Mit Helau singt frohe Lieder, Büttenrede – Festgestaltung

Mit Helau singt frohe Lieder

Autor: Otto Kruse

Das Präsidium hat Platz genommen,
zu eurer Begrüßung hab ich die Bütt erklommen
und heiß alle Jecken fröhlich willkommen.
Mit Helau singt frohe Lieder,
St. Elisabeth feiert wieder.
Ich grüße euch, ihr Gentelmänner,
Frauenversteher, Frauenkenner.
Spielt mit eurem ganzen Charme,
schunkelt mit den Närrinnen Arm in Arm!
Seid nicht knausrig, gebt einen aus!
Nicht nur einen - macht euch einen Spaß daraus!
Zeigt euch von der besten Seite:
Der Mann von Welt zahlt freudig, bis er pleite.
Doch keine Angst, hier wird das nicht so sein,
Unsre Getränke sind süffig, doch die Preise sind klein.

Gegrüßet seid ihr Weibsleut alle,
auf den Bänken hier im Saale.
Ihr edlen Damen, närrische Frauen,
wie herrlich seid ihr anzuschauen.
So natürlich hübsch und schön geschmückt,
ihr macht uns Narren immer noch verrückt -
und noch all diese Jahr, ja, ja ja ja
auch heute wie es immer war rot,rot rot sin de Rosen …
Ach, das es noch lang so bliebe,
wie ich es liebe, wie ich es liebe.
Die schönen feinen Damen
Fallen selten aus dem Rahmen.
Schaut nur: die Blusen hoch geschlossen,
die Reize - ach - meist fest verschlossen.
Wenngleich … mit etwas Phantasie
entdeckt der Narr viel Schönes da und hie.
Einige erfreuen doch den Mann,
wie weil er was entdecken kann.
Die Frauen hier - hört Narrhalesen -
haben ein fröhliches und liebes Wesen.
Woanders dagegen kann man Männern wie Frauen
Nicht unbedingt blindlings vertrauen.
Davon erzählen die Geschichten
In drei Limerick-Gedichten:

Eine feine Lady aus Londontown
War in ihrem Gemüte ganz down.
Sie liebte so heiß einen Lord,
doch der Lord, der ging fort.
Und ließ sie in die Röhre schaun.

Für die Dame lief das dumm,
doch es geht auch anders rum.

Eine Dame aus Köln, aus dem Zentrum der Stadt,
die hatte ihren Verehrer satt.
Der aber aus seinen inneren Zwängen
Tat sie wieder und wieder bedrängen,
bis sie ihn verprügelt hat.

Das nächste Gedicht
endet so grausam nicht:

Eine Senorita aus Madrid
Im Frühling in die Mancha ritt.
Sie traf einen feschen Wandersmann,
mit dem bändelte sie an.
Im Winter waren sie zu dritt.

Männer und Frauen - eine endlose Geschichte,
davon gibt´s zahllose Romane und Gedichte.
Dies Thema geht euch nicht verloren,
manch Merkwürdiges kommt euch später noch zu Ohren.

Am Anfang habt ihr ja mitbekommen,
dass das Präsidium hier hat Platz genommen.
Das ist neu - in der Tat,
hier thronet unser Elferrat.
Elferrat - habt ihr gedacht,
da fehlen doch sieben, nein sogar acht.
Ich geb das zu, zweifelsfrei.
Doch närrisch ist ja auch die drei.
Ich sag es noch genauer:
Es sind Prinz, Jungfrau und der Bauer.
Aufgemerkt, ihr Jecken: betrachtet die drei
Und sagt, wer denn wohl Prinz, wer Bauer, wer Jungfrau sei.

Noch was Neues - höret nur:
Eine Sektbar lockt euch auf den Flur.
Nach dem Programm ist sie erst offen.
Kein Bier, nur Sekt und Saft wird dort gesoffen.
Ein fein Buffet schließt sich dort an
Für das Leckermaul von Frau und Mann.
Die Theke dort, die bleibt so erhalten
Wie´s immer war, es bleibt beim alten.
Auch während des Programms wird noch serviert,
damit keiner Hunger und Durst verspürt.

Aus des Programmes Fülle
Nichts genaues ich hier enthülle.
Wie immer gibt´s Sketche, Musik und Tanz und Büttenreden.
Wer vieles bringt, bringt was für jeden
Und jetzt heißt es : Vorhang auf!
Narreteien nehmt euren Lauf.
Für´s erste war es das hier schon;
Elferrat - tritt in Aktion.

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