|
|---|
WeihnachtsmannGedichte und Lieder über den Weihnachtsmann |
|
|---|---|
InhaltInhaltsverzeichnisGedichteGeschichtenLiederGedichteDer alte WeihnachtsmannAutor: Alexander Die Hände voll mit Tüten von Aldi und Netto, Er schleppt sich kraftlos dahin durch Fichte und Tann. Der Weihnachtsmann aus der Kindheit war ein lustiger Mann, He Alter, so sag ich ganz still vor mich hin, Dann spricht er zu mir, der alte Weihnachtsmann, Nur die teuersten Geschenke müssen es sein, Dabei gibt es anderswo viel Kummer und Leid. Doch besinnliche Weihnacht das kannst du heute vergessen, Das heilige Fest, wie wir einst es gedacht , Und als seine Worte zu Ende er bringt, Noch lange steh ich zwischen Fichten und Tannen, Wir werden zusammen sitzen unterm Tannenbaum Und wir werden der wahren Weihnacht gedenken Ich wünsche es mir und euch allen von Herzen: Ich hoffe, es wird ein Fest der Liebe und Freude Weihnachtsfrau oder Weihnachtsmann?Autor: Helmut Schreiber Im Sinne der Emanzipation Brief von einer Anwaltskanzlei„Lieber guter Weihnachtsmann, Schon seit vielen hundert Jahren, Dein Schlitten eignet sich nur schwer, Durch den Kamin ins Haus zu kommen, Und stiehlst du nicht bei den Besuchern, Es ist auch allgemein bekannt, Hier kommt das Deutsche Recht zum Tragen. Der Engel, der dich stets begleitet, Jetzt kommen wir zu ernsten Sachen. Nötigung heißt das Vergehen Das Handwerk ist dir bald gelegt, GeschichtenGibt es einen Weihnachtsmann?Eine 100 Jahre alte Antwort für Erwachsene und Kinder macht auch heute noch nachdenklich: Im Jahre 1897 unterhielt sich Virginia mit ihren Freunden über Santa Claus, den amerikanischen Weihnachtsmann. Während Sie an ihm glaubte, meinten die anderen, es gebe überhaupt keinen Weihnachtsmann. Die gesäten Zweifel wollte sie mit ihrem Vater Dr. Philip O'Hanlon klären, doch seine Antwort war ausweichend. Die Achtjährige hatte mitbekommen, dass sich die Familie bei auftretenden Zweifelsfragen an die Frage- und Antwort-Kolumne der Zeitung New York Sun wandte, einem Blatt, auf das ihr Vater große Stücke hielt. „Gut, dann werde ich darangehen, an die Sun zu schrieben und die wirkliche Wahrheit herauszufinden“, entschied sich sich Virginia. Ihr Vater bestärkte sie in ihrem Vorhaben mit den Worten: „Nur zu, Virginia. Ich bin sicher, dass dir die Sun die richtige Antwort gibt, wie sie es immer macht.“ Das Kind schrieb an die Lieblingszeitung ihrer Eltern. Den Auftrag, diese diffizile Anfrage zu beantworten, erhielt der langjährige Journalist Francis Pharcellus Church. Ihm gelang ein Editoral, dass zu den berühmtesten Veröffentlichungen in der US-Presse zählt. Es wurde in der Folge jedes Jahr von der New York Sun nachgedruckt. Nach dem Einstellen Ihres Erscheinens im Jahr 1950 übernahmen andere den Text, so auch wir an dieser Stelle. Die Sun schreib 1897: Mit Freude antworten wir sofort und auf die in ihrer Weise herausragende Mitteilung unten und drücken gleichzeitig unsere große Befriedigung aus, dass ihr gewissenhafter Autor zu den Freunden der Sun zählt: Lieber Redakteur: Ich bin 8 Jahre alt. Einige
meiner kleinen Freunde sagen, dass es keinen
Weihnachtsmann gibt. Papa sagt: Wenn du es in der Sun
siehst, ist es so. Bitte sagen Sie mir die Wahrheit;
gibt es einen Weihnachtsmann? Virginia, deine kleinen Freunde haben unrecht. Sie sind beeinflusst von der Skepsis eines skeptischen Alters. Sie glauben nichts, was sie nicht sehen. Sie denken, dass es nichts geben kann, was für ihren kleinen Geist nicht fassbar ist. Alle Gedanken, Virginia, ob sie nun von Erwachsenen oder Kindern sind, sind klein. In diesem unseren großen Universum ist der Mensch vom Intellekt her ein bloßes Insekt, eine Ameise, verglichen mit der grenzenlosen Welt über ihm, gemessen an der Intelligenz, die zum Begreifen der Gesamtheit von Wahrheit und Wissen fähig ist. Ja, Virginia, es gibt einen Weihnachtsmann. Er existiert so zweifellos wie Liebe und Großzügigkeit und Zuneigung bestehen, und du weißt, dass sie reichlich vorhanden sind und deinem Leben seine höchste Schönheit und Freude geben. O weh! Wie öde wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe. Sie würde so öde sein, als wenn es dort keine Virginias gäbe. Es gäbe dann keinen kindlichen Glauben, keine Poesie, keine Romantik, die diese Existenz erträglich machen. Wir hätten keine Freude außer durch Gefühl und Anblick. Das ewige Licht, mit dem die Kindheit die Welt erfüllt, wäre ausgelöscht. Nicht an den Weihnachtsmann glauben! Du könntest ebenso gut nicht an Elfen glauben! Du könntest deinen Papa veranlassen, Menschen anzustellen, die am Weihnachtsabend auf alle Kamine aufpassen, um den Weihnachtsmann zu fangen; aber selbst wenn sie den Weihnachtsmann nicht herunterkommen sehen würden, was würde das beweisen? Niemand sieht den Weihnachtsmann, aber das ist kein Zeichen, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt. Die wirklichsten Dinge in der Welt sind jene, die weder Kinder noch Erwachsene sehen können. Sahst du jemals Elfen auf dem Rasen tanzen? Selbstverständlich nicht, aber das ist kein Beweis, dass sie dort nicht sind. Niemand kann die ungesehenen und unsichtbaren Wunder der Welt begreifen, oder sie sich vorstellen. Du kannst die Babyrassel auseinander reißen und nachsehen, was darin die Geräusche erzeugt; aber die unsichtbare Welt ist von einem Schleier bedeckt, den nicht der stärkste Mann, noch nicht einmal die gemeinsame Stärke aller stärksten Männer aller Zeiten, auseinander reißen könnte. Nur Glaube, Phantasie, Poesie, Liebe, Romantik können diesen Vorhang beiseite schieben und die himmlische Schönheit und den Glanz dahinter betrachten und beschreiben. Ist das alles wahr? Ach, Virginia, in der ganzen Welt ist nichts sonst wahrer und beständiger. Kein Weihnachtsmann! Gottseidank! Er lebt, und er lebt auf ewig. Noch in tausend Jahren, Virginia, nein, noch in zehnmal zehntausend Jahren wird er fortfahren, das Herz der Kindheit zu erfreuen. Quelle: www.wikipedia.de Weihnachtsmann – gelandetAutor: Christian Busche, Berlin Am Flughafen und auch am Bahnhof sieht man nicht selten Menschen stehen, die Schilder mit Worten in großen Buchstaben in die Luft halten. Darauf stehen die Namen von Reiseunternehmen, Reisegruppen oder auch einzelnen Menschen. Das wirkt immer noch persönlicher, als einfach eine Lautsprecherdurchsage in Auftrag zu geben. Außerdem geht das nicht überall so einfach. Im Dezember stand schon einige Tage lang immer am Mittag ein Herr mit einem großen weißen Schild in der Hand. Besonders auffällig war der Mann nicht, aber auf dem Schild stand in Großbuchstaben zu lesen: "Weihnachtsmann". Zuerst lächelten die Leute an den Schaltern der Fluggesellschaften noch und tuschelten: "Was ist denn das für ein Verrückter? Will der hier wirklich auf den Weihnachtsmann warten?" Nach drei Tagen beachteten sie ihn gar nicht mehr. Nur die Touristen schmunzelten, ein paar Kinder lachten und verspotteten den Mann. Der aber blieb freundlich und lächelte. Er stand in der Halle mit den Flugsteigen, an denen hauptsächlich die Flüge aus Skandinavien abgefertigt wurden. Der Nikolaustag war längst vorbei und Weihnachten zog herauf. Wie üblich war wieder der unbekannte Mann mit seinem Schild erschienen. Aus einem der Ausgänge schob sich ein etwas behäbiger Herr mit einem ungewöhnlich langen weißen Bart. Sein Gepäck war ziemlich reichhaltig. Es lag aufgetürmt auf einer Transportkarre, die er schob. Er blickte sich suchend um und steuerte dann direkt auf den Mann mit dem Schild zu. Den Flughafenleuten verschlug es die Sprache. Sollte das vielleicht doch...? Ehe sie aber nachfragen konnten, waren beide Männer aus der Halle verschwunden und fuhren mit einem besonders großen Taxi davon. In den nächsten Tagen geriet die Sache mehr und mehr in Vergessenheit. Jeder dachte an die eigenen Weihnachtsvorbereitungen, die noch zu besorgenden Geschenke und das gute Essen. Einige ärgerten sich auch, ausgerechnet wieder an den Weihnachtstagen Dienst schieben zu müssen. Die Feiertage verliefen ruhig, eigentlich so wie immer. Am 27. Dezember tauchte der Weißbärtige plötzlich wieder auf. Sein Gepäck war diesmal auffallend klein. Es bestand aus einer Aktentasche und einem nicht allzu großen Sack. "Wegen der neuen Sicherheitsbestimmungen können Sie diesen Sack nicht mit in die Kabine nehmen", erklärte man ihm freundlich, aber bestimmt. "Ja, das hätte ich beinahe vergessen", antwortete der Mann und schnürte den Sack auf. Allen Angestellten an den Schaltern überreichte er ein kleines, wunderbar verpacktes Geschenk. "Vielleicht bis zum nächsten Jahr", sagte er und verschwand im Abfertigungsbereich. LiederJingle BellsText: Autor unbekannt Jingle Bells, Jingle Bells, Wenn die Winter Winde weh'n, Jingle Bells, Jingle Bells, Morgen kommt der WeihnachtsmannText und Melodie: August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Morgen kommt der Weihnachtsmann, Bring’ uns lieber Weihnachtsmann, Doch du weißt ja unsern Wunsch, |
Benutzerdefinierte Suche
|