Hochwasser in Deutschland - Helfen Sie den Netroffenen!

Regen, Gedicht – Festgestaltung

Regen

Autor: Olaf Lüken

Mädchen mit Regenschirm
Mädchen mit Regenschirm
Bild von nini kvaratskhelia auf Pixabay

Starr stehe ich. Mitten im Regen.
Wasserfluten auf Straßen und Wegen
Der Regen prasselt. Ärgerlich.
Wasser fließt übers Gesicht.
Es flimmert. Ich sehe kein Tageslicht.

Aus dem Wasser steigt das Leben.
Dünste erreichen Himmelshöhn.
Gewitter leuchten, Götter weben.
Es schüttet und schwallt, ich hör Gestöhn.
Nass und nasser werden die Köpfe.
Regen fällt auf Zöpfe und Schöpfe.

Findet der Sturm kein End?
Ist es nur ein Moment?
Sind es Sekunden,
erlebt als Stunden?
Ein kurzes Innehalten,
im Licht der Gewalten?

Die Gewitterschleusen schließen sich.
Der Himmel klart, wird wieder licht.
Die Luft ist rein. Ich atme tief ein,
kann wieder denken, vorbei die Pein.
In der Gass spielt eine Kinderschar.
Das Leben ist schön, ja wunderbar!

© Olaf Lüken


Ihre Meinung zum Beitrag

Schreiben Sie einen Kommentar. Ihre Meinung ist uns und den Autoren wichtig! Schenken Sie Lesern des Artikels mit Ihrem Kommentar einen „Mehrwert“, indem Sie konstruktive Kritik äußern, Ihre Erfahrungen, Anregungen und Gedanken weitergeben oder weitere Informationen mitteilen.


Kommentar hinzufügen

* Pflichtfeld
1000
Drag & drop Bilder (max 3)
Welches Wort ergibt ESEL rückwärts gelesen?

Kommentare

Noch keine Kommentare, sei der erste Poster!