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Von der Kunst des Wegsehens, Gedicht – Festgestaltung

Von der Kunst des Wegsehens

Autor: Olaf Lüken

Und mein Land hat nichts begriffen,
von den Lügen dieser Welt.
Lieber etwas Haschisch kiffen
und den Säckel voller Geld.

Doch es gibt auch andre Dinge,
die im Leben goldwert sind.
Frieden, Eintracht, Recht auf Freiheit,
liebt der Alte, wie das Kind.

Zu bedeutend ist die Knete,
Auto, Haus und Glitzerschmuck.
Fürs Mitgefühl gibt’s keine Fete,
nicht einmal ’nen Händedruck.

Hungersnot und Klimakrise,
Glaubenskriege, Diktatur,
Mobbing, Armut, Kontomiese
und am Hintern ’ne Mensur.

Vor den Nöten wegzuschalten,
das gelingt uns meisterhaft,
buckeln vor den Amtsgewalten,
darin stehen wir voll im Saft.

© Olaf Lüken


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