Ahnen des Frühlings, Gedicht – Festgestaltung

Ahnen des Frühlings

Autorin: Sieglinde Seiler

Obwohl der Februarhimmel
zarte Schneeflöckchen schickt,
kann man beim Spaziergang
den lauernden Frühling riechen.
Winterlinge und Wildkrokusse
öffneten neugierig ihre Blüten.
Hoffentlich müssen sich diese
nicht noch einmal verkriechen.

Noch leuchten die Bergwipfel
unter weißen Schneepolstern.
Im Tal haben Sonnenstrahlen
den Schnee längst aufgeleckt.
Eine offene Christrosenblüte
strahlt die Frühlingssonne an,
während sich die andere Blüte
noch in ihrer Knospe versteckt.

Der Pelz der Weidenkätzchen
schimmert auf ihrem Strauch
und einzelne Schneeglöckchen
läuten den Frühlingsbeginn ein.
Wir genießen bereitwillig erste
zart wärmende Sonnenstrahlen,
bis uns die helle Frühlingssonne
kräftiger wärmt mit ihrem Schein.

© 13.02.2016 Sieglinde Seiler
weitere Gedichte von Sieglinde Seiler unter www.feiertagsgedichte.de

Kommentar hinzufügen

* Pflichtfeld
1000
Ist Eiscreme kalt oder heiß?

Kommentare (0)

Noch keine Kommentare, sei der erste Poster!