Der Koch

Der Koch

Autor: Olaf Lüken

Er will mir raten zum saftigen Braten.
Küche, Handwerk und noch mehr Humor,
kommen auch in Deutschlands Stuben vor.
Heiter die Kunst, trotz Nebel und Dunst.

Auch Hunger soll sein ein guter Koch.
Dieser Spruch, einst auserkoren.
Der Appetit plumpste tief ins Loch,
für die Esser auf ewig verloren.

Gar lieblich dringen aus der Küche,
die wunderbaren Wohlgerüche.
Des Gastes Zunge, fein und scharf.
Hier mag er essen, was er darf.

Sein Messer blitzt, die Sau, die schreit.
Dem Tier ist nicht nach Heiterkeit.
Abends lockt ein Grill-Krokodil.
Die Kniee zittern jetzt schon am Nil.

Franzosen kreieren feinste Soßen.
Engländer öffnen lieber Dosen.
Der Gourmet will nobel speisen.
Gaumen durch die Himmel reisen.

Ist der Koch ein Gaumenverwöhner,
sind Sommeliers die Trank-Versöhner.
Beide machen die Optik schöner.
Wir besitzen BESSRES als den Döner!

Guter Mann, gib dich nicht verloren,
zum Koch wird man nicht geboren.
Die Essenswelt braucht keinen Dunst.
Es lebe die brave Gaumen-Kunst!

© Olaf Lüken

Guter Koch mit Schnurbart
Guter Koch mit Schnurbart
Bild von Tatyanna_Plan auf Pixabay

Ihre Meinung zum Beitrag

Schreiben Sie einen Kommentar. Ihre Meinung ist uns und den Autoren wichtig! Schenken Sie Lesern des Artikels mit Ihrem Kommentar einen „Mehrwert“, indem Sie konstruktive Kritik äußern, Ihre Erfahrungen, Anregungen und Gedanken weitergeben oder weitere Informationen mitteilen.


Kommentar hinzufügen

* Pflichtfeld
1000
Drag & drop Bilder (max 3)
Ist es wahr oder falsch, dass „grün“ eine Zahl ist?

Kommentare

Noch keine Kommentare, sei der erste Poster!