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Die Nachtwandlerin, Sketch – Festgestaltung

Die Nachtwandlerin

(2 Männer kommen ziemlich angeheitert auf die Bühne und singen das Lied: Trink, trink Brüderlein trink, setzen sich an den Tisch und sprechen mit schwerer Zunge.)

Darsteller(in) Text
1. Mann: (Name) das ist aber schön, dass du mich mal mitgenommen hast, ich bin zu Hause ja immer allein. Wo ist deine Frau, liegt die schon im Bett?
2. Mann: (schaut auf die Uhr) Wie spät ist es denn? 11 Uhr, ja dann soll sie wohl schlafen. Moment, was ist heute für ein Tag? Dienstag! Da hat sie sich bis 1/2 11 Uhr noch gebildet.
1. Mann: Wie meinst du das?
2. Mann: Heut kommt doch Dallas, die Sendung für Neureiche.
1. Mann: Das du das gerade sagst. Ich habe gelesen, dass von April bis September mal Pause ist mit dem Quatsch.
2. Mann: Oje (Name), dann kann ich ja Dienstags nicht mehr in die Kneipe kommen. Dann weiss meine Frau nicht, was sie zwischen 1/4 vor 10 und 1/2 11 Uhr tun soll. Dann muss ich mich mit ihr beschäftigen.
1. Mann: Man (Name) darauf müssen wir aber noch einen trinken. (Lied anstimmen:) Bier her, Bier her, oder ich fall um. Prost!
1. Mann: Sag, hör mal, warum bist du vorigen Freitag so früh nach Hause gegangen?
2. Mann: Ach (Name) ich bin überhaupt nicht nach Hause gegangen. Ihr gemeinen Kerle habt mich bei der Sauferei unter dem Tisch liegen lassen. Anschliessend hat meine Frau 3 Tage nicht mit mir gesprochen. Aber das macht sie immer, wenn ich zur Wirtschaft gehe.
1. Mann: Wie oft gehst du denn in die Kneipe?
2. Mann: Alle 3 Tage!
1. Mann: Ho, dann ist es bei euch aber still, wenn keiner was sagt. (Lied anstimmen:) Trink, trink Brüderlein trink.
2. Mann: Übrigens, meine Frau ist auch nicht ohne. Jedes mal wenn ich überraschend von einer Geschäftsreise nach Hause komme, hat die einen Kerl im Kleiderschrank versteckt.
1. Mann: Ja (Name) , da soll man mit der Zeit nicht sauer werden, wenn man nicht weiss, wo man seinen Mantel hinhängen soll.
2. Mann: Mittlerweile hab ich mich schon daran gewöhnt. Aber meine Frau hat noch ein viel grösseres Übel an sich.
1. Mann: Was denn........?
2. Mann: Sie schlafwandelt!
1. Mann: Sie schlafwandelt? Das ist ja schrecklich!
2.Mann : Und was noch viel schlimmer ist: Während sie schlafwandelt, klaut sie. Und hinterher weiss sie gar nichts. Ich muss dann die geklauten Sachen zurück bringen.
1. Mann: Man (Name), du bist ja zu bedauern.
2. Mann: Ja, da hast du recht. Missen will ich sie aber auch nicht. Komm trinken wir noch mal "Prost" (zur gleichen Zeit kommt die Frau im Nachthemd mit Lockenwicklern, mit geschlossenen Augen und vorgestreckten Händen auf die Bühne.)
1. Mann: Um Gottes Willen, da ist sie ja schon.
2. Mann: Pst! Nicht erschrecken, die geht jetzt sicher wieder. (Die Frau geht auf den 1. Mann zu und nimmt ihm langsam die Armbanduhr ab. 1. Mann will sich wehren, aber 2. Mann deutet ihm, er soll es sich gefallen lassen und sagt leise:) Reg dich nicht auf, du bekommst die Uhr morgen früh zurück.
1. Mann: Du (Name) auf den Schreck muss ich noch mal trinken.
2. Mann: Sag, hör mal, wie schmeckt dir das Bier, welche Biersorte trinkst du am liebsten?
1. Mann: Freibier natürlich.
2. Mann: Typisch, du als Junggeselle, Geld genug, aber auf andere Leute trinken. (Die Frau kommt wieder, alles wiederholt sich wie vorher, nur das sie jetzt in das Jackett von 1. Mann greift und die Brieftasche heraus holt und damit wieder fort geht. Wieder will 1. Mann sich wehren, doch 2. Mann beruhigt ihn:)
2. Mann: Reg dich nicht auf, du bekommst morgen alles zurück "Prost"
1. Mann: Ne, so etwas. Meine Brieftasche, meine Papiere, mein ganzes Geld, alles weg.
2. Mann: Beruhig dich! Ein Mann, ein Wort, morgen bekommst du alles zurück. Komm wir trinken noch einen. (Die Frau kommt wieder, geht langsam auf 1.Mann zu, streichelt ihn, küsst ihn, alles ganz langsam. 1. Mann will sich wieder wehren, aber man merkt, wie er langsam Gefallen daran findet und mitmacht. Der 2. Mann sieht zuerst aufmerksam zu, wird aber immer böser. Zum Schluss steht 1. Mann auf, nimmt die Frau auf den Arm und geht hinaus. Der 2. Mann (Ehemann) ruft:)
2. Mann: Halt. halt. Was ist denn das? Meine Frau. Was macht die jetzt, von dieser Seite kenn ich sie ja noch nicht.
1. Mann: (Dreht sich um) Reg dich nicht auf, morgen bekommst du sie wieder zurück.

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