1. Mai - Tag der Arbeit
Autor: Olaf Lüken
Ich kannte einst ’ne Arbeitskraft,
sie hatte geschafft und gern geschafft.
Sie war sehr gut, eine ganz Schnelle.
Was tät’ sie nicht für eine Stelle?
Nun sitzt sie da, Stund’ für Stund’,
und sitzt sich ihren Hintern wund.
Und ewig geht’s zum Arbeitsamt,
wo sie nie ’ne Arbeit fand.
Dann kam per Zufall, das große Glück.
Die Arbeitswelt will sie jetzt zurück.
Ich sage nur: „Schon Allerhand!“ -
sie arbeit jetzt für's Arbeitsamt.
Heute sitzt sie, Stund’ für Stund’
für wenig Geld ihren Hintern wund.
© Olaf Lüken

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