Morgendämmerung
Autor: Olaf Lüken
Die Wasser schweigen, still der See.
Am Strande sitze ich und seh,
goldenzart im Dämmerschein,
droben zieht schon der Morgen ein.
Tiefes Rot, das die Nacht zerbricht.
Land und Wald stehn im Sonnenlicht.
Die Rose errötet wie eine Braut,
die sich dem Frühling anvertraut.
Der See ist rot, schaut aus wie Blut.
Die Wellen pusten Wellenflut.
Die Dämmerung übt Windgesang.
Ein neuer Tag fängt für mich an.
© Olaf Lüken
Bild von 🌼Christel🌼 auf Pixabay

Kommentare