Wintergedichte

bekannte und weniger bekannte Wintergedichte,
Sammlung schöner Gedichte über den Winter

Übersicht

Wintergedichte

Der Schnee ist weg

Autorin: Anita Menger

Oh welch ein Schreck
Der Schnee ist weg
Wo ist er nur geblieben.

Die weiße Pracht
Kam über Nacht
Doch blieb sie nicht lang liegen.

Es war so schön
Hinaus zu geh’n
Mit Stiefel und mit Mütze.

Nun ist er fort
Grau ist der Ort
Und du trittst in die Pfütze.

© Anita Menger – meine-festtagsgedichte.de

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Durch Schnee gedämpft

Neufassung des Gedichtes „Gedämpft durch Schnee“
Autorin: Anita Menger

Durch Schnee gedämpft des Winters Schritt
zieht leis’ er über Nacht ins Land.
Bringt als Gesell’ den Frost uns mit
der uns berührt mit kalter Hand.

Eisblumen blüh’n im Schneepalast
bei luftig, leichtem Flockentanz.
Prinz Raureif ein sehr selt´ner Gast
verleiht ihm diesen kühlen Glanz.

Fürst Finsternis, der stolz regiert
haucht Tag und Nacht uns eisig an.
Natur sich starr im Traum verliert
bis wieder Neues werden kann.

© Anita Menger – meine-festtagsgedichte.de

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Januarschnee

Autorin: Sieglinde Seiler

Sparsam ist der Winter mit seinen Flöckchen.
verspätet hat es im Januar endlich geschneit.
Das frühlingshafte Wetter hat sich verwandelt.
Der Winter ist für seinen weißen Auftritt bereit.

Tausende Schneeflocken, filigrane Eiskristalle
wollen unter der Sonne verbreiten ihren Glanz
und mit neuen schwerlastigen grauen Wolken
ist der Winter bereit zum eiskalten Zaubertanz.

© 28.01.2014 Sieglinde Seiler
weitere Gedichte von Sieglinde Seiler unter www.feiertagsgedichte.de

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Jahreszeit Winter

Autorin: Gerti Hötte

Himmel winterblau gespannt,
keine Wolke mehr in Sicht.
Sonne wohl die Strahlen sandt,
doch die Wärme gibt sie nicht.

Schnee, so wenig er bedeckt,
schon die Saat ist aufgebrochen.
In mir gar die Sehnsucht weckt,
hab den Frühling schon gerochen.

Doch der Winter angezeigt,
im Kalender viele Wochen.
Wenn er sich dem Ende neigt,
können wir auf Wärme hoffen.

Jetzt genieß ich diese Zeit,
da die Erde ruht in Stille.
Nehme so den Winter an,
füg mich ist’s Natures Wille.

Klar die Luft, so rein, so kalt,
schau hinein in Winterstille.
Hör, wenn Jägers Büchse knallt,
Füchse laufen auf die Schnelle.

Und im Haus das Kerzenlicht,
legt Erinnerungen frei.
Doch das Herz mir nicht gebricht,
weil ich mich daran erfreu!

© Gerti Hötte

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Mein Heissgeliebter

Autorin: Heidi Hollmann

Ich spür’ ein Kribbeln, tief im Bauch
und Lustgefühle hab’ ich auch.
Wenn ich dich prächtig vor mir seh,
weicht von mir jedes Arg und Weh.

Hast viel geleistet in der Nacht.
Hast Freude pur zu mir gebracht.
Geschmückt hast du mir Baum und Strauch.
Ich weiss, es ist bei dir so Brauch.

Verzaubert hast du Wald und Flur.
Veredelt gänzlich die Natur.
Mein Herz pocht laut, wenn ich dich seh.
Mein heiss geliebter, erster Schnee!

© Heidi Hollmann, www.heidihollmann.de

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Schneehasen

Autorin: Sieglinde Seiler

Schneehasen warten auf den Winter,
auf feinen Pulverschnee und Freizeit.
Für den Ansturm der Winterurlauber
sind die Skiabfahrten rechtzeitig bereit.

Schneehasen tummeln sich auf Pisten,
Farbtupfer in des Winters weißer Natur,
ziehen sie mit ihren modernen Skiern
im Tiefschnee ihres Vergnügens Spur.

Schneehasen lieben die Wintersonne
und ruhen mittags im Liegestuhl aus.
Sie schwärmen spät am Winterabend
zur „Hüttengaudi“ in der Almhütte aus.

© 15.11.2013 Sieglinde Seiler
weitere Gedichte von Sieglinde Seiler unter www.feiertagsgedichte.de

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Waldschneeglöckchen

Autorin: Heidi Hollmann

Tiefe Stille in der Nacht.
Dichter Tann vom Schnee umweht
und der Abendstern hält Wacht,
der am hohen Himmel steht.

Ich vernehm ein Wispern, Raunen.
Über mir zehntausend Flöckchen.
Unter mir und mit Erstaunen
seh ich schemenhaft die Glöckchen.

Wie mir scheint, sie singen leise.
Kaum nur kann ich es erwarten.
Befreie sie geschwind vom Eise,
nehm sie mit in meinen Garten.

Ach, sie mögen dort nicht klingen.
Scheinen stumm für alle Zeiten.
Ich muss sie zurück wohl bringen.
Sie in ihren Wald begleiten.

Wo sie wieder wispern, raunen
und mit ihren grünen Röckchen
lassen sie sich gern bestaunen,
wundersame Waldschneeglöckchen!

© Heidi Hollmann, www.heidihollmann.de

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Wintergruß

Autorin: Anita Menger

Der Schnee fällt schon die ganze Nacht
Am frühen Morgen liegt die Pracht
Uns allen hier zu Füßen.

Die Bäume sind vom Laub befreit
Sie tragen stolz ihr Festtagskleid
Der Winter lässt uns grüßen.

Zum Schlittschuhlauf lädt ein der See
Auch Rodeln kann man jetzt – Juche!
Die Kinder es genießen.

Die Wintersonne kommt hervor
Um mit hell glänzendem Dekor
Den Tag noch zu versüßen.

Neufassung 2009, © Anita Menger – meine-festtagsgedichte.de

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Wintersturm

Autorin: Gerti Hötte

Es biegen sich Bäume schlank und hoch,
wenn der Sturm fegt durchs Geäst.
Und es heut und knirscht im brausenden Sog,
doch veranktert die Wurzeln im Boden fest.

Dann dehnen die Tannen sich und dehnen,
gar lustig kreuz und in die Quer.
Die Winde schnellen hervor, wie Sehnen,
schieben und reißen sie hin und her.

Und das letzte Laub sich hoch erhebt,
wie jauchzend wirbelt es umher.
Weil auch der Himmel scheint zu beben,
weil wie gepeitscht, jagt das Wolkenmeer.

Doch ich sitze hier im warmen Zimmer,
sehe das Schauspiel an.
Sanft strahlt der roten Kerzen Schimmer,
geborgen im Licht, ganz ohne Angst.

© Gerti Hötte

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Wintertage

Autorin: Gerti Hötte

Der Anblick, weiss erstarrter Bäume,
die sanft von Nebel eingehüllt,
nicht Trugbild winterlicher Träume,
nein, Wirklichkeit, die man nun fühlt.

Er lagert sich, ganz ohn’ Gewicht,
umschließt die Last der Eiskristalle.
Der Nebel schluckt das Sonnenlicht,
es scheint, als ob er träge walle.

Doch wenn das Nebelphänomen,
gebrochen von der Sonne Kraft,
dann kann man Eisesblumen sehn,
geblendet von solch Glitzerpracht.

So sollte man auch in dieser Zeit,
die Schönheit der Natur bestaunen,
und bis zum Frühling ist’s nicht mehr weit,
drum sich erfreun, an Winters Launen!

© Gerti Hötte

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Zauberhaftes Wintermärchen

Autorin: Anita Menger

Zauberhaftes Wintermärchen
Schneebedeckt sind Busch und Bäume
Futter sucht ein Spatzenpärchen
Welt versinkt in Winterträume.

Schneebedeckt sind Busch und Bäume
Zarte Flocken wirbelnd schweben
Welt versinkt in Winterträume
Im Verborg’nen feinstes Weben.

Zarte Flocken wirbelnd schweben
Glitzernd weiß sich Gipfel zeigen
Im Verborg’nen feinstes Weben
Winterwelt im trauten Schweigen.

Glitzernd weiß sich Gipfel zeigen
Schneelast senkt die müden Äste
Winterwelt im trauten Schweigen
Frost und Eis sind stille Gäste.

Schneelast senkt die müden Äste
Futter sucht ein Spatzenpärchen
Frost und Eis sind stille Gäste
Zauberhaftes Wintermärchen.

© Anita Menger – meine-festtagsgedichte.de

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Seite zuletzt geändert: 13.03.2016