Frühlingsgedichte von Heidi Hollmann

Frühlingsgedichte, Frühlingslyrik, Frühlingspoesie – von Heidi Hollmann

Inhaltsverzeichnis

Frühlingsgedichte

Ach Sonne

Autorin: Heidi Hollmann

Ach, Sonne, blick nicht mehr so fahl.
Werf warme Strahlen auf uns nieder.
Nach des langen Winters Qual
bring uns den Frühling endlich wieder.

Bring uns Veilchen und Narzissen.
Tulpen und auch Tränendherz.
Wir mussten alle so lang missen.
Nach des langen Winters Schmerz.

Erwecke unsre treue Erde,
erfülle sie mit neuem Leben.
Auf dass es um uns blühend werde.
Nur du kannst ihr die Kräfte geben.

Ach, Sonne, blick nicht mehr so fahl.
Werf warme Strahlen auf uns nieder.
Nach des langen Winters Qual
bring uns den Frühling endlich wieder.

© Heidi Hollmann

Sonnenlicht in einer Wolkenlandschaft
Sonnenlicht in einer Wolkenlandschaft
Bild von dakzxz auf Pixabay
Stimmungsvolles Wolkenbild, von Sonne und Fotograf
wunderbar in Szene gesetzt.

Dank an den Wettergott

Autorin: Heidi Hollmann

Nach des Winters arge Plagen
Möchte ich gern danke sagen
Danke für die Sonnenglut
Ach wie tut die Wärme gut

Die ist nach der eisgen Kälte
Die das Leben uns vergällte
Allen Menschen gut und hold
Ist uns wertvoller als Gold

Auch lässt sie die Blumen sprießen
Die die Wärme auch genießen
Die uns jährlich Freuden schenken
Und das schon seit Menschgedenken

Ja den Wettergott dort oben
Sollten alle wir hoch loben
Tut er doch was er nur schafft
Gibt uns Zuversicht und Kraft

© Heidi Hollmann

Tulpen bei Sonne und blauem Himmel
Tulpen bei Sonne und blauem Himmel
Bild von G.C. auf Pixabay
Tulpen sind krautige Zwiebelpflanzen, die zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae) gehören. Sie haben lange, schmale, grüne Blätter, die bis zu 60 cm lang werden können.

Eine wunderbare Zeit

Autorin: Heidi Hollmann

Eine wunderbare Zeit
Wenn das Blühen weit und breit
Schenkt uns neue Lebenslust
Nach des Winters argem Frust

Wenn die Sonne Kraft gewinnt
Wir fast wunschlos glücklich sind
Bächlein durch die Wiesen fließen
Können wir die Zeit genießen

In der Welt so bunt und schön
Sollten wir auf Reisen gehn
Alleine oder auch mit Andern
Unsre schöne Welt durchwandern

© Heidi Hollmann

Orange Tulpen im Frühling
Orange Tulpen im Frühling
Bild von Annette auf Pixabay
Zwischen März und Mai treiben Tulpen ihre glockenförmige Blüten aus der Zwiebel – mal geflammt, mal gefedert, in weiß, gelb, orange, rosa, rot oder sogar schwarz.

Frühling

Autorin: Heidi Hollmann

Frühling lässt kein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte.
Jauche und auch Abgasdüfte
streifen mich in diesem Land.

Fühle mich zur Zeit beklommen
Und mir zeigt die treue Waage
Dass ich wieder zugenommen.
Ganz erheblich – keine Frage.

Runter müssten meine Pfunde.
Wie jedoch soll ich das machen?
Fühlst dich wohl, denk ich im Grunde
Doch was ist mit deinen Sachen?

Schrecklich kneifen Rock und Hose.
Oben dehnt sich alles aus.
Fühle mich wie die Mimose
Schlüpfte gern ins Schneckenhaus.

Hab dann endlich abgenommen.
Ach, herrjeh, um welchen Preis!
Fühlte mich sehr oft beklommen.
Ölte oft im eignen Schweiss.

Frühling bleibe mir gestohlen.
Fing ich wütend an zu tönen.
Ließ darauf ein Eisbein holen,
um den Magen zu versöhnen.

Frühling hin und Frühling her,
ich lieb einen vollen Bauch.
Und ist mein „Knurrsack“ nicht mehr leer.
Lieb ich den Frühling vielleicht auch.

© Heidi Hollmann

Snack als Diät für die Gesundheit
Fit in den Frühling, Frühlingsfasten
Bild von Steve Buissinne auf Pixabay
Vor allem Gemüse, Obst, Vollkornprodukte und Hülsenprodukte stehen auf dem Speiseplan. Diese werden ergänzt durch fettarme Milch und Milchprodukte sowie Fisch, Fleisch und Eier.

Frühlingsahnen

Autorin: Heidi Hollmann

Wenn erst Veilchen voll erblühn
Die Wälder zeigen zartes Grün
Der Kuckuck alsbald Kuckuck schreit
Werden unsre Herzen weit

Blauäugig die Vergißmeinnicht
Bringen uns die Zuversicht
Dass auf unsrer Mutter Erde
Es nun baldigst Frühling werde

Wenn Frau Sonne täglich lacht
Unterbrochen von der Nacht
Wird es warm in unsren Herzen
Nach des argen Winters Schmerzen

Alles nimmt nun seinen Gang
Uns ist nicht mehr kalt und bang
Hoffnung tut sich nunmehr auf
Lebenslust nimmt ihren Lauf

Werden unsre Welt genießen
Lassen Freudentränen fließen
Danken unsrem Schöpfer sehr
Sag mir Herz was willst du mehr?

© Heidi Hollmann

Lachende Sonne
Lachende Sonne
Bild von Gerd Altmann auf Pixabay
Im Frühling wird die Sonnenstrahlung stärker, es ist länger hell und die Temperaturen steigen. Dadurch kommt vieles in Bewegung!

Frühlingserwachen

ein Sonett
Autorin: Heidi Hollmann

Ach, wie sehn’ ich mich nach dir.
Du gabst mir stets Mut und Kraft.
Was kaum jemand hat geschafft,
das erreichtest du bei mir.

Du, mein allergrößtes Glück
Straffst mir meine müden Glieder,
Schenkst mir Freuden, immer wieder.
Kehre bitte bald zurück.

Immer wieder darf ich hoffen,
du erahnst, wie ich mich freu’
Tür und Tor halt’ ich dir offen,

immer wieder und aufs Neu!
Hab’ mich gern mit dir getroffen
Frühling, bitte, bleib mir treu!

© Heidi Hollmann

Blühende Magnolie
Blühende Magnolie
Bild von Susanne Jutzeler, Schweiz auf Pixabay
Magnolien gehören zu den ganz alten Gewächsen. Dementsprechend ursprünglich sind ihre Blüten. Die Blütenblätter sind spiralförmig angeordnet und haben keine feste Anzahl.

Frühlingsgedanken

Autorin: Heidi Hollmann

Frühling - tausendfach besungen,
dass man’s kaum mehr hören mag.
Dennoch, wieder gut gelungen
scheint mir dieser Frühlingstag.

Ich erspähe dort ein Veilchen
bin betört von seinem Duft.
Geselle mich zu ihm ein Weilchen
in der lauen Frühlingsluft.

Der Osterglocken gelbe Sterne
machen mir die Seele weich.
Ich hab sie von Herzen gerne
Ach sie machen mich so reich.

Mandelbäumchen tragen Blüten.
Tränend Herz wagt sich hervor
und die Pfirsichbäume hüten
ihren rosa Blütenflor.

Alles muss wohl einmal enden.
Nichts ist für die Ewigkeit.
Möcht sie halten mit den Händen.
Diese zauberhafte Zeit.

© Heidi Hollmann

Mädchen mit Korb voller Narzissen
Mädchen mit Korb voller Narzissen
Bild von Kate auf Pixabay
Die Blühzeit reicht je nach Sorte von Februar bis Anfang Mai. Abgeblühte Blüten sollte man gleich abschneiden, die Blätter aber erst nach dem Verwelken der Pflanze. Die Zwiebeln vermehren sich von alleine, so dass über die Jahre die Narzissentrupps immer größer werden.

Frühlingswonne

Autorin: Heidi Hollmann

Der Frühling macht mir heute Lust
Oh königliche Wonne!
Vergangen ist des Winters Frust
Im Schein der güld’nen Sonne

Um mich herum ein Blütenmeer
Ich fühle mich erhoben
Zum blauen Himmel wolkenleer
Schau ich dankbar nach oben

Mir werden Herz und Seele weit
Beim Anblick all des Schönen
Von dieser wundersamen Zeit
Lass ich mich gern verwöhnen

Doch jeder Frühling geht vorbei
Entzieht sich unsrer Wonne
Kehrt gern zurück im Monat Mai
Im Schein der güld’nen Sonne

© Heidi Hollmann

Blütenpracht im Frühling
Blütenpracht im Frühling
Bild von Jill Wellington auf Pixabay
Die Frühlingsblüte ist ein Symbol für Hoffnung und Freude. Es ist eine Zeit, um die Schönheit der Natur zu feiern und zu genießen.

Göttliche Zeit

Autorin: Heidi Hollmann

Wie göttlich ist die schöne Zeit,
wo durch der lieben Sonne Macht,
die Blumen ringsum weit und breit,
zum schönsten Blühen sind entfacht.

Wo aus dem dunklen Erdengrund
der gelbe Krokus kommt hervor
wo Tulipane bunt und rund,
klettern aus dem Beet empor.

So dass mir hell wird mein Gemüt
und da, wo ich bisher nichts sah,
der Märzenbecher stolz erblüht,
dort fühl ich mich dem Himmel nah.

© Heidi Hollmann

Frühlingsblumen, Collage
Frühlingsblumen, Collage
Bild von Shirley Hirst auf Pixabay
Ihre Blütezeit beginnt nicht selten dann, wenn es draußen noch bitterkalt ist und womöglich auch noch Schnee liegt, also etwa von Mitte/Februar bis Mai.

Vergissmeinnicht

Autorin: Heidi Hollmann

Tausend Äuglein schaun mich an,
mit Blicken voller Süsse.
Sie ziehen mich in ihren Bann,
senden mir tausend Grüsse.

Jede Blum ein Augenstern
zu meinem Wohl und Frommen.
Der Sommer nicht mehr allzufern
ist mir auch sehr willkommen.

Blühet nur und samet aus
erneuert eure Blüten.
Umwuchert Beete und mein Haus.
Ich werde euch behüten.

Mir ist, als wenn mein Herz fast bricht
müsst ihr dereinst verblassen.
Herzige Vergissmeinnicht,
wie fühl ich mich verlassen.

Zum Trost jedoch, im nächsten Jahr
weiss ich, ich seh euch wieder.
Weil die Natur ist wunderbar,
in ihrem Auf - und Nieder.

© Heidi Hollmann

Vergißmeinnicht, Blumenstrauß
Vergissmeinnicht, Blumenstrauß
Bild von Agata auf Pixabay
Der volkstümliche Name entstammt vermutlich einer deutschen Sage aus dem Mittelalter, wonach die kleine Pflanze Gott bat, sie nicht zu vergessen.