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Der letzte Frühling, Gedicht – Festgestaltung

Der letzte Frühling

Autor: Olaf Lüken

Mann und Frau, gekrönt vom Alter,
sitzen träumend auf einer Bank.
Er streichelt ihre müden Hände,
die fleißig geschafft, ein Leben lang.

Die Frau ist ihm ein Karfunkelstein,
ein wertvoller Schatz, der nie vergeht.
Er ist ihr mächtiges Urgestein,
das Wind und Wetter übersteht.

Der Frühling zeigt zwei dunkle Schatten,
in einer Welt, die frei von Laub.
Blumen blühen auf Gräsermatten.
Er kann schlecht sehen, sie ist taub.

Falter flattern wie fallende Blätter,
sinken dem Pärchen vor ihre Füße.
Wunderschöne Frühlingsträume,
sind ihre letzten Abschiedsgrüße.

Weit entrückt, in ferne Sphären,
spürt jeder, was der and’re denkt.
Vor der Schöpfung – gleich wie Ähren,
die Köpfe hoch und nicht gesenkt!

© Olaf Lüken


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