Jeder Tropfen zählt - Dürre in Ostafrika

Lohn der Arbeit, Gedicht – Festgestaltung

Lohn der Arbeit – eine Satire

Autor: Olaf Lüken

Wer fleißig ist, wird stets belohnt.
Ein neues Ziel liegt schon bereit.
Wer schafft und schafft und sich nicht schont,
der hat zum Ausruhen kaum noch Zeit.

Arbeitsfreude heißt der Zauber,
sie wirkt für alle täglich neu.
Wer fleißig ist und kein Urlauber,
der bleibt der Firma lange treu.

Selbst wenn die Arbeit schmerzt sehr oft,
die Gelder müssen stetig rollen.
Und alles, was man sich erhofft,
ist auch ein ständig HABEN wollen!

Stressgeplagt seit des Tages Beginn,
wem nützt es, wenn die Euros rollen.
Die Zeit, sie kennt kaum Zeitgewinn.
Der Mensch fängt gleich an zu grollen.

Doch, wer schafft, der schafft fürs Leben,
spürt des Schaffens ganze Qual.
Er wird wohl ewig weiter streben,
im Höllenhaus seiner Arbeitswahl.

© Olaf Lüken


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