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Gläserne Hochzeit

Gedichte zur Gläserne Hochzeit
nach fünfzehn Ehejahren


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Gedichte an den Ehepartner

Gedichte zur Gratulation

Gedichte an den Ehepartner

Des Weibes Stelldichein

Ein Gedicht zur Gläsernen Hochzeit
Autor: Reinhard Blohm

Wie hell höre ich das ferne Läuten,
samtig Stimme, du riefest mich heute an.
Du willst heute freudig mich erwarten,
im kleinen Cafe, dicht bei mir, gleich Nebenan.
Der kleine Raum ist schwach erleuchtet,
auf dem Tische dort liegt ein Blumenstrauß.
So lieblich Melodien drängen meine Füße;
ach süßes Erwarten, es gibt nun kein Hinaus!
Du reichst mir eine duftend, blutigrote Rose,
ein warmes Lächeln nur im Angesicht.
Wie stumm ist oft des Alltags Stimme,
still dieses ewig Schöne: „Ich liebe dich!“
Schöne Bilder, verborgen leise Wünsche
strömen in mein Herz, fluten meine Fantasie;
Erwartend deiner starken wissend Hände –
wie bebt mein Leib, wie zittern mir die Knie.
Der süße rote Wein ist längst getrunken,
„wollen wir gehen?“, du schaust mich an.
„Komm Liebster, sieh’ die Sterne funkeln –-
du mein vertrauter, langjähriger Ehemann!“

Gedichte zur Gratulation

Fünfzehn Jahre sind vergangen

Fünfzehn Jahre sind vergangen,
seit eure Ehe angefangen.
Wohl mehr als 5.000 Tage
eine lange Zeit, ganz ohne Frage.
Viel ist geschehen, und viel habt ihr erreicht.
Durchs Glas besehen: Eure Ehe ist geeicht.
Sie hat Bestand und soll noch lange währen,
kein Unglück soll euch je beschweren.
Geht weiter aufrecht Arm in Arm,
und jeder bleibe des anderen Schwarm!
Genießt das Haus und euer Glück,
denn keine Zeit kommt je zurück!

Weitere Anregungen finden Sie unter
Ehejubiläum - Gedichte und Lieder passend zu verschiedenen Hochzeitsjubiläen



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Zuletzt aktualisiert: 07.09.2010