Du hast das Größte mir gegeben, Gedicht – Festgestaltung

Du hast das Größte mir gegeben

Autor: Prof. Dr. Helmut Zöpfl

Du hast das Größte mir gegeben:
Mein Dasein, das verdank ich dir.
Du, Mutter, schenktest mir das Leben;
denn du hast ja gesagt zu mir.

Du gabst den Dingen ihren Namen,
halfst erste Worte zu verstehn.
Du gabst der Welt einst ihre Farben,
ließest mich ihre Schönheit sehn.

Du wusstest Märchen und Geschichten
und sangst mich in den Traum der Nacht,
erzähltest mir von Gott, dem Vater,
hast mir das Beten beigebracht.

Ich machte meine ersten Schritte
an deiner lieben, guten Hand.
Du zeigtest mir die ersten Wunder
in einem unbekannten Land.

Du hast mir meine Angst genommen;
denn wenn ich rief, dann warst du da.
Du gabst Vertrauen mir ins Leben,
weil ich stets spürte, du bist nah.

Wenn du mich ansahst, sah ich Freude
und wusste mich von dir geliebt.
So lernte ich mein erstes Lächeln,
die schönste Sprache, die es gibt.

Was du tatst, kann ich nie vergelten.
Zu klein ist meine Kraft dafür.
Drum kann ich nur das eine sagen:
Hab Dank, und Gott vergelte es dir.

© Prof. Dr. Helmut Zöpfl, helmut.zoepfl.de

Kommentare (1)

Thema: Du hast das Größte mir gegeben, Gedicht
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Judit sagt...
ICH MÖCHTE MICH FÜR DIESES WUNDERSCHÖNE GEDICHT BEDANKEN.ICH GLAUBE KAUM DAS MAN DIE MUTTER NOCH TREFFENDER UND SCHÖNER BESCHREIBEN KANN.DANKE
9 Mai 2014 21.01

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