.“ Da erschrak der Kleine. „Jesus“, stotterte er ganz verlegen … und flüsterte: „Da hat doch der Lehrer ungenügend darunter geschrieben.“ – „Eben, deshalb will ich ihn haben“, antwortete das Jesuskind. „Aber, warum denn?“ fragte der Junge. „Du sollst mir immer das bringen, wo ungenügend darunter steht. Versprichst du mir das?“ „Sehr gern“, antwortete der Junge. „Aber ich will noch ein zweites Geschenk von dir“, sagte das Jesuskind …, „deinen Milchbecher.“ „Aber den habe ich doch heute zerbrochen“, entgegnete der Junge. „Du sollst mir immer das bringen, was du im Leben zerbrochen hast. Ich will es wieder heil machen. Gibst du mir das auch?“ „Das ist schwer“, sagte der Junge. „Hilfst du mir dabei?“ – „Aber nun mein dritter Wunsch“, sagte das Jesuskind. „Du sollst mir nun noch die Antwort bringen, die du der Mutter gegeben hast, als sie fragte, wie denn der Milchbecher kaputtgegangen ist.“ Da legte der Kleine die Stirn auf die Kante und weinte so bitterlich: „Ich, ich, ich …“, brachte er unter Schluchzen mühsam heraus …, "ich habe den Becher umgestoßen; in Wahrheit habe ich ihn absichtlich auf die Erde geworfen.“ – „Ja, du sollst mir all deine Lügen, deinen Trotz, dein Böses, was du getan hast, bringen“, sagte das Jesuskind. „Und wenn du zu mir kommst, will ich dir helfen; ich will dich annehmen in deiner Schwäche; ich will dir immer neu vergeben; ich will dich an deiner Hand nehmen und dir den Weg zeigen. Willst du dir das schenken lassen?“ Und der Junge schaute, hörte und staunte … . Eine große WeihnachtsüberraschungAutor: unbekannt, eingesandt von F. Mosel Die Kinder hatten schon seit Wochen die Großeltern mit Fragen gequält. „Oma und Opa, was schenkt Ihr uns? Opa, bekomme ich die elektrische Eisenbahn? Oma, ich brauche unbedingt neue Anziehpuppen. Opa alle meine Freunde haben Rollschuhe, bekomme ich auch welche?“ Doch die Großeltern hatten eisern geschwiegen, nicht einmal geheimnisvolle Andeutungen hatten Sie gemacht. Ganz im Gegenteil, ihr Verhalten deutete eher darauf hin, dass sie diesmal überhaupt nichts schenken würden. Vater hatte heimlich die Sparbücher und Kontoauszüge überprüft – keine Abhebungen. Mutter war in der Mansardenwohnung der Großeltern geschlichen und hatte sorgfältig Schränke und Kommoden durchsucht – es war nichts zu finden, was einem Weihnachtsgeschenk ähnlich war. Dabei planen alte Leute doch weit voraus, dachte Mutter verwirrt. Vater brütete ostentativ über Hypothekenpapieren, Rechnungen und Kostenvoranschlägen für Neuanschaffungen, wenn man abends beim Fernsehen zusammensaß. Opa interessierte sich zwar dafür, diskutierte ein wenig über die allgemeine schwierige wirtschaftliche Lage, aber mehr nicht. Vater und Mutter blickten äußerst sorgenvoll in die Zukunft, und auch das Verhältnis der Kinder zu den Großeltern kühlte sich merklich ab. Als Oma Ende November einmal Peter um einen Botengang bat, sagte der recht schnippisch: Wenn du uns sagst was wir zu Weihnachten bekommen, erledige ich die Sache, Oma sah ihn lächeln an, und nur ein ganz feiner Beobachter hätte das kleine bisschen Schmerz in ihren Augen sehen können. „Was ist nun“, sagte Peter hart, „bekomme ich die Eisenbahn? Wenn ja, helfe ich dir, bekomme ich sie aber nicht, musst du eben selber sehen, wie du fertig wirst.“ Oma betrachtete ihren Enkel lange und eindringlich und wandte sich wortlos ab. Opa machte mit Manuela keine andere Erfahrung. Für 50 Cent oder einen Euro hatte sie ihm früher gerne kleine Arbeiten abgenommen, nun aber ließ sie sich kaum hoch bei den Großeltern im zweiten Stock sehen. Opa hatte einmal unfreiwillig gehört, wie sie zu Peter sagte: „Ich glaube, die Alten schenken uns heuer nichts, sie sind richtig knauserig geworden. Also sollen sie doch sehen, wie sie selbst zurechtkommen.“ Es hatte um seine Mundwinkel gezuckt, und Oma hatte es genau gemerkt. Dann hatten sich die beiden an einem Samstagabend, bevor das Hauptprogramm im Fernsehen begann, von ihrer Familie verabschiedet und waren in ihre Wohnung hinaufgegangen. Was sie dort besprachen, hat nie jemand erfahren, aber von da anänderte sich ihr Verhalten abrupt und vollständig. Die Kinder merkten es nicht so, aber die Eltern machten sich immer größere Sorgen. In der Nacht zum zweiten Adventssonntag kam Vater ins Schlafzimmer und war sehr aufgebracht. „Stell dir vor“, sagte er erregt, „die Alten sind immer noch nicht zu Hause!“ Mutter winkte müde ab: „Du weißt doch, sie haben sich für den Seniorentanzkurs angemeldet, und hinterher gehen sie immer noch in eine Weinstube. Seit Wochen hängt die ganze Hausarbeit an mir. Mutter hilft mir überhaupt nicht mehr.“ Vater setzte sich auf die Bettkante: „Ich glaube, wir müssen etwas unternehmen. Neulich bin ich noch in ihre Küche gegangen, und da saß Vater und las in einem Motorradprospekt. Stell dir das mal vor, ein 68 jähriger Mann will sich offenbar ein Motorrad kaufen. Von unserem Geld; es gehört doch uns, wenn sie einmal nicht mehr sind, und sie verplempern es vorher. Ich ersticke in Rechnungen, und er kauft sich ein Motorrad.“ Mutter war genauso entsetzt: „Hast du mal gesehen, was sie sich für Kleidung gekauft hat? Richtigjugendlich und modern, ich schäme mich richtig vor den Nachbarn. Solche Stiefel habe ich nie gehabt. Warum gehen wir eigentlich nicht auch zu einem Tanzkurs. Aber dazu bist du ja zu geizig.“ Er grübelt und sagte dann zaghaft: „Wir müssen was unternehmen, davon bist du doch auch überzeugt. Vielleicht könnte man über Gerichte, du weißt schon, was ich meine, so verminderte Geschäftsfähigkeit oder wie das heißt.“ Mutter schluchzte still vor sich hin und sagte dann gepresst: „Recht hast du ja eigentlich, aber das können wir ihnen doch nicht antun, wenigstens jetzt nicht, so kurz vor Weihnachten.“ „Und die Kinder“, warf Vater ein, „wir müssen an die Zukunft der Kinder denken. Sie brauchen eine materielle Sicherheit und vor allem eine richtige Erziehung. Wenn die Alten aber noch komischer werden? Schließlich tragen wir die Verantwortung für die Kinder.“ Sie einigten sich schließlich darauf, bis nach Weihnachten zu warten, aber dann wollten sie die Sache energisch anpacken. So rückte das Fest immer näher, und man lebte in einem sehr gespannten Frieden miteinander. Die Alten verhielten sich immer atypischer, taten so, als ob sie überhaupt keine weißen Schläfen hätten. Vater und Mutter schwiegen dazu, die Kinder waren von einer beinahe feindseligen Interesselosigkeit. Dann war der 24. Dezember da. Oma und Opa hatten sich wie immer angeboten, den Baum zu schmücken, und man hatte sie gewähren lassen. Vater und Mutter hatten sich ernsthaft überlegt, ob sie die Großeltern überhaupt zur Bescherung bitten sollten. Aber der Bruch wäre doch zu stark gewesen, und so taten sie es. Man stand sich im Weihnachtszimmer etwas verlegen gegenüber. Die Geschenke an die Kinder und für die Eltern waren aufgebaut, aber von den Geschenken von Oma und Opa war weit und breit nichts zu sehen. Alle hatten bis zuletzt gehofft, die Kinder auf Spielzeug, Süßigkeiten und Bargeld, Vater auf einen Scheck mit einigen Nullen hinter der ersten Zahl, Mutter zumindest auf eine Perlenkette und Bargeld. Aber da war nichts. Oma und Opa standen in der Mitte des Zimmers, hielten sich an den Händen und waren von einer schrecklichen Leere umgeben. Minutenlang herrschte eisiges Schweigen. Dann schob Opa die Oma einen Schritt vor und sagte leise zu den Kindern: „Hier ist euer Geschenk! Ich schenke euch Oma. Sie wird das ganze Jahr über mit euch spielen, sie wird mit euch Schularbeiten machen, euch Taschengeld geben und sich eure Sorgen anhören.“ Er drehte Oma sanft ein wenig herum und sagte zu Mutter: „Hier ist dein Geschenk, auch dir schenke ich Oma. Sie wird für dich Wäsche waschen, sie wird kochen, bügeln, putzen und backen, und sie wird für dich die Kinder hüten.“ Schließlich wandte er sich zu Vater und sagte: „Hier ist dein Geschenk, auch dir schenke ich Oma. Sie wird für dich im Garten arbeiten, den Hund betreuen, deine Schuhe putzen und dir die Wahl des Fernsehprogramms überlassen.“ Oma lächelte mit glänzenden Augen, in denen sich der Kerzenschein widerspiegelte. Sie zog Opa in die Mitte des stillen Zimmers und sagte mit klarer Stimme: „Und hier ist mein Geschenk für euch alle. Ich schenke euch Opa, er wird seine Rente mit euch teilen, er wird die Hypothekenzinsen bezahlen, einen neuen Farbfernseher kaufen, und er wird mir erlauben, dass ich fast ausschließlich für euch alle da bin. Und wir beide zusammen schenken euch allen muntere, jugendliche Großeltern, die jung bleiben wollen, damit sie noch lange für euch da sind.“ Es wurde für alle das nachdenklichste und schönste Weihnachtsfest, das sie je erlebt hatten. Klein Fritzchen und der KirchenbesuchKlein Fritzchen geht vor dem Heiligen Abend in die Kirche und macht sich an der dort aufgestellten Weihnachtskrippe zu schaffen. Der Pfarrer beobachtet ihn unbemerkt dabei, sagt aber nichts. Nachdem Fritzchen wieder gegangen ist, schaut sich der Pfarrer die Krippe an und stellt fest, dass Fritzchen den Josef mitgenommen hat. Am nächsten Tag erscheint Fritzchen wieder in der Kirche. Er geht wieder zur Krippe und nimmt etwas weg. Der Pfarrer beobachtet ihn, sagt aber wieder nichts. Nachdem Fritzchen wieder gegangen ist, schaut sich der Pfarrer die Krippe an und stellt fest, dass Fritzchen die Heilige Mutter Maria mitgenommen hat. Jetzt wird's dem Pfarrer aber zu bunt und er beschließt, Fritzchen am nächsten Tag auf frischer Tat zu ertappen. Am nächsten Tag kommt Fritzchen wieder, geht zur Krippe, nimmt allerdings nichts weg sondern legt einen Brief in die Krippe. Der Pfarrer beobachtet dies wieder und wartet erst einmal ab. Fritzchen geht wieder. Der Pfarrer geht zur Krippe, nimmt den Brief und öffnet ihn. Darin steht geschrieben: „Liebes Christkind! Wenn du mir dieses Jahr wieder kein Mountainbike zu Weihnachten schenkst, siehst du deine Eltern nie wieder!“ |
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