Jeder Tropfen zählt - Dürre in Ostafrika

Schlaflos, Gedicht – Festgestaltung

Schlaflos

Autorin: Heidi Hollmann

Warum ich nächtens mich arg plag,
bringt meist die Sonne an den Tag.
Der Mond war wieder einmal voll.
Ich weiß kaum, was ich machen soll.

Erschöpft mach ich den Tag zur Nacht.
Auch wenn es wenig Freude macht.
Ich lieg ermattet, eingelullt
und daran ist der Runde schuld.

Ich komme einfach nicht zur Ruh.
Mach noch nicht mal ein Auge zu.
Die nächste Nacht, dieselbe Pein.
Ich schlaf mitnichten nur schwer ein.

Warum bleibt er nicht einfach halb?
Mit sich und seinem kleinen Kalb?
Er liegt mir häufig furchtbar quer.
Vom halben Mond hätt’ ich viel mehr.

Ich könnte wieder ruhig schlafen.
Wie all die Guten und die Braven.
Schlöss beide Augen sogar zu
und hätte nächtens wieder Ruh.


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