Herbstgedichte

bekannte und weniger bekannte Herbstgedichte,
Sammlung schöner Gedichte über den Herbst

Übersicht

Herbstdichte

Herbst

Autorin: Sieglinde Seiler

Herbst – ein Wort – zum Sterben geboren,
noch bevor die Bäume ihre Blätter verloren.
Herbst – wo nachlässt der Sonne heiße Glut
und sich die Männer bald suchen ihren Hut.
Herbst – wo Bäume ihre Blätter golden färben
und Nässe und Kälte sie im Spätherbst gerben.
Herbst – die Zeit zwischen Sommer und Winter,
wo die Natur stolz zeigt des Herbstes Kinder.
Herbst – wenn sich das Laub zur Erde senkt
und auch unseren Blick auf das Vergehen lenkt.
Herbst – noch im Vergehen zeigt die Natur Power,
während der Winter bereits liegt auf der Lauer.
Herbst – das Nachlassen aller Lebenskräfte,
um im Frühjahr wieder zu spüren neue Säfte.
Herbst – ohne ihn würde es kein Werden geben
und ohne seine Farben wäre ärmer das Leben.

© 21.08.2010 Sieglinde Seiler
weitere Gedichte von Sieglinde Seiler unter www.feiertagsgedichte.de

Detailansicht | Kommentar verfassen


Herbstblätter

Autorin: Heidi Hollmann

Herbstblätter unter meinem Fuß.
Sie sind so herrlich bunt.
Ein Vogelruf, nur mir zum Gruß.
Von Ferne bellt ein Hund.

Ich fühl mich einsam, nicht allein.
Mir wird die Seele weit.
Ach, schön ist diese Einsamkeit
in dieser lauten Zeit.

Es riecht nach Moder hier und dort.
Und nach Vergänglichkeit.
Ich liebe diesen stillen Ort,
den Frieden weit und breit.

Umhüllt der Schnee bald Wald und Flur.
Ist das der Zeiten Lauf.
Sie ruht ja nur, die Allnatur.
Im Frühjahr wacht sie auf.

© Heidi Hollmann, www.heidihollmann.de

Detailansicht | Kommentar verfassen


Herbstliche Sinfonie

Autorin: Anita Menger

Zugvögel schreiben
Ihr Abschiedslied
In den Himmel
Leise summend
Verbreitet der Wind
Die Melodie
Blätter rauschen
Im Hintergrund
Das Plätschern des Baches
Knackende Zweige
Raschelndes Laub
Der Ruf eines Vogels
Die Stimmen des Waldes
Vereinen sich
Zur herbstlichen
Sinfonie.

© Anita Menger – meine-festtagsgedichte.de

Detailansicht | Kommentar verfassen


Herbstsonne

Autorin: Anita Menger

Der Sommer ist vergangen –
der Herbst hat angefangen –
die Sonne bleibt noch Gast.
Sie ist dem Herbst verbunden
und schenkt ihm gold’ne Stunden
verweilend - ohne Hast.

Will sie auch nicht mehr prahlen,
so schickt sie dennoch Strahlen –
nur milder als bisher.
Der Wind singt seine Weise –
nach Abschied klingt es leise,
doch auch nach Wiederkehr.

© Anita Menger – meine-festtagsgedichte.de

Detailansicht | Kommentar verfassen


Herbstzeit

Autorin: Anita Menger

Vorbei die Blütezeit der Rose.
Der Herbst ist längst schon an der Macht.
Noch leuchtet zart die Herbstzeitlose
und bunte Blätter schweben lose
zur Erde nieder still und sacht.

Nach Abschied klingt des Windes Wehen.
Die Schwalben halten sich bereit.
Doch bald gibt es ein Wiedersehen
und die Natur wird auferstehen –
im nächsten Jahr zur Frühlingszeit.

© Anita Menger – meine-festtagsgedichte.de

Detailansicht | Kommentar verfassen


Langsam fallen sie, die Blätter

Autorin: Maybrit Weidenfels

Langsam fallen sie, die Blätter …
Rot sind sie und gelb und braun
Ich wünsche dir bei jedem Wetter
Lebenslust und Gottvertrau’n!

© Maybrit Weidenfels – www.meingedicht.net

Detailansicht | Kommentar verfassen


Septembermorgen

Eduard Mörike

Im Nebel ruhet noch die Welt,
noch träumen Wald und Wiesen;
bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
den blauen Himmel unverstellt,
herbstkräftig die gedämpfte Welt
in warmem Golde fließen.

Detailansicht | Kommentar verfassen


Novembernebel

Autorin: Heidi Hollmann

Der Nebel lässt die Welt verblassen.
Hat sie in weissen Dunst getaucht.
Ich fühl mich einsam und verlassen.
Hätt einen guten Freund gebraucht.

Und wie es auf der Welt so üblich,
der, den man braucht, ist nicht zuhaus.
So bleibt es weiterhin betrüblich.
Die Welt sieht weiter finster aus.

Der Nebel hat mit mir Erbarmen.
Die Nebeldecke öffnet sich.
Schneeflöckchen, die mich lieb umarmen,
sind Engelsboten, nur für mich.

So schau ich auf die Pracht hernieder.
Freu mich, dass mir der Himmel lacht.
Die Lebensgeister kehren wieder,
als hätt’s ein guter Freund vollbracht.

© Heidi Hollmann, www.heidihollmann.de

Detailansicht | Kommentare ansehen (1)

5/5 (1)


Vorbei ist nun das Sommerflimmern

Autorin: Maybrit Weidenfels

Vorbei ist nun das Sommerflimmern,
vorbei ist auch die Sommerschwüle,
wenn goldene Akzente schimmern,
dann naht heran des Herbstes Kühle.
Schau, wie es leuchtet, unser Land.
Komm einfach mit, reich mir die Hand.

© Maybrit Weidenfels – www.meingedicht.net

Detailansicht | Kommentar verfassen


www.festgestaltung.de/jahreszeiten/herbst/
Dieters Sammlung Feste/Feiern
Seite zuletzt geändert: 13.03.2016