Der Maibaum, Gedicht – Festgestaltung

Der Maibaum

Autorin: Sieglinde Seiler

Von den jungen Burschen des Dorfes
wird der Maibaum im Wald geschlagen.
Seine Rinde erhält geschnitzte Kerben.
Auf den Schultern wird er heimgetragen.

Der große Maibaum begrüßt den Mai,
geschmückt mit seinem Fichtenkranz.
Er ziert lang den Platz in der Dorfmitte.
In den Mai hineingefeiert wird mit Tanz.

Früher tanzten wild auf dem Blocksberg
sämtliche Hexen in der Walpurgisnacht.
Man wollte die bösen Geister vertreiben.
Heute tanzt man hinein in die Mainacht.

Der Maibaum ist ein sichtbares Zeichen
für unsere neu erwachte blühende Natur.
Er verkörpert mit seinen bunten Bändern
für mich auch des Lebens oft bunte Spur.

Da Birken als erste grüne Blätter tragen,
sah man früher Bänder auf ihnen wehen.
Zur heutigen Zeit werden sich die Tänzer
meistens um eine stattliche Fichte drehen.

Die Walpurgisnacht ist vorübergegangen
und der 1. Mai zieht ein mit Sonnenschein.
Die Erde könnte einen Mairegen vertragen.
Noch schaut der Maihimmel sonnig drein.

© 30.04.2010 Sieglinde Seiler
weitere Gedichte von Sieglinde Seiler unter www.feiertagsgedichte.de

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