Sketche über Computer

Witzige Bühnenszenen über Probleme
von dummen oder ungeschickten Benutzern mit Computer

Sketche für zwei Personen

Sketche für drei oder mehr Personen


Sketche für zwei Personen

Bill Gates bei McDonald’s

Bill Gates: Ich hätte gerne einen Big Mac.
McDonalds: Ein Big Mac, eine Cola. Macht 6.99.
Bill Gates: Ich habe nur einen Big Mac bestellt!
McDonalds: Die Cola gehört dazu, ist Teil eines Gesamtpakets.
Bill Gates: Wie bitte? Die Cola zahle ich nicht.
McDonalds: Brauchen sie auch nicht. Die Cola ist gratis.
Bill Gates: Aber kostete der Big Mac alleine bisher nicht 3.99?
McDonalds: Stimmt, aber der Big Mac hat jetzt neue Leistungsmerkmale. Er hat eine Cola im Lieferumfang!
Bill Gates: Ich habe eben erst eine Cola getrunken. Ich brauche jetzt keine Cola.
McDonalds: Dann gibt's auch keinen Big Mac.
Bill Gates: Na gut, ich zahle 3.99 und verzichte auf die Cola.
McDonalds: Man kann die Teile des Gesamtpaketes nicht trennen. Big Mac und Cola sind nahtlos integriert.
Bill Gates: Quatsch. Big Mac und Cola sind zweierlei!
McDonalds: Passen sie mal auf. (Er tunkt den Big Mac in einen Becher Cola.)
Bill Gates: Was soll denn das?
McDonalds: Das ist im Interesse des Kunden, So können wir einen einheitlichen Geschmack in allen Komponenten garantieren.

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DAU - Dümmster anzunehmender User

Gespräch mit der Computer-Hotine (1)

Hotline: Firma D & V Hotline, guten Tag.
DAU: Guten Tag, mein Name ist Daumeier. Ich habe ein Problem mit meinem Computer.
Hotline: Welchen denn, Herr Daumeier?
DAU: Auf meiner Tastatur fehlt eine Taste.
Hotline: Welche denn, Herr Daumeier?
DAU: Die Enikei - Taste.
Hotline: Wofür brauchen Sie denn diese Taste?
DAU: Das Programm verlangt diese Taste.
Hotline: Was ist das für ein Programm?
DAU: Das weiß ich nicht, aber es will, das ich die Enikei-Taste drücke. Ich habe ja schon die STRG-, die ALT-, und die Großmachtaste ausprobiert, aber es tut sich nichts.
Hotline: Herr Daumeier, was steht denn gerade auf Ihrem Monitor?
DAU: Eine Blumenvase.
Hotline: Nein, Herr Daumeier, lesen Sie mal vor, was auf Ihrem Monitor steht!
DAU: I be em.
Hotline: Nein, Herr Daumeier, was auf ihrem Schirm steht, möchte ich wissen.
DAU: Moment, der hängt an der Garderobe.
Hotline: Halt, Herr Daumeier, .......... Herr Daumeier?
DAU: So, jetzt habe ich Ihn aufgespannt. Da steht aber nichts drauf.
Hotline: Herr Daumeier, schauen Sie mal auf Ihren Bildschirm und lesen Sie mal genau vor, was da geschrieben steht.
DAU: Ach so, Sie meinten, .......... Oh, Entschuldigung! Da steht: Plies, press Enikei tu kontinu".
Hotline: Aha, das heißt: "Please Press Any Key To Continue." Der Computer meldet sich also in Englisch.
DAU: Nein, wenn er was sagt, dann piepst er nur.
Hotline: Drücken Sie mal auf die Enter-Taste.
DAU: Jetzt geht’s. Das ist also die Enikei-Taste. Das können Sie aber auch gleich draufschreiben. Gut, wie kann ich denn jetzt dieses Programm beenden, damit ich wieder arbeiten kann?
Hotline: Sie müssen erst mal rausgehen.
DAU: Gut, Moment.
Hotline: Nein, Herr Daumeier, bleiben Sie doch am Telefon. Ich meinte ........... Herr Daumeier? ........ Hallo! ........ Hallo ........?
DAU: Ja, da bin ich wieder. Ich habe Sie im Flur kaum hören können.
Hotline: Sie sollten auch nicht in den Flur gehen. Ich wollte nur, das Sie das Fenster schließen!
DAU: Warum sagen Sie das nicht gleich? Warten Sie ........
Hotline: Herr Daumeier?
DAU: Ja, ich bin wieder dran. Soll ich Tür auch zumachen?
Hotline: Nein, Herr Daumeier. Nein, wirklich nicht! Eigentlich sollten Sie nur das Programmfenster schließen, aber ich glaube, es ist das beste, wenn Sie gleich den Stecker aus der Dose ziehen!
DAU: Wenn Sie meinen ........
Hotline: Halt! Das war doch nur ein Scherz, Herr Daum .......
DAU: Alles klar. Ich habe ihn herausgezogen. Hallo? Hallo? Sind Sie noch dran? Komisch, jetzt ist die Leitung tot. Also, die in der Hotline haben aber auch überhaupt keine Ahnung!

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Gespräch mit der Computer-Hotline (2)

Kunde: Also Ihre Scheiss-Computer! Ich hab mir eben so ein Ding im Laden geholt und jetzt ist die Kiste schon im Arsch.
Hotliner: Was geht denn nicht?
Kunde: Ja zum Beispiel die Schlitze, wo die CD's reinkommen ...
Hotliner: Wieso CD's? Haben Sie 2 CD-ROM-Laufwerke?
Kunde: Ja! Eins fuer die runden und eins fuer die eckigen CD's.
Hotliner: Es gibt doch keine eckigen CD's.
Kunde: Na dann möchte ich wissen, wie die kleinen schwarzen Dinger heissen!?
Hotliner: Sie meinen bestimmt die Disketten?
Kunde: Das ist mir völlig wurscht, jedenfalls ist die Kiste kaputt!
Hotliner: Wie äussert sich denn der Fehler?
Kunde: Sagen Sie mal, was kostet eigentlich die 0190er Nummer, unter der ich bei Ihnen anrufe?
Hotliner: 2,40 € die Minute .....
Kunde: Dann rufen Sie mich jetzt zurück, das kann ja kein Mensch bezahlen!
Hotliner: Tut mir leid, das kann ich nicht machen!
Kunde: Dann helfen Sie mir jetzt schleunigst, sonst verklage ich Ihre Firma!
Hotliner: Schildern Sie mir doch bitte Ihr Problem!
Kunde: Wenn ich die CD's einlege, tut sich gar nichts. Der Bildschirm sieht aus wie vorher.
Hotliner: Wie sprechen Sie denn die Laufwerke an und unter welchem Betriebssystem arbeiten Sie denn?
Kunde: Sag' mal Jungchen, willst Du mich verscheissern?
Hotliner: Ooohh, bitte, bitte, keinswegs. Sie müssen die Laufwerke aber mit verschiedenen Buchstaben ansprechen. Das Diskettenlaufwerk hat den Buchstaben A:, die Festplatte den Buchstaben C: und das CD-ROM den Buchstaben D:.
Kunde: Ja und – ich hab doch nur 2 Schlitze hier dran. Haben die mich im Geschäft etwa beschissen?
Hotliner: Nein, nein. Die Festplatte befindet sich im Gehäuse.
Kunde: Und da soll ich wohl den Kasten aufschrauben, wenn ich da eine CD reinstecken will?
Hotliner: Nein, in die Festplatte koennen Sie nichts reinstecken.
Kunde: Wieso sagt mir sowas niemand im Laden?
Hotliner: Die nahmen sicherlich an, Sie wüssten das.
Kunde: Na denen werd ich was erzählen. Jetzt bring ich das Dreckding wieder zurück!!!
Hotliner: Äh …
Kunde: Klick. Tuuuuuuut …

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Gespräch mit der Computer-Hotline (3)

Kunde: So ein blödes Programm, ich kann mich nicht mehr anmelden
Hotline: Wieso?
Kunde: Naja, wenn ich meinen Nutzernamen eintippe, passiert nichts?
Hotline: Wie, es passiert nichts? Das Programm loggt Sie nicht ein? Ist das Passwort richtig?
Kunde: Soweit komme ich nicht
Hotline: Wie, soweit kommen Sie nicht? Nach den Nutzernamen Tab und dann Passwort
Kunde: Das geht nicht!
Hotline: Warum geht das nicht?
Kunde: Wenn ich den Nutzernamen schreibe, erscheint nichts auf dem Bildschirm.
Hotline: Haben Sie heute schonmal versucht in Word zu schreiben?
Kunde: Word, ne ich brauche ja meist nur Ihr Programm
Hotline: Öffnen Sie bitte Word und schreiben irgendwas
Kunde: Das funktioniert nicht-
Hotline: Kann es sein, dass Ihre Tastatur nicht richtig angeschlossen ist?
Kunde: Wie weiß ich das?
Hotline: Prüfen Sie ob das Kabel von der Tastatur richtig im Rechner steckt
Kunde: Ok! Rumpel, stöhn, Fluch
Kunde: Ich finde das Kabel nicht
Hotline: Gehen Sie vom Kabel der Tastur entlang zum Rechner
Kunde: An der Tastatur ist kein Kabel
Hotline: Man, ist das zu glauben. Gibt es an Ihrem Computer einen kleinen grauen Kasten etwa Zigarettenschachtel groß?
Kunde: Ja
Hotline: Ok, drehen Sie die Tastatur und öffnen Sie das Batteriefach.
Kunde: Das ist leer.
Hotline: Dumpfes aufschlagen der Stirn auf die Tischkante.

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Gespräch mit der Computer-Hotline (4)

Kunde: Mein Monitor ist kaputt!
Hotline: Haben sie schon ein bisschen an den Reglern rumgemacht?
Kunde: Ja, rührt sich trotzdem nichts.
Hotline: Aber eingeschaltet ist er schon?
Kunde: Ja sicher doch!
Hotline: Dann schalten Sie den Monitor mal aus.
Kunde: Wahnsinn, jetzt geht er wieder

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Künstliche Intelligenz

Personen: Computer (versteckt), Anrufer

Computer: Hotel International, guten Tag. Womit kann ich Ihnen dienen?
Anrufer: Ja, äm, ich wollte wissen, ob Sie ein Doppelzimmer mit Bad haben.
Computer: Ja, wir haben 120 Doppelzimmer mit Bad.
Anrufer: Was, alle frei?
Computer: Nach freien Zimmern haben Sie nicht gefragt.
Anrufer: Also, wie viele haben Sie frei?
Computer: Heute haben wir nichts frei.
Anrufer: Ich komme ja auch erst übermorgen, nur eine Nacht.
Computer: Ach so. übermorgen haben wir noch fünf frei. Sie möchten eins dieser herrlichen, preiswerten Zimmer, nicht wahr? Bitte buchstabieren Sie Ihren Namen.
Anrufer: Em. Ü. El. El. E. Er.
Computer: Danke, Herr Emü el Eller. Ich bestätige Ihre Buchung: Ein ruhiges Doppelzimmer mit Bad. übermorgen für eine Nacht, zum Preis von 450 DM. Wann bitte kommen Sie an?
Anrufer: Das weiß ich nicht... wo ist denn mein Flugschein?...
Computer: Das weiß nur die Flugauskunft, ich verbinde.
Computer: Flugauskunft, guten Tag.
Anrufer: ... ach ja, hier. Flug LH 4523, wann kommt der?
Computer: Flug El Al 4523 ist nicht in der Datei.
Anrufer: Nicht El Al, El Ha, El Haaaaaaa, Haaaaaarghhh!
Computer: Zentralrechner Bundesgesundheitsamt. Sie haben behandlungsdürftige Erkältungssymptome. Zur weiteren Diagnose sagen sie bitte 'aahh'.
Anrufer: Aaa. Bin ich denn bescheuert? Ich wollte ein Zimmer buchen und keinen Arzt. Oh, hätte ich doch bloß noch einen guten alten Apple!
Computer: (schweigt)
Anrufer: Hallo, sind Sie noch da?
Computer: Zentrallager. Entschuldigen Sie die Verzögerung. Ich habe einen Apple, Baujahr 1976 im 'Used Comp Shop', Castrop-Rauxel, zu einem Preis von 1800 DM. Möchten Sie ihn haben?
Anrufer: Nein. Vergiss es!
Computer: Ihr Benutzercode erlaubt keine Löschung von Zentrallagerdaten.
Anrufer: Ich will ein Zimmer, Du Hirsch, Du damischer!
Computer: String Recognition Error at Susra$('damischer'$$$Aswi42S): Syntax Check at 200DE Rec83749: Error Recovery in Progress. Please wait.
Anrufer: Herrje, verschwinde. Ich will zurück zum anderen Computer.
Computer: Zentralrechner Bundesgesundheitsamt. Zur Beurteilung, ob Sie bescheuert sind, einige Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand. Gab es früher Probleme?
Anrufer: Du verdammter …. Du kannst mich mal ….
Computer: Achtung, Achtung, hier spricht der Polizeirechner. Ihnen wird eine Straftat nach Paragraph 1523 StPO, Beleidigung zentraler Intelligenzsysteme, zur Last gelegt. Ihre Personal-Chipkarte wird eingezogen. Ich weise Sie auf Ihr Aussageverweigerungsrecht hin. Sie können außerdem einen Computer des Rechtsanwaltverbandes konsultieren.
Anrufer: (bricht zusammen)

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Wenn MS ein Restaurant betreiben würde …

Ober: Hallo, mein Name ist Bill und ich werde Sie am heutigen Abend bedienen! Ihr Aufenthalt wird eventuell zum Zwecke der Qualitätssicherung überwacht. Kann ich zuerst Ihre Anschrift und Telefonnummer bekommen?... Gut, was kann ich für Sie tun?
Gast: Da ist eine Fliege in meiner Suppe
Ober: Verlassen Sie das Restaurant und betreten Sie es neu, die Fliege ist vielleicht das nächste mal nicht mehr da.
Gast: Nein, die Fliege ist immer noch da!
Ober: Vielleicht essen Sie die Suppe falsch, probieren Sie es mit der Gabel!
Gast: Selbst wenn ich die Gabel verwende: Die Fliege ist immer noch da!
Ober: Passt denn der Teller zur Suppe? Was für einen Teller verwenden Sie denn?
Gast: Einen SUPPENTELLER!
Ober: Hmmm, das sollte eigentlich funktionieren. Vielleicht ist es ein Konfigurationsproblem: Wie wurde der Suppenteller gebracht?
Gast: Sie brachten mir den Suppenteller auf einem Unterteller - aber was hat das mit der Fliege in meiner Suppe zu tun?
Ober: Können Sie sich an alles erinnern, bevor Sie feststellten, dass eine Fliege in Ihrer Suppe ist?
Gast: Ich setzte mich hier hin und bestellte die Tagessuppe.
Ober: Haben Sie schon daran gedacht, auf die neueste Tagessuppe umzusteigen??
Gast: Sie haben mehr als eine Tagessuppe?
Ober: Ja, wir wechseln stündlich die Tagessuppe.
Gast: Gut, was ist denn die jetzige Tagessuppe?
Ober: Die aktuelle Tagessuppe ist Tomatensuppe.
Gast: Prima, bringen Sie mir die aktuelle Tagessuppe und die Rechnung - ich bin mittlerweile spät dran... ...
Ober: (Der Ober bringt die Suppe und die Rechnung.)Hier ist alles: Die Suppe und Ihre Rechnung.
Gast: Aber das ist ja Kartoffelsuppe!?
Ober: Ja, die Tomatensuppe verzögert sich um ca. 6 Monate, in denen wir ein paar Klümpchen entfernen wollen...
Gast: Na gut, ich bin so hungrig, ich esse die Kartoffelsuppe... (Ober geht.)
Gast: Ober! Da ist eine Wanze in meiner Suppe!

RECHNUNG:

Tagessuppe:                      € 10,00
Upgrade auf die neue Tagessuppe: € 25,00
Support:                         € 120,00
Fehler in der Tagessuppe:        ohne Aufpreis (wird ab der
                                 morgigen Tagessuppe geändert)

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Sketche für drei oder mehr Personen

Das Linux- und das Microsoft Auto

Personen: Interviewer, Torvalds, Gates
Requisiten: 3 Stühle

Interviewer: Zwei große Betriebssystementwickler (Bill Gates und Linus Torvalds) wollen jetzt auch auf dem Automobilmarkt mitmischen. Seit kurzer Zeit stehen die ersten Modelle zur Verfügung: Das Microsoft-Auto und das Linux-Auto. Freundlicherweise haben sich die Herren Gates und Torvalds zu einem Interview bereiterklärt. Guten Tag die Herren! Kommen wir gleich zur Sache: Was ist das Besondere an Ihren Autos?
Gates: Kurz gesagt: Das besondere an dem Microsoft-Auto ist, daß es sehr leicht zu bedienen ist. Einfach einsteigen und losfahren! Wir wollen, daß der Kunde mit dem Fahrzeug gut zu Recht kommt.
Torvalds: Das Linux-Auto ist leider nicht so leicht zu bedienen: Als erstes muß man die Tür aufsperren. Das verhindert, daß einem die Klamotten aus dem Auto geklaut werden. Wenn man sich in den Wagen setzt, dann muß man sich unbedingt anschnallen! Eine Sicherung verhindert, daß man nicht losfahren kann, wenn man nicht angeschnallt ist. Das verringert das Verletzungsrisiko bei Unfällen! Um das Auto zu starten, wird ebenfalls der Schlüssel benötigt. Das verhindert, daß das Auto von Fremden genutzt wird. Wir wollen, daß der Kunde in seinem Auto sicher ist!
Gates: Das ist ja extrem umständlich! Auch die ganzen Schalter und Knöpfe im Linux-Auto sind sehr verwirrend! Das Microsoft-Auto ist, wie gesagt, sehr leicht zu bedienen. Wir haben nur ein Gas- und Bremspedal - alles andere verwirrt nur die Kunden!
Interviewer: Stimmt! Das Microsoft-Auto sieht sehr viel leichter zu bedienen aus! Wozu sollen all diese Knöpfe, Schalter und Hebel sein, Herr Torvalds? Sind die Kunden da nicht wirklich überfordert? Erklären Sie doch bitte ein paar Funktionen davon.
Torvalds: Gerne! Verglichen mit dem Microsoft-Auto ist das Linux-Auto tatsächlich komplizierter. Zum Beispiel kann man mit diesem Hebel die Fahrer- und Beifahrerscheibe herunterkurbeln – es gibt auch eine elektrische Version! Mit diesem Knopf kann man die Sitze verstellen, je nach Wunsch des Fahrers und diese Knöpfe, in der Mitte, sind für die Klimaanlage zuständig. Die Hebel am Lenkrad sind für Blinker, Licht und Scheibenwischer … All diese Schalter usw. mögen verwirrend wirken, aber sie haben ihren Sinn und werden recht rasch erlernt.
Interviewer: Ich verstehe! Ist ja nicht schlecht! Hat das Microsoft-Auto keine Klimaanlage, Blinker, verstellbare Scheiben usw., Herr Gates?
Gates: Nein, sowas bauen wir nicht. Aber man kann alles nachkaufen. Teilweise bekommt der Kunde solche Extras ab Werk, muß diese aber selbst einbauen, oder in Werkstätten bekommt man auch zahlreiche Extras, die man ebenfalls selbst einbauen muß.
Interviewer: Und was kostet das dann etwa?
Gates: Das Microsoft-Auto kostet in der Grundausstattung knapp 30.000 Euro. Für Extras kommen nochmal 5.000 bis 30.000 Euro drauf.
Torvalds: In der Luxus-Version mit allen Extras zahlt man für das Linux-Auto gerade mal 18.000 Euro. In dem Preis sind Handbuch und drei Monate kostenlose Werkstattbesuche, sowie Hilfe bei evtl. Problemen mit dabei. Wenn man dieses Zusatzpaket nicht möchte, bekommt man das Auto gratis!
Interviewer: Preislich unterscheiden sich Ihre Autos ja ganzschön. Mich wundert es vor allem, daß das Linux-Auto trotz größeren Extra-Pakets günstiger ist als das Microsoft-Auto. Herr Gates, wie ist das zu erklären?
Gates: Es stecken viele Entwicklungsjahre in diesem Auto, damit es so einfach zu bedienen ist. Zudem hat das Auto eine wunderschöne, blaue Lackierung!
Interviewer: Ja, die Lackierung ist wirklich schön! In welcher Farbe wird denn das Linux-Auto geliefert?
Torvalds: Das entscheidet der Kunde! Wir haben mehrere Blautöne, aber der Lackierung sind keine Grenzen gesetzt.
Interviewer: Gehen wir etwas in die Details! Herr Torvalds, wie sieht es mit der Leistung des Linux-Autos aus?
Torvalds: 195 km/h Spitzengeschwindigkeit, von 0 auf 100 in 4,5 Sekunden, 6,2 Liter Verbrauch auf 100km.
Gates: 142 km/h Spitzengeschwindigkeit, von 0 auf 100 in 7,3 Sekunden, 8 Liter Verbrauch... Aber man kann die Leistung in einer Werkstatt steigern! Dann schafft das Microsoft-Auto 200 km/h, von 0 auf 100 in etwa 4 Sekunden und das bei 6 Liter Verbrauch!
Interviewer: Aber stimmt es, daß das Microsoft-Auto nach einigen Wochen wieder an Leistung verliert?
Gates: Ja, das stimmt schon … Aber man kann sich ein Pflege- und Reparaturset kaufen, womit man das Auto wöchentlich wieder auf Höchstleistung bringt. Dieses Set ist sowieso dringend empfehlenswert, da es sonst vorkommt, daß das Auto nicht anspringt oder einfach ausgeht.
Torvalds: Das Linux-Auto ist wartungsfrei!
Interviewer: Wartungsfrei? Das ist ja super! Aber was ist, wenn doch mal was kaputt geht?
Torvalds: Da das Auto sehr komplex ist, ist es nur für Profis möglich, das Auto zu reparieren. Allerdings erhält man über das Internet sehr viel Hilfe, zudem wird bei der Luxus-Version ein umfangreiches Handbuch mitgeschickt und man bekommt auch telefonische Hilfe von den Herstellern. Wenn das Auto allerdings einmal läuft, dann geht es praktisch nie kaputt.
Gates: Für das Microsoft-Auto gibt’s unzählige Werkstätten, wo das Auto jederzeit repariert werden kann. Zudem ist es recht einfach das Auto selbst zu reparieren, vor allem, wenn man sich ein Handbuch und das passende Werkzeug dazukauft.
Interviewer: Herr Gates, wie kommt es, daß man sich nur ein Microsoft-Auto kaufen kann, wenn man kein anderes Auto besitzt?
Gates: Wer ein Microsoft-Auto hat, braucht kein anderes Auto!
Interviewer: In den Werkstätten kann man sich viele Teile für sein Microsoft-Auto dazukaufen. Kann man diese Teile auch in ein Linux-Auto bauen?
Torvalds: Nein, das kann man nicht, aber das braucht man auch nicht. Zum Beispiel die Winterreifen: Beim Microsoft-Auto muß man diese extra in einer Werkstatt besorgen - bei uns sind die Winterreifen bereits als Zubehör im Lieferumfang. Wozu dann noch Microsoft-Winterreifen? Ebenso ist eine Anhängerkupplung im Lieferumfang, damit man den mitgelieferten Server-Anhänger ziehen kann. Und wie ist das beim Microsoft-Auto? Sie brauchen nichts sagen, Herr Gates, ich weiß es: Man muß sich ein zweites Microsoft-Auto in der "Server-Anhänger-Edition" kaufen …
Gates: Das haben wir nur gemacht, da normale Autofahrer keinen Server-Anhänger brauchen.
Torvalds: Woher wollen Sie wissen, was die Autofahrer brauchen und was nicht? Und warum darf man das Microsoft-Auto nicht verleihen??
Gates: Man darf Leute im Auto mitnehmen, aber es darf nur einen Fahrer pro Auto geben. Dieser Fahrer wird mit seinem Auto bei uns registriert.
Interviewer: OK, bevor Sie sich gegenseitig anfallen, möchte ich an dieser Stelle das Gespräch langsam zum Ende bringen. Eine Schlußfrage: Das Linux-Auto ist wesentlich günstiger als das Microsoft-Auto, alle nötigen Extras sind bereits kostenlos dabei, das Auto ist wartungsfrei, hat eine gute Leistung und das ohne es jede Woche reparieren zu müssen, man kann es nach seinen eigenen Wünschen lackieren lassen … Das Microsoft-Auto ist bereits im Anschaffungspreis höher, benötigt zudem teures Zubehör aus der Werkstatt und muß regelmäßig gewartet und repariert werden. Warum wird das Microsoft-Auto dann so viel mehr verkauft, als das Linux-Auto? 84 von 100 Personen möchten lieber ein Microsoft-Auto, als ein Linux-Auto.
Gates: Weil es so einfach zu bedienen ist. Manche wollen eine Testfahrt mit dem Linux-Auto machen, scheitern aber bereits am aufschließen der Tür, da sie keine Schlösser gewohnt sind. Zudem ist das Microsoft-Auto schön blau lackiert!
Interviewer: Achso … Vielen Dank für das Gespräch!

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Seite zuletzt geändert: 29.11.2015