Tag der Jugend (12.08.)
Autor: Olaf Lüken
Jugend ist Ausdruck und Haltung zugleich.
Lebt sie bequemlich, schilt man sie dämlich.
Für die Rechten sind es Eier, die viel zu weich.
Vorurteile und Zweifel? - Ach, wie grämlich!
Sturm und Drang, der Jugend nobler Sinn.
Smartphoneknutscher seit Anbeginn.
Freiheit und Geld zieren die Welt,
wie ein Kinderzelt auf freiem Feld.
Doch Zukunftsangst, die Angst vor Krisen,
wenn auch das Konto kennt nur die Miesen.
Einsamkeit und Isolation,
schaden jeder Jung-Generation.
Jugend lechzt nach Sonnenschein,
kennt Mobbing, Pornos und Mummenschanz.
Ob Bier, ob Gras, ob roter Wein,
wer liebt Tragik schon, liebt Firlefanz?
Zank und Hader, ruckzuck vertrieben,
wenn Augen gelten nur der Lieben.
Sie, ein sanfter Engel zugleich,
schenkt ihm ein Nest, ein Himmelreich.
Doch Hindernisse, Unruh’, Hast,
werden rasch zur Zentnerlast.
Ergo:
Träumt lieber von bunten Schmetterlingen,
sie umflattern euch mit luftigen Schwingen.
Denn:
Marschmusik und reine Tugend,
sind auch das Ende jeder Jugend!
Bild von Alfons Landsmann auf Pixabay

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