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Die Nachtigal, Gedicht – Festgestaltung

Die Nachtigall

Autor: Theodor Storm

Nachtigall
Nachtigall
Bild von 12138562 auf Pixabay
Im zeitigen Frühjahr singen unverpaarte Nachtigallmännchen etwa ab 11 Uhr nachts bis in den Morgen; der Nachtgesang dient wohl vor allem zum Anlocken einer Brutpartnerin.

Das macht, es hat die Nachtigall
Die ganze Nacht gesungen;
Da sind von ihrem süßen Schall,
Da sind in Hall und Widerhall
Die Rosen aufgesprungen.

Sie war doch sonst ein wildes Blut;
Nun geht sie tief in Sinnen,
Trägt in der Hand den Sommerhut
Und duldet still der Sonne Glut
Und weiß nicht, was beginnen.

Das macht, es hat die Nachtigall
Die ganze Nacht gesungen;
Da sind von ihrem süßen Schall,
Da sind in Hall und Widerhall
Die Rosen aufgesprungen.

Die Nachtigall und das Erwachen der Rosen sind Symbole für die Liebe. Vom „süßen Schall“ sind die Rosen erwacht und „aufgesprungen“. Zweite Strophe: Ein junges Mädchen hat die wilden Jahre hinter sich und zieht nachdenklich durch die Straßen. Die dritte Strophe ist identisch mit der ersten Strophe. Die ersten Liebesgefühle des Mädchens erwachen. Womöglich denkt sie an ihren Geliebten.


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