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Glückwünsche zur VerlobungGute Wünsche, gute Ratschläge, Gratulation mit Geschenk, |
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InhaltKurze GedichteGute Wünsche
Gute Ratschläge
Gratulation mit GeschenkLustige GedichteLustige VorträgeUrlaub in Ungarn mit Expedia
Hotels in Budapest
Kurze GedichteIch füll’ zu Haus mein Glas mit Alkohol; Ich gratuliere gern – so will's der Brauch – Sie haben sich verlobt! Ich wünsche Ihnen Wir woll'n das Glas erheben: Zur Verlobung gratuliere ich Zur Verlobung gratulieren wir Zum Verlobungsfeste: Gute WünscheDas nimmer trübe UngemachDass nimmer trübe Ungemach, Das Wort Verloung hört man gernDas Wort „Verlobung“ hört man gern, Es war einmal„Es war einmal“, beginnt ’s im Märchen. Ich wüsche euch ‐ einem mit dem andernIch wünsch euch – einem mit dem andern – Ja auf einmal ward’s mir klarJa, auf einmal ward’s mir klar, Lasst die VerlobungsfahnenLasst die Verlobungsfahnen Ob euch Glück und Heiterkeit umwehenOb euch Glück und Heiterkeit umwehen, Ringlein am FingerRinglein am Finger, Ringlein so fein, Ringlein am Finger, die heut’ du verbunden, Sel’ge Blicke heut verkündenSel’ge Blicke heut verkünden, Und hier besiegeln diese zweiUnd hier besiegeln diese zwei Vergleichbar den VerlobungsringenVergleichbar den Verlobungsringen Verlobung feiern viele LeuteVerlobung feiern viele Leute. Verlobung wunderbare ZeitVerlobung – wunderbare Zeit Verlobung! Nun kommt eine herrliche ZeitVerlobung! Nun kommt eine herrliche Zeit. Verlobungszeit ist schönste ZeitVerlobungszeit ist schönste Zeit; Wenn sich ein Paar in Liebe, Treue findetWenn sich ein Paar in Liebe, Treue findet, Wenn zwei Herzen sich gefunden (1)Wenn zwei Herzen sich gefunden Zu deiner Verlobung heut’Zu deiner Verlobung heut’ Gute RatschlägeDie Verlobung ist ein TestDie Verlobung ist ein Test, Die Verantwortung wird nicht geringerDie Verantwortung wird nicht geringer, Euch, dem frisch_verlobten PaarEuch, dem frisch verlobten Paar, Glaub es nicht, wenn ande’re sagenAutor: E. Zitelmann * 07.08.1852 † 28.11.1923 Glaub es nicht, wenn and’re sagen, Nur ein matter Abglanz bliebe Immer, bis ans letzte Ende Wenn in weißer Locken Schimmer Liebe schwärmt auf allen WegenLiebe schwärmt auf allen Wegen; Möchte man sich fester bindenMöchte man sich fester binden, Sich zu prüfen vor dem BindenSich gut zu prüfen vor dem Binden, Verlobungsglückwunsch! – Ja, nun nahtVerlobungsglückwunsch! – Ja, nun naht Verlobungszeit ist ProbelaufVerlobungszeit ist Probelauf, Wenn sich ER und SIE verbindenWenn sich ER und SIE verbinden, Wenn zwei Herzen sich gefunden (2)Wenn zwei Herzen sich gefunden Ziehe verbunden mit GottZiehe verbunden mit Gott Ob Sonne, ob Sturm dich umtobt, Gratulation mit GeschenkGrüße zur VerlobungGrüße zur Verlobung! - Nun beginnt Wer sich verlobt, der hat gut lachenWer sich verlobt, der hat gut lachen! Zur Verlobung heut’Zur Verlobung heut’, Lustige GedichteDer betrübte Amor(Junge Dame mit Köcher, Pfeil und Bogen, weinerlicher Tonfall) O weh, o weh, ich armer Wicht, Seht her, mein Köcher ist ganz leer, Was hab’ für Tränen ich vergossen, (Erblickt den Frischverlobten) Was seh’ ich! Der … Der muß es
sein, Du meinst, das dürfte nicht geschehen? (weinerlich) Da muß ich ihn schon sitzenlassen (Zu den Gästen) Ich sehe schon, es wird nichts nützen, Da würd’ das Leben allen sauer Lustige VorträgeDas Radio – Vortrag zur Verlobungsfeier(dazu bringt man irgendwo im Raum einen riesenhaften Lautsprecher – großen Trichter – an, hinter dem dann der Vortragende, am besten ungesehen, redet.) Achtung – Welle ____________ (Beliebige Stadt) – Hier Vortrag Professor Hansdampf über den „Unfug der Liebe“. Meine Herrschaften, die sie hier zum löblichen Tun versammelt sind – nämlich: mich anzuhören – Wenn ich Sie alle vor mir sehen könnte – was gottlob unmöglich! - , so würde ich gleich sagen: da sieht man wieder, welchen Unfug die sogenannte Liebe, die zur Ehe ausartet, fertig bringt! Sie müssen sich mal vergegenwärtigen, wie glücklich Sie als Kind gewesen sind – können Sie das noch? Na also! Unbeschwert von Dingen, die das sogenannte Herz betreffen, trippelten Sie ihre Kindertage dahin, spielten Kreisel und warfen Ihren Ball den lieben Tanten ins Gesicht oder in Fensterscheiben, machten sich auf Obstbäumen zu schaffen, wie dies seit Adams Zeiten Sitte ist, und halfen, wo es tunlich, die so schädlichen Süßigkeiten aus der Welt schaffen. In der Schule war es nicht ganz so einfach, da gab’s weniger Süßes als Saures – aber Ihr kindlicher Sinn verstand es doch, heiter die Lehrer zur Verzweiflung zu bringen und zu verhindern, dass in die Schatzkammer Ihres Gehirns zu viel wertloses hineinpraktiziert ward … Es war trotz allem eine glückliche Zeit, nicht wahr? Nun erinnern Sie sich des schönen – vielmehr des dreimal vermaledeiten Tages, an dem sich so ein gewisses Kribbeln und Wackeln in Ihrer Brust bemerkbar machte – Krankheitssymptome aufstiegen, Hitze, Röte, Kälte, Unruhe in sämtlichen inneren und äußeren Gliedmaßen, kurz – ein ganz fataler Zustand. Merkwürdigerweise hingen diese Erscheinungen immer mit der Erscheinung dieser oder jener Persönlichkeit zusammen, die Sie sozusagen „wonnig“ fanden. Von Rechts wegen hätte die Heilung der Krankheit von eben dieser Persönlichkeit abhängen sollen, aber das tat es natürlich nicht, denn alles Richtige bleibt immer unrichtig in dieser Angelegenheit, die man mit dem unzutreffenden Namen „Liebe“ belegt. Da haben wir’s schon, das Thema: Jene Krankheit heißt nämlich – Sie werden es mit Scharfsinn schon erraten haben – die Liebe. Es ist eigentlich eine Kinderkrankheit, und wie bei solchen, wird das Übel je schlimmer, je älter der Betroffene ist. Der Bazillus davon ist entdeckt, doch das Serum, das man dagegen einimpft, hat den Nachteil, dass nur Millionäre es sich leisten können, es heißt nämlich Millionenehe. wir müssen uns daher mit dem Leiden eingehender beschäftigen., denn die paar Dutzend Millionäre, die es bei uns gibt, sind meist schon geimpft und Lymphe geben sie nicht ab. Meine Herrschaften , hören Sie gut zu! Sie alle sind berufen, dies Übel aus der Welt zu schaffen! Ich erinnere Sie nochmals an die schrecklichen Leiden, die Sie alle durchzumachen hatten, als Ihnen klar wurde, dass Sie sich irgendwo, irgendwie infiziert hatten! Sie merkten es daran, dass Sie plötzlich den Mond anschwärmten, Blumen pflückten – oder sogar kauften! -, einen schweren Anfall von Dichteritis zu überstehen hatten – und auf sämtlichen Versfüßen zu hinken begannen -, dass Sie (falls Sie männlich sind) größenwahnig nach Imponiergelegenheiten suchten, als da sind: Autofahren, Charleston (oder andere Tänze) tanzen, Direktorstellung erstreben, Rivalen k.o. schlagen oder irgendwelche blöden Rekorde aufstellen.. Falls Sie weiblichen Geschlechtes sind, ging es Ihnen noch schlimmer: Da litten Sie unter Toilettenmangel, Farbenwechsel, Seidenstrumfitis und sahen immerzu einen kleinen goldnen Kreis um ihren Finger, bis Sie schwindlig wurden … Nicht wahr? Für beide Geschlechter sind dann noch die Fiebersymptome verbunden: Warten an der Normaluhr, Warten im Lenzfrohen oder herbstgeschmückten Park, Warten im kleinen Cafe‘ an der Ecke, Warten in der Tanzdiele oder sonstwo, wo die Beine geschwenkt werden … dann die Einbildung sämtlicher großartiger Eigenschaften, wie sie sie gar nicht gibt, an sich als auch an dem betreffenden Gegenstand … Und eine schreckliche, überlebensgroße Jagdleidenschaft, an allen Orten die erwählte Beute zur Strecke zu bringen … Ach ja, meine Herrschaften, das alles sind furchtbar schwere, fast unheilbare Krankheitszeichen! Lassen Sie sich nicht durch Scharlatane irgrndwelche Mittelchen aufhängen, die das Übel nur verschlimmern, z.B. goldne Ringe, gedruckte Karten, Aussteuerangebote oder gar – Vorsicht! – Standesamtaufgebot! Nein, hören Sie mich an und meiden sorgfältig alles, was das Leben hervorrufen oder, so es schon eingetreten, es verschlimmern könnte! Essen Sie nichts, trinken Sie nichts, sehen Sie niemals um sich herum! Das sind die Vorbedingungen. Und dann, um niemand anzustecken, befolgen Sie strikte die Regeln: Keine neuen Kleider! Keine Friseurkünste! Kein Sport! Keine Spaziergänge! Keine Reisen! Meine Damen! Wenn Ihnen Ihr Leben, Ihre Herzensruhe lieb ist, so hören Sie auf mich, Professor Hansdampf, der seit 50 Jahren diese Vorschriften genau befolgt: Keine seidnen Strümpfe mehr! Keine kutzen Lockungsröckchen! Kein Schwimmtrikot! Keinen Lippenstift oder Puderdöschen! Keine seelenvollen Augenaufschläge und keinen Bubikopf mehr! Seit nahezu 50 Jahren bin ich selber der Beweis, wie rasch dann die sogenannte Liebe sich verflüchtigt … Ich habe der Regierung bereits den Entwurf eines Entwurfes vorgelegt, in dem meine Erfahrungen zu einem allgemeinen Volksgesetz ausgearbeitet werden sollen, dass in absehbarer Zeit die maßgebenden Organe das Übel ausrotten dürften. Schon hat die Stadt (____________) eine Vorschrift erlassen, nach welcher sich jeder strafbar macht, der unter dem Vorwand, eine Familie zu gründen, seine Krankheit auf einen andern übertragen lassen will – und auf dem betreffenden Standesamt wird eine schwarze Liste angelegt, um die Übertreter der Anordnung zuerst in Güte zu ermahnen, ihr strafbares Vorgehen aufzugeben. Denken Sie bloß, was das geben sollte, wenn immer neue Pärchen, die behaupten, an der verflixten Liebe erkrankt zu sein, sich zusammentun und den Unfug weiter verbreiten … Gar nicht abzusehen sind die Folgen … Haaaaaaalt! Einen Augenblick, meine Herrschaften! Da kommt Welle (____________) dazwischen (Heimatort der Braut oder des Bräutigams). Wie -?! Unerhört! Meine Herrschaften! Die Behörden der Stadt (____________) ersuchen den Rundfunk, bekanntzugeben, dass eine gewisse (Name der Braut) einen gewissen (Bräutigam) vorbrdachterweise mit den allergefährlichsten Liebesbazillen, die unfehlbar zur Ehe führen müssen, infiziert hat, und alle Rundfunkhörer werden hiermit ersucht, die beiden anzuhalten und festzunehmen. Die Photographien der Unbefugten werden beim hiesigen Photographen ausgestellt, und keiner von allen meinen Zuhörern wird es wohl unterlassen, dies Paar aufzustöbern und ihm die herzlichsten Glückwünsche auszusprechen! Schluß des Vortrages. Auf Wiederhören, meine Damen und Herren! |
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