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Glockengeläut, Gedicht – Festgestaltung

Glockengeläut

Autor: Olaf Lüken

Schwerelos im Glockenraum,
sehe ich sie schweben,
oft sehr laut wie’s Leben.
Nicht zu greifen, schöner Traum.

Ernsthaft läuten sie, hoch und tief,
die Glocken meiner Heimatstadt.
Mal bimmelnd hoch, mal etwas schief,
so mancher den Kopf nur geschüttelt hat.

Die Glocke dröhnt, ist laut und stöhnt.
Wo sind die Freuden dieser Welt?
Der Teufel höhnt, ihr Klang versöhnt.
Die Welt spricht nur von Gut und Geld.

Lasst die Glocken alle schwingen.
Kirchenlieder will ich singen.
Kerzen, die so schnell verglühn,
Herzen, die wie Rosen blühn.

Horch! - wie zart und leis’,
hoch oben dort ein Glöcklein singt.
Ich weiß nicht mal, von wo es klingt.
Und weil ich es kaum hören kann,
stehe ich im Glockenbann.

Die Glocke tönt vom Himmel her,
wo alles eine Feier ist.
Die Seele lieber oben wär’,
den Erdenlärm auch nicht vermisst.

© Olaf Lüken


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