Fremde Hände
Autorin: Heidi Hollmann
Begib dich nie in fremde Hände
Es macht dich elend - ist nicht gut
Geschrieben wurden dazu Bände
Brachten Kummer wenig Mut
Nimm dein Herz in beide Hände
Offenbare dich dem finstren Wald
Hoffe auf die gute Wende
Bis dein Kummer dort verhallt
Menschenkindern hier hernieden
Kannst du dich nicht anvertrauen
Sie sind alle zu verschieden
Und du kannst auf niemand bauen
Einsam wird der Mensch wohl bleiben
Wie es mancher Dichter sagte
Wehmut liess sich kaum vertreiben
Wenn der Kummer an ihm nagte
Der Mensch er ist und bleibt allein
Mit sich und seinen Kümmernissen
Fragt sich: Sollt’s das gewesen sein?
Die Antwort wird wohl niemand wissen
© Heidi Hollmann
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