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Neues Heim

Richtfest richtig feiern, Richtsprüche
Glückwünsche, Nachbarschaft, Haussprüche

Richtfest richtig feiern

Richtsprüche zum Richtfest

Glückwünsche zum neuen Heim

Nachbarschaft

Haussprüche


Richtfest richtig feiern

Wann und warum wird gefeiert?

Wenn der Rohbau fertiggestellt und der Dachstuhl errichtet ist, wird nach alter Tradition das Richtfest gefeiert. Seit dem Häuser gebaut werden, ist dies ein Bauabschnitt von besonderer Bedeutung. Der Name leitet sich von dem Ausdruck aufrichten oder errichten her. Gemeint ist das Aufstellen des Dachstuhles. Das Richtfest wird auch Weihefest, Hebefest oder Aufschlagfest genannt.

Im Mittelpunkt des Festes stehen die Handwerker und alle, die durch ihrer Hände Arbeit das Bauwerk erstellt haben. Der Bauherr bedankt sich für das gute Gelingen des Baues. Prominenz und Würdenträger sollten nicht in einer Hauptrolle in Erscheinung treten.

Wer wird eingeladen?

Der Bauherr lädt die Gäste zum Richtfest ein: Meister, Gesellen, Auszubildende und Helfer von allen Gewerken, die bisher am Bau tätig waren, dazu der Architekt, der Statiker und der Bauleiter. Auf die Gästeliste gehören natürlich auch die Familie, Freunde, Verwandte und die Nachbarn. Der Ansprechpartner auf dem Bauamt, der Notar und ein Vertreter der kreditgebenden Bank freuen sich ebenfalls über eine Einladung.

Ablauf des Richtfestes

Die Festteilnehmer versammeln sich vor dem Bauwerk. Nachdem der Bauherr die Gäste begrüßt hat, wird nach alten Brauch der Richtkranz - auch Richtbaum oder Maien genannt - von den Zimmerleuten am Dachstuhl befestigt. Mit bunten Bändern oder Tüchern geschmückt, symbolisiert er den Stolz des Bauherren und der Handwerker. Danach muss der Bauherr den letzten Nagel in den Dachstuhl einschlagen. Meist suchen sich die Zimmerleute ein besonders langes Exemplar heraus. Nagelt der Bauherr krumm, so muss er eine Extrarunde ausgeben.

Als Höhepunkt des Richtfestes folgt der Richtspruch. Er gibt den Dank an den Architekten, den Bauherrn, an alle an diesen Bauwerk Mitwirkenden sowie der Freude über die vollendete Arbeit Ausdruck. Der Zimmermann bittet um den Segen Gottes für das Haus. Er beschwört das Glück für den Bau und dass alle, die ein und ausgehen, geschützt werden. Gleichzeitig wird dem Allmächtigen für seinen Schutz während der Arbeit gedankt und dafür, dass er alle Gefahren von den Handwerkern abgewendet hat. Am Ende des Richtspruches wird oft der Blick zum Himmel gerichtet.

Der Zimmermann, der den Richtspruch hält, bekommt ein Glas Sekt oder Schnaps gereicht. Dann spricht er laut und deutlich seinen Spruch. Danach hebt er das Glas, spricht einen Toast aus, und dann wirft er das geleerte Glas auf den Boden oder gegen eine Wand, damit es zerspringt und die Scherben Glück bringen. Oft stoßen die Anwesenden am Ende des Richtspruches ebenfalls mit einem Glas Sekt an (ohne es wegzuwerfen).

Je nach regionalem Brauch hält im Anschluss auch der Maurerpolier eine kurze Ansprache, in der er seine Arbeit und seine fleißigen Leute lobt. Zum Schluss bedankt sich der Bauherr bei den Handwerkern und lädt diese nochmals ausdrücklich zu Essen und Trinken ein. Dann beginnt das eigentliche Fest, der Richtschmaus. Mit einer zünftigen Mahlzeit und kühlen Getränken stärkt man sich für die nächsten Bauphasen.

Traditionen und Bräuche werden - je nach Gegend und verändert durch die Zeit - unterschiedlich gefeiert.

Organisatorisches

  • Üblich ist es, das Richtfest an einem Freitag oder Samstag auszurichten. Für die Handwerker ist Freitag kurz nach Feierabend der beste Termin. Da viele aber auch die Familie und den Bekanntenkreis dabei haben möchten, wird oft auch an einem Samstag gefeiert.
  • Während im Sommer das Fest oft auf den Abend verlegt wird, bietet sich in den Wintermonaten der frühe Nachmittag an. Man will ja noch etwas vom Bau sehen.
  • Das Richtfest wird traditionell im oder am Rohbau gefeiert. Tische und Stühle für die Gäste sollten schon da sein. Ist schlechtes Wetter zu befürchten, werden die Fenster mit Folie abgedichtet und ein Raum des Hauses mit Heizlüftern auf eine angenehme Temperatur gebracht.
  • Als Beleuchtung haben sich Teelichter bewährt. 1000-Watt Baustrahler sind nicht zu empfehlen.
  • Ganz wichtig ist eine Toilette. Diese kann gemietet werden. Ist sie bereits vorhanden, sollte sie vorher gereinigt werden.
  • Für den Richspruch des Zimmermanns benötigt man ein leicht zerbrechliches Glas (evtl. vorher ausprobieren). Zerspringt das Glas nicht, gilt dies als schlechtes Omen.
  • Ein Richtfest ist kein Galadinner. Bewährt hat sich Leckeres vom Grill und dazu hausgemachter Salat. Oder wie wäre es mit einer kräftigen Erbsensuppe? Plastikgeschirr und Plastikbecher sind ok.
  • Gefeiert wird im Erdgeschoss. Geben Sie den Gästen keine Möglichkeit, in andere Stockwerke zu gelangen. Fällt ein Angetrunkener die Leiter runter, gibt es richtig Ärger.
  • Ein Richtfest ist nicht der richtige Zeitpunkt, um mit Handwerker zu diskutieren. Feiern ist angesagt.
  • Nutzen Sie die Gelegenheit, die neuen Nachbarn kennenzulernen. Scheuen Sie sich nicht, sie einzuladen. Von allein kommen sie oft ungern.

Was wird geschenkt?

Besucher eines Richtfestes möchten gern etwas für den Bauherrn und seiner Familie mitbringen. Ein Gutschein vom Gartencenter oder vom Baumarkt wird oft gern gesehen. Für erstmalige Bauherren sind Spaten, Harken, Schneeschieber und Heckenscheren besonders willkommene Geschenke.

Richtsprüche zum Richtfest

Den Mut, hoch in die Luft zu bau’n

Autor: unbekannt

Werte Anwesende

Den Mut, hoch in die Luft zu bau’n,
gab Gott dem Zimmermann ins Herz.
Die Kunst die Balken zu behau’n
und aufzurichten himmelwärts.
Steht dann der First in Lot und Mitte,
der Richtkranz (oder Richtbaum) grüßt ins Land hinein,
dann hat nach guter, alter Sitte
der Zimmermann den Bau zu weih’n.

Als erstem hier sei Gott gedankt,
der uns ein Schutz und Helfer war,
bei jeder drohenden Gefahr,
dass keiner hier zu Schaden kam,
der Teil an diesem Baue nahm.
Auch schütz er künftig dieses Haus,
und alle, die da gehen ein und aus.
Mög’ Eintracht und Zufriedenheit
darinnen herrschen alle Zeit.
Mög’ Lieb’ und Freundschaft schwesterlich,
am heim’schen Herd begegnen sich.

Zu loben wäre jetzt mit Gunst
der Mann, der diesen Plan erdacht,
der hier sein Wissen, seine Kunst
verwertet hat mit viel Bedacht.
Ihr Leute merkt es euch genau:
(mit erhobenen Fingern aufzählen …)
Zum Bauen sind gar drei vonnöten:
der Architekt, dazu der Handwerksmann vom Bau
und nicht zuletzt der Mann mit den Moneten.

Stolz nehm ich das Glas und trink es aus,
ein Hoch den Bauleut allerwegen,
ein Hoch dem Bauherrn und dem Haus. (trinken)
Zerschmettre’s Glas, mein Spruch ist aus,
wir brechen auf zum Richtfestschmaus …

(dann sofort das Glas hinunter schmeißen
und „lustige Musikanten“ rufen,
worauf die Kollegen mit ihren Latthämmern
im Hintergrund auf einen gesunden Ast
am Sparren vor ihnen rhythmisch „Krach“ schlagen
– bei entsprechend viel Bier und anderen Leckerein tagsüber
war das rhythmische schon des öfteren ein Problem:-)

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Die Feierstunde hat geschlagen

Autor: unbekannt

Mit Gunst und Verlaub!

Die Feierstunde hat geschlagen,
es ruhet die geübte Hand.
Nach harten, arbeitsreichen Tagen
grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land.

Ein schöner Werk ist uns gelungen:
Gar stattlich steht das Bauwerk da,
so frei und leicht und ungezwungen,
wie besser ich es nirgends sah!

Ein solches Werk kann nur geschehen,
wenn jeder brav an seiner Stelle
und alle fest zusammenstehen,
der Meister, Lehrling und Geselle.

Und allen lohnt nach herbem Werken
nach altem Brauch das Richtfest heute,
wo sie mit Speis und Trank sich stärken
die Maurer und die Zimmerleute.

Stolz und froh ist jeder heute,
der tüchtig mit am Werk gebaut.
Es waren wackere Handwerksleute,
die fest auf ihre Kunst vertraut.

Darum wünsche ich, so gut ich’s kann,
so kräftig wie ein Zimmermann,
mit stolz empor gehobenem Blick
dem neuen Hause recht viel Glück.

Wir bitten Gott, der in Gefahren
uns allezeit so treu bewahrt,
er möge das Bauwerk hier bewahren
vor Not und Schaden aller Art.

Nun nehme ich froh das Glas zur Hand,
gefüllt mit Wein bis an den Rand,
und mit feurigen Saft der Reben
will jedermann die Ehr’ ich geben,
wie sich’s nach alten Brauch gebührt,
wenn so ein Bau ist ausgeführt.

Das erste Glas der Bauherrschaft:
Hoch soll sie leben, hoch, hoch, hoch!

Den zweiten Schluck dem Architekten,
hoch soll er leben. Hoch! Hoch! Hoch!

Nun brauchte man zu allen Zeiten
nicht nur den Kopf, nein auch die Hand.
Drum noch ein Lob den Zimmerleuten,
durch deren Kraft der Bau erstand.

Nun ist das Glas wohl ausgeleert
und weiter für mich nichts mehr wert,
drum werf’ ich es zu Boden nieder -
zerschmettert braucht es keiner wieder;
doch Scherben bedeuten Glück und Segen
der Bauherrschaft auf allen Wegen!

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Hier steht, ja herrlich anzusehen

Autor: unbekannt

Mit Gunst und Verlaub!

Hier steht, ja herrlich anzusehen,
der Bauherr wird es gern gestehen,
die neue Wohnanlage, stolz aufgericht,
brav tat ein jeder seine Pflicht,
der an dem Bau mit tätig war
und scheute weder Müh noch Gefahr.

Auf starker Mauer, festem Grund,
das Dachgesperr blickt in die Rund.
In seines Holzwerks volle Pracht,
recht als ein Meisterwerk gemacht,
damit's für lange Zeit zum Nutze,
den Bewohnern biete sicheren Schutze.

So geb ich jetzt mit lautem Mund,
euch allen meine Wünsche kund:
Möge der, der diese Welt erschuf,
auch diesen Bau erhalten,
erhöre unsern Herzenswunsch –
durch sein allmächtig Walten.

Fern bleib von ihm die Wasserflut,
des Sturmes schrecklich Toben,
er wende ab die Feuersglut,
damit wir stets ihn loben.

Den zukünftigen Bewohnern wünschen wir,
und allen die sie lieben,
den reichsten Segen immer mehr,
nichts möge Sie betrüben.

Und allen die da unten stehen,
euch wünsch ich Glück und Wohlergehen.
Doch dieser Schluck er gilt der Ehr,
dem Handwerk dem ich angehör.
(Der Zimmermann trinkt auf das neue Haus)
Du Glas zersplittere am Grund,
gesegnet sei dies Haus zur Stund.

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Hoch, frank und frei

Autor: unbekannt

Mit Gunst und Verlaub!

Hoch, frank und frei steh ich nun hier,
hört zu und schaut herauf zu mir!
Ich bin kein Doktor, kein Professor,
habe nicht studiert und rede doch besser.
Kuriere zerbrochene Arme und Beine
noch besser als ein Arzt alleine,
und ohne dass man Schmerz tut fühlen,
das heißt, an Tisch und Stühlen.
Mit meiner Axt, dem breitem Beil,
mit Säg und Hammer, Schnur und Feil
hantier und schaff ich aller Pfaden
mit meinen Arbeitskameraden.

Wir lassen die Eichen, die Tannen zur Ader,
rasieren sie dann wie der Beste der Bader.
Wir ziehen das Fell ab, die Röcke ihnen aus
und machen sie passend zu Gliedern von Haus.
Sie stehen verbrüdert, hübsch fest Hand in Hand
und halten das Dach stets in festem Verband.

Seit Adam unser Paradies
auf Gottes streng Geheiß verließ,
hat in dem ganzen Erdenland
den höchsten und dem schönsten Stand
der Zimmermann! Wer will’s bestreiten?
Ihn schätzt und ehrt zu allen Zeiten
ihr Mädchen alle hier im Kreise,
den Zimmermann schätzt vorzugsweise,
der allerbeste Ehemann,
ist allemal der Zimmermann.

Und wer dagegen was will sagen,
den soll man aus dem Hause jagen
im Winter, wenn Schnee liegt und Eis.
Ich wette, dass er dann bald weiß,
und fühlt, dass man den Zimmermann
auf Erden nicht entbehren kann.

Und nun ist meine Rede aus,
ich steige jetzt vom neuen Haus.
Um unten dann bei Bier und Wein,
mit den Kollegen mich zu freuen.
Doch erst empfehle ich noch den Bau,
den Bauherrn auch und seine Frau.
Dem lieben Gott, dass er behüte,
sie alle mit seiner Vatergüte,
Dass Glück und Segen er verleihe,
Im Hause alles gut gedeihe!

Ich rufe laut: Der Bauherr soll leben,
die Baufrau und der Meister daneben!

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Hochgeehrte Herren und Frauen

Autor: unbekannt

Hochgeehrte Herren und Frauen,
liebe, werte Bürgersleute,
die ihr diesen Bau zu schauen
heut’ hierher gekommen seid:

Hier mit diesem Saft der Reben
trink ich jetzt nach Handwerksbrauch:
Hoch soll unser Bauherr leben
und die Herrin lebe auch:

Hoch! Hoch! Hoch!

Ha, wie gut ist dies Getränk!
Bruder, schenk dir auch eins ein,
sei nicht schüchtern, sondern denke:
Heute spart man nicht am Wein.

Nein, der Bauherr denket heute
unseres Diensts mit vielem Dank,
und wir dürfen – merkt es, ihr Leute –
jetzt nicht sparen seinen Trank.

Bruder, reich ein zweites Glas,
noch mal muss die Stimm’ ich heben:
Jeder beißt einmal ins Gras,
darum lasst sie heute leben,
die da Stein und Mörtel trugen
und die Mauern wohl gesetzt,
Balken schleppten, das Dach aufschlugen,
dass der Schweiß die Stirn genetzt.

Jetzt muss ich ein Lob noch spenden
ihm, der diesen Plan gemacht,
dann will ich mein’ Spruch beenden,
es lebe hoch die Bauherrschaft!

Mein Trunk sei diesem Haus geweiht,
es stehe fest in Ewigkeit!

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Nun hat der Bau sich hier erhoben

Autor: unbekannt

Hochverehrte Versammlung!

Nun hat der Bau sich hier erhoben,
nicht groß zwar, doch auch nicht zu klein;
das Werk mag seinen Meister loben,
ich leg’ den Segen noch hinein.

Ich wünsche, dass gesegnet sei
der Hausherr und die Frau daneben.
Gott möge Frieden, Lieb’ und Treu
und Glück dem ganzen Hause geben.

Er segne ihrer Hände Fleiß
und mehre den Familienkreis
mit reichlich Mädchen oder Knaben,
so viel, wie Platz am Tische haben.
Die mögen alle wohl gedeihen,
dass sich die Eltern drüber freuen.

Auch schütze der allmächtige Gott
dies Haus vor Brand und Wassernot;
und alle, die darinnen wohnen,
möge er mit Krankheit stets verschonen.
Es treffe sie kein Unglücksfall
in Wohnung, Scheuer, Hof und Stall.

Auch möge Gottesfurcht erblühen,
die Eltern stets einträchtig sein
und ihre Kinder gut erziehen:
Drauf schenke ich das Glas mir ein.

Und dass nun alles wohl gedeih’,
dass dieser Bau ein Haus der Milde
und jeder schönen Tugend sei,
trink ich nach Brauch der Zimmergilde
das Glas bis auf die Neige aus.
Der Segen Gottes ist im Haus!

Hoch soll nunmehr der Bauherr leben
und seine Ehefrau daneben,
der Ehrenmann, der wohldurchdacht
zum Bau den Plan und Riss gemacht,
Die Meister, die ihn ausgeführt
und denen alles Lob gebührt.

Auch jedem, welcher immerdar
bei diesem Baue tätig war
und allen, die hier um mich stehen,
nun an dem Bau sich satt gesehen,
ruf’ ich aus vollem Herzen jetzt
ein Lebehoch zu guter Letzt!

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Verhallet sind des Beiles Schläge

Autor: unbekannt

Mit Gunst und Verlaub!

Verhallet sind des Beiles Schläge,
verstummt ist die geschwätzige Säge;
drum preiset laut der Zimmermann
– so gut wie er es eben kann –
den herrlich schönen, stolzen Bau,
der sich erhebt zum Himmelsblau,
der unter unseres Meisters Hand
zu aller Freude hier erstand.

Nun müssen andre noch vollenden
den Bau, mit kunstgeübten Händen,
das Innere sorgsam schmücken aus,
dann wird’s fürwahr ein prächtig’ Haus.

Möge Eintracht und Zufriedenheit
darinnen herrschen allezeit.
Möge Liebe und Freundschaft schwesterlich
am heimischen Herd begegnen sich.

Möge Gott in diesem Hause sein! –
Darauf trink ich den Becher Wein.
Dem Bauherrn, seiner Familie
und allen Anwesenden
ein dreifaches Hoch! Hoch! Hoch!

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Verklungen sind des Beiles Schläge

Verfasser: unbekannt

Verklungen sind des Beiles Schläge,
es ruht die nimmermüde Säge.
Mit Tannengrün und Bänderzier
grüßt festlich froh das Bäumchen hier.

Vollendet stehet dieser Bau,
drumm sei nun GOTT gepriesen
für alle Güte – die ER uns
hat gnädiglich erwiesen.

Es mög’ das Haus – das wir erbaut,
in SEINER Obhut stehen!
Dem Bauherrn aber blühe drin
viel Glück und Wohlergehen!

Und vor des Wassers Ungetüm,
vor Sturm und Wetterblitzen,
vor Not und jeglicher Gefahr
mög’ er, der HERR, beschützen.

Von glücklicher Bedeutung sei
der Tag der Weihe allen.
Zum Zeichen dessen lasse ich
ein kräftig Hoch erschallen.

Hoch! Hoch! Hoch!

Vom Grunde bis zum Firste steht

Verfasser: unbekannt

Mit Gunst und Verlaub!

Vom Grunde bis zum Firste steht
Das neue Haus nun wie ihr seht
Der Maurer und der Zimmermann
mit Stolz es nun betrachten kann

Im rechten Winkel und im Lot
Steht Mauer, Balken, Wand und Schlot
Und selbst das Dach ist so gefügt
dass es dem Schönheitssinn genügt

Dem Bauherrn werde Glück und Heil
Mit Frau und Kindern stets zuteil
Gesundheit, Heiterkeit und Frieden
Sei ihnen immerdar beschieden

Wir wollen gratulieren

Wir wollen gratulieren,
gerichtet ist das Haus,
hat Fenster und hat Türen
und sieht gar stattlich aus.

Der Maurer hat’s gemauert,
der Zimmerer überdacht;
doch daß es hält und dauert,
das steht in Gottes Macht.

Schützt auch das Dach vor Regen,
die Mauer vor dem Wind,
so ist doch allerwegen
an Gott allein gelegen,
ob wir geborgen sind.

Zum Giebel bin ich hochgestiegen

Zum Giebel bin ich hochgestiegen,
um hier zu reden mit Vergnügen.
Den Bauherrn und die lieben Seinen
und alle, die sich hier vereinen,
die Baugenossen und die Gäste
begrüße ich zu diesem Feste.

Dem Architekten, der zum Bau
den Grundriss hat erdacht genau,
dem Maurermeister, der sodann,
das Werk mit sicherer Hand begann,
sei heut ein volles Glas geweiht
mit Glück und Heil zu aller Zeit.

Nicht minder sollen die Gesellen,
die mit den Äxten und den Kellen
gezimmert und gemauert hier
ein Segenswort erlauben mir.

Prost!

Gott schütze dieses neue Haus
und alle, die da gehen ein und aus.
Er schütze auch vor dieser Tür
das Finanzamt und den Gerichtsvollzieher.

Prost!

Wenn nun das Glas in Scherben springt
noch einmal unser Gruß erklingt
hinaus mit Freude und Gebraus:
Glück und Segen diesem Neuen Haus!

Glückwünsche zum neuen Haus

Das eigene Heim

Verfasser unbekannt

Das eigene Heim, es ist vollendet,
behüt es euch Gott, der Gutes sendet,
vor jedem Schaden, allem Ungemach
vom tiefen Keller bis zum hohen Dach.
wir wünschen es sehr, so soll es sein:
Hier ziehen mit euch Glück und Frieden ein!

Gott schütze dieses Haus

Autor: Reneé Christian-Hildebrandt

Gott schütze dieses Haus stets vor Gefahr
und schütze seinen Herrn.
Es stehe sicher Jahr um Jahr
und halt die Sorgen fern.
Der grüne Kranz sei ein Symbol für unsres Bauherrn Glück
das in dem Haus wohnen soll in jeden Augenblick!

Mit Kelle und Mörtel, mit Hammer und Kraft
haben wir unsere Arbeit geschafft.
Nun steht das Haus fertig und ist bald bereit.
Heut wird schon zum Richtfest das Dach geweiht.
Wir wünschen den Hausherrn ein frohes Gedeihen.
Die Hausfrau soll immer zufrieden hier sein.
Die Kinder sollen recht munter leben -
darauf wollen wir unsere Gläser heben.

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Ich wünsche euch viel Glück und Frieden

Ich wünsche euch viel Glück und Frieden
in eurer neuen Häuslichkeit,
dazu sei Wohlstand euch beschieden,
kurzum - nichts als Zufriedenheit!

Ihr habt ein schönes Haus gebaut

Autor: unbekannt

Ihr habt ein schönes Haus gebaut!
Gott hat euch über die Schulter geschaut
und gibt nun seinen lieben Segen
bei Sonne oder Wind und Regen.

Doch hoffen wir, Ihr lasst nur ein
viel Liebe und viel Sonnenschein!
Unglück, Wut und Leiden,
die sollen draußen bleiben!

Alles Gute zum Einzug!

Nach vielen Mühen und langer Zeit

Nach vielen Mühen und langer Zeit
bekommt ihr endlich die Belohnung:
Ihr habt glücklich euer Ziel erreicht; es ist so weit.
Frieden, Eintracht, Glück und Freude in der neuen Wohnung!

Lang ersehnt

Volksgut

Lang ersehnt, jetzt endlich wahr:
Ihr habt ein Haus, wie wunderbar!
Es sei und bleib euch allezeit
ein Glücksquell der Gemeinsamkeit.

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Salz und Brot

Autor: Friedrich Rückert

Zum neuen Heime wünschen wir,
dass ihr glücklich und zufrieden seid.
Zu eurem Einzug haben hier
zwei Gaben wir bereit:

Das Brot, es gehe niemals aus,
und Salz, das würze jeden Schmaus,
solange ihr hier weilt
und euer Brot mit guten Freunden teilt.

Solange ihr habt Salz und Brot
bleibt ferne von euch alle Not.

Tragt Glück hinein und Sorgen hinaus

Tragt Glück hinein und Sorgen hinaus,
wünsch ich euch zum neuen Haus.
Zu eurer Heimat werde es schnell,
das euch schützt und wärmt wie ein Fell,
das euch beschütze vor Mühsal und Plag,
euch nur beschere gute Tag!

Zu neuen Wänden

Zu neuen Wänden
gehört vor allem Salz und Brot.
Nehmt beides an aus meinen Händen,
so gibt es niemals bei euch Not.
Ich lege noch einen Glückscent bei,
er glänzt so blank und nagelneu,
damit an Geld nie Mangel sei.
Habt steht’s davon so viel wie Heu!

Dazu überreicht man Salz, Brot und einen Glückscent.

Nachbarschaft

Ein guter Nachbar

Text: Autor unbekannt
Melodie: Friedrich-Wilhelm Möller Mein Vater war ein Wandersmann

Ein guter Nachbar ist viel wert,
mehr als der beste Freund,
der nicht nach Rang und Würde späht,
der's ehrlich mit dir meint.
Vallerie, vallera, der's ehrlich mit dir meint.

Sitzt du im Druck, ist sonst was los
und weißt nicht aus noch ein,
die Sorgen sind nur halb so groß,
wenn der Nachbar springt mit ein.
Vallerie, vallera, wenn der Nachbar springt mit ein.

Ist mal das Herz zum Bersten voll,
schütt' es beim Nachbarn aus,
bald fühlst du dich dann wieder wohl,
erleichtert gehst nach Haus.
Vallerie, vallera, erleichtert gehst nach Haus.

Auch Freudiges behält man nicht
für sich so ganz allein.
Vertrau es ihm, der Nachbar spricht,
seinen Glückwunsch obendrein.
Vallerie, vallera, seinen Glückwunsch obendrein.

Nimmst du mal Urlaub, fährst zur Kur,
oder musst ins Krankenhaus,
was wird aus meinen Blumen nur?
Die Nachbarin hilft aus.
Vallerie, vallera, die Nachbarin hilft aus.

Steckt irgendwo der Karren fest
und kommt allein nicht fort,
der Nachbar Dich nicht stecken lässt,
gönn' ihm ein gutes Wort.
Vallerie, vallera, gönn' ihm ein gutes Wort.

Drum sucht euch alle nebenan
den Nachbarn treu und fest,
mit dem man Pferde stehlen kann
und nie im Stich euch lässt.
Vallelrie, vallera, und nie im Stich euch lässt.

Wir sagen euch von Herzen Dank,
ihr lieben Nachbarsleut',
stoßt an auf gute Nachbarschaft
dass es bleibe wie bis heut'.
Vallerie, vallera, dass es bleibe wie bis heut'.

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Haussprüche

Bosheit, Feinde, schlimme Leiden

Verfasser: unbekannt

Bosheit, Feinde, schlimme Leiden
sollen eure Türe meiden!
Freude, Glück und Sonnenschein
sollen euch willkommen sein!

Dieses Haus steh in Gottes Hand

Volksgut

Dieses Haus steh in Gottes Hand.
Herr bewahr es vor Feuer und Brand,
und alle, die gehen aus und ein,
lass dir, o Herr, befohlen sein.

In jedes Haus, wo Liebe wohnt

Verfasser: unbekannt

In jedes Haus wo Liebe wohnt
da scheint hinein auch Sonn und Mond
und ist es noch so ärmlich klein
es kommt der Frühling doch hinein.

Wenn dieses Haus so lang nur steht

Verfasser: unbekannt

Wenn dieses Haus so lang nur steht,
bis aller Neid und Hass vergeht,
dann bleibt es fürwahr so lange stehen,
bis die Welt wird untergehen.

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Seite zuletzt geändert: 11.07.2014