Frühlingsgedichte von Olaf Lüken

Frühlingsgedichte, Frühlingslyrik, Frühlingspoesie – Olaf Lüken

Inhaltsverzeichnis

Frühlingsgedichte

Das Mädchen und die Sonne

Autor: Olaf Lüken

Ein Mädel steht am Meere,
und schaut mit Lieb und Wonne
an, die goldne Abendsonne,
die Schöne und so hehre.

Lächelnd blickt sie zu ihr nieder
und zieht dann ihre weite Bahn.
Das Mädel singt ihr schöne Lieder,
schaut die Sonne ganz selig an.

Denn immer wird es Frühling,
und ewig lockt das zarte Grün.
Das Mädel hat jetzt ein Dating,
ganz gleich, wie viele Blumen blühn.

© Olaf Lüken

Mädchen betrachtet den Strand
Mädchen betrachtet den Strand
Bild von Николай Оберемченко auf Pixabay
Der Frühling ist die beste Zeit, zu flirten und sich
zu verlieben. Ein verheißungsvoller Blick, ein nettes
Gespräch oder eine zufällige Berührung lassen
Single-Herzen höher schlagen.

Frühling in der Senne

Autor: Olaf Lüken

Wo Birken und Kiefern sich gerne biegen,
wo hohe Föhren im Wind sich wiegen.
Da grüßt die Senne Alt, Jung und Kind.
Über der Heide weht der Frühlingswind.

Wo am Emsquell glasklare Wasser fließen,
wo das Labskraut und der Thymian sprießen.
Hier findest du Wanderers Pilgerland.
Hier zeigen die Menschen Seelenverstand.

Graue Heidschnucken hier ganz friedlich weiden.
Es blühen die Röslein auf der Heiden.
Nebelschwaden überziehen die Senne,
verhüllen Äcker, Höfe, ja selbst die Tenne.

Weiler und Weiher sind Schatz und Hort.
Die Senne blüht, wird zum Frühlingsort.
Nachts glänzt silbern auf den Wiesen der Tau.
Ein Mondbonbon lädt ein zur Himmelsschau.

Flora und Fauna, selbst kleinste Moore,
locken Touristen hinter ihre Tore.
Das Land, zwischen Gütersloh und Bielefeld,
zeigt Deutschlands herrliche Sennewelt.

© Olaf Lüken

Frühling in Oerlinghausen
Frühling in Oerlinghausen
Blütenbaum und das leuchtende Gelb der Rapsblüten
© PantherMedia / 1159peter
Die Sonnenstrahlung wird stärker, es ist länger hell und die Temperaturen steigen. Dadurch kommt vieles in Bewegung! Die Natur lebt auf und auch wir Menschen sind wieder aktiver.

Frühling naht

Autor: Olaf Lüken

Horch auf die Drossel, die da schlägt.
Ein Vogel, der ein Herz bewegt.
Der Himmel blau und voller Geigen.
Lerchen, die in die Lüfte steigen.
Leben ist Leben, Traum ist Traum.
Der Mensch! - ein Teil vom Lebensbaum.

© Olaf Lüken

Singdrossel
Singdrossel
Bild von sharkolot auf Pixabay
Wenn man das Lied der Singdrossel hört, steht der Frühling vor der Tür. Sie ist von allen Zugvogelarten die erste, die aus dem Winterquartier nach Deutschland zurückkehrt.

Frühling - ein Fest der Liebe

Autor: Olaf Lüken

Amors Pfeile für die Liebe.
Blüten und Blumen schauen zu.
Flora und Fauna leben Triebe.
Mutter Natur kommt nicht zur Ruh’.

Die Sonne wärmt das Land der Liebe.
Der Lenz erfreut die Lebenswelt.
Zwischen März und Mai sind’s noch Schübe,
mit himmelblau am Himmelszelt.

Liebe zwischen Kind und Eltern.
Liebe zwischen Mann und Frau.
Liebe kann die Seelen binden.
Liebe befreit vom Alltagsgrau.

Liebe ist mehr als eine Geste.
Liebe ist mehr als ein Händedruck.
Liebe - ein Grund für viele Feste.
Liebe ist mehr als ein Kuss im Bus.

Liebe will den ander’n achten.
Liebe erlaubt sich zu verzeih’n.
Liebe heißt: nach Gutem trachten.
Liebe lädt uns täglich ein.

Liebe zwischen Menschen und Tieren.
Liebe auf zweien oder auf vieren.
Liebe belebt die Frühlingszeit.
Liebe durchdringt die Ewigkeit!

© Olaf Lüken

Blumengruß zum Frühling
Blumengruß zum Frühling
Bild von NoName_13 auf Pixabay
Tulpen gelten als Inbegriff des Frühlings. Die beliebten Zwiebelgewächse mit ihrer Farbvielfalt läuten ab März die Saison ein.

Frühling – Jahreszeit der Liebe!

Autor: Olaf Lüken

Trag’ Amors Pfeil in Zeiten der Liebe.
Die Blütenwelt öffnet sich – ohne Zahl.
Frühling kennt keine Zeitendiebe.
Ein Mensch, der liebt, traf seine Wahl.

Frühling keimt im Land der Liebe.
Die Jahreszeit liebt alle Welt.
Er ist so frei – wie sieben Siebe.
Der Frühling malt am Himmelszelt.

Liebe zwischen Kind und Eltern.
Liebe zwischen Mann und Frau.
Liebe will die Menschen binden,
befreien von dem Alltagsgrau!

Liebe ist mehr als eine Geste,
viel mehr als ein Händedruck.
Mit Liebe feiern Menschen Feste.
Liebe liebt auch den zweiten Kuss!

Liebe soll den Ander’n achten.
Liebe – zwischen vergeben und verzeih’n.
Lieben heißt, mit Dir zu wandern.
Liebe sollte nicht nur unter Pärchen sein.

Liebe zwischen Mensch und Tieren.
Liebe auf zweien und auf vieren.
Die Liebe lebt zu jeder Zeit.
Liebe durchdringt selbst die Ewigkeit!

Frühling ist Liebe, Sonne, Leben.
Frühling will wachsen und viel geben.
Frühling will küssen und nicht missen.
Frühling, welch samtenes Ruhekissen.

© Olaf Lüken

Zwei Ringeltauben auf einem Ast
Zwei Ringeltauben auf einem Ast
Bild von Luis W. auf Pixabay

Frühlingsgefühle

Autor: Olaf Lüken

Der Frühling blüht, die Welt wird bunt.
Natur gibt ihre Gefühle kund.
Über Hügeln und Tälern Lichterglanz,
Bäume und Sträucher mit Blütenkranz.

Es freut sich das Auge, es freut die Brust.
Der Frühling verrät uns viel Lebenslust.
Alles ist verwoben, alles webt.
In Menschen und Tieren die Sehnsucht schwebt.

Mögen mit den ersten Frühlingstagen,
wir Menschen auch mehr Frieden wagen!

© Olaf Lüken

Grünes Tal im Erzgebirge
Grünes Tal im Erzgebirge
Bild von Thomas Heise auf Pixabay
Bei Frühlingstemperaturen zwitschern die Vögel um die Wette und viele Frühlingsblumen blühen auf. Das Erzgebirge ist ein wunderbares Ziel für einen Frühlingsspaziergang oder einen Wanderausflug.

Frühlingsregen

Autor: Olaf Lüken

Tagelang quält mich ein Regenschauer.
Im Zimmer schwankt der Vogelbauer.
Wann wird der Himmel endlich blauer?
Von Stund’ zu Stund’ zeigt er sich grauer.

Überall nur Regengüsse.
Liebchen gibt mir nasse Küsse.
Und der Himmel wird nicht lichter,
Tropfen tropfen immer dichter!

Tropfen tropfen an die Fenster,
und sie klopfen wie Gespenster.
Auf schlammigen Wasserwegen
prasselt provokativ der Regen.

Es regnet ohne Unterlass.
Meine Schuhe sind klitschnass.
Wo ist er nur, mein Lebensspaß,
wenn’s regnet ohne Unterlass?

Da draußen regnet’s weit und breit.
Der Regen kennt kaum Gelassenheit.
Wenn der Regen um die Häuser rauscht,
der Mensch im Raum den Tropfen lauscht.

Geben wir dem Regen uns’ren Segen.
Auch wenn der Himmel heftig weint,
die Sonne später wieder scheint.

© Olaf Lüken

Kind spielt in einer Pfütze
Kind spielt in einer Pfütze
Bild von Victoria auf Pixabay

Frühlingssonne

Autor: Olaf Lüken

Müde, müde – sind die Schritte,
wenn es geht ins tiefe Tal.
Meine Füße werden schwerer.
Wanderwelt und Teufels Qual.

Geh’ durch Räume, geh’ durch Träume,
verlass’ die grünen Bergeshöhn.
Es begleitet mich die Sonne,
wunderbar und ewig schön.

Geh’ vorbei an glitzern Bächen,
bis zur Eiche, die dort steht.
Sie hat schon seit Kindertagen,
mir so manche Mär erzählt.

Über Heiden, über Weiden,
geh’ ich weiter, mit Getön.
Ewig jung scheint meine Sonne,
sie allein bleibt ewig schön.

© Olaf Lüken

Frühlingswanderung auf einem Waldweg
Frühlingswanderung auf einem Waldweg
Bild von Peter H auf Pixabay
Frühlingserwachen – Die ideale Gelegenheit, die Natur bei einer wunderbaren Wanderung zu entdecken und den Frühling in vollen Zügen zu genießen.

Frühlingssturm

Autor: Olaf Lüken

Stürmisch fegt ein Sturm heran,
wirbelt wild und bricht sich Bahn.
Sieh die Bäume, die sich biegen.
Winterblätter haushoch fliegen.

Er treibt die Wolken übers Meer,
ergrimmt, ja wütend vor sich her.
Horch! – die Fensterläden klappern,
Türe, Tore und Möbel schlottern.

Wütend fegt er über die Dächer,
Ziegel fallen. Hohngelächter.
Der Sturm zeigt brutale Gewalt,
braust heran, verliert den Halt.

Die Vögel flattern auf und ab.
Er drückt sie hoch, drückt sie hinab.
Dann fegt er durch die nahen Wälder,
über Wiesen, Äcker, nackte Felder.

Dem Sturm wird alles viel zu viel.
Gleich beendet er sein Narrenspiel.
Er schläft ein für einen ganzen Tag,
bläst erneut zur stürmischen Jagd.

© Olaf Lüken

Wind bläst kräftig
Wind bläst kräftig
Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
Um den Druckunterschied zwischen benachbarten Luftmassen auszugleichen, strömt kältere Luft dorthin, wo warme Luft aufsteigt. Je größer der Temperaturunterschied, desto schneller.

Frühlingsvorboten

Autor: Olaf Lüken

Die Amsel hat vom Wein getrunken,
sie singt jetzt andere Lieder,
ein wenig in das Gras versunken,
die Krokusse blühen wieder.

Die Erde hat ’nen großen Flügel,
die Menschen bekommen Gefieder.
In Träumen sind sie Seelenvögel,
tirilieren leise Frühlingslieder!

Ihr Gesang erreicht die Sonne,
wärmt die Erde, nicht ohne Wonne.
Der Jahreszeiten ew’ger Liebling,
das ist und bleibt der Götter Frühling!

© Olaf Lüken

Morgendämmerung an einem Frühlingstag
Morgendämmerung an einem Frühlingstag
Bild von Leopictures auf Pixabay

Frühlingswind

Autor: Olaf Lüken

Frühlingswind, du tust uns gut,
streichst herum, zeigst Übermut.
Bist wie ein Kind, das Bewegung bringt,
dein Pfeifen um die Häuser schwingt.

Eine Feder bläst du jetzt empor.
Zum Segel wird dein Daunenflor.
Die Feder hebt ab, steigt und schwebt.
Der Wind hat grad die Luft belebt.

Sieh nur, wie hohe Tannen sich biegen,
wie Stämme sogar im Takt sich wiegen.
Selbst die Möwen scheuchst du vor dich her,
und grauweißer Schaum schäumt übers Meer.

Dein scharfer West durchzieht weite Räume.
Die Natur, sie blüht zur Frühlingszeit.
Und Wind weckt unsere Sonnenträume.
Die Sommerzeit deutet an – ihr buntes Kleid.

© Olaf Lüken

Pusteblume unter blauem Himmel
Pusteblume unter blauem Himmel
Bild von Michael Schwarzenberger auf Pixabay
„Pusteblume“ nennt man den Löwenzahn wegen der Samen. Die braunen Samenkörner sitzen in der Mitte. Mit den weißen „Segeln“ kann der Wind sie forttragen.

Kinderfrühling

Autor: Olaf Lüken

Der Regen ist fast fortgezogen.
Er weint sich bald im Osten aus,
Vögel zu ihren Bäumen flogen.
Im Dickicht warten Maus und Laus.

Frau Holle wird mir alles sagen.
Das ist so sicher, wie gewiss.
Der Frühling wird sich nicht vertagen.
Nur Opa sucht noch sein Gebiss!

Schwester Sonne vertreibt die Wolken,
sie lächelt warm und lädt dich ein.
Die Wolkenkühe sind gemolken.
Es wachsen Gras und Blümelein.

© Olaf Lüken

Kinder auf der Frühlingswiese
Kinder auf der Frühlingswiese
Bild von 84264 auf Pixabay
Draußen kann man so einiges entdecken. Neben Pflanzen, Vögeln und Blättern können die Kinder auch Insekten finden, die in der Erde leben und sich beobachten lassen.

Opas Garten

Autor: Olaf Lüken

Und mein Opa hat ’nen Garten,
der ist ganz bunt und auch sehr schön.
Auch ich kann es kaum erwarten,
Opa heut’ im Grünen zu sehn.

Klatschmohn, Primeln und Löwenzahn,
Salbei, Schaumkraut und Veilchen.
Butterblumen, selbst Thymian,
Sauerampfer und wilder Majoran.

Kunterbunt wächst Opas Garten.
Und den Alten lieb’ ich sehr.
Herr fast aller Pflanzenarten,
die hier wachsen, ringsumher.

In Opas Garten lebt ein Stacheltier.
Spuren erkennt man im Sonnenlicht.
Am Tage versteckt, dann schläft es hier.
Nachts kriegt man ihn, mit Glück, zu Gesicht.

Doch die Nachbarn schimpfen, klagen,
sind empört und meinen zu sagen:
„Ihr Garten ist ’ne wahre Schande!
Sie treiben Frevel mit dem Lande!“

Der Garten ist wild, vielleicht auch grässlich.
Doch alles was wächst, ist doch nicht hässlich.

Mein Opa schmunzelt und er lacht,
was er aus dem Garten wirklich macht.
Opa macht sich seine Welt,
wie sie nur ihm gut gefällt.

© Olaf Lüken

Farbenfroher Frühlingsgarten
Farbenfroher Frühlingsgarten
Bild von Manfred Richter auf Pixabay
Lebensraum für Vögel, Insekten, Igel und Co.:
In einem Naturgarten können viele Tiere und Pflanzen einen wertvollen Rückzugsort finden.

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

Autor: Olaf Lüken

Ich wandere durch Gottes Weite,
froh ist mein Herz, froh mein Gemüt.
Von Ferne hör' ich Glockengeläute.
Ich summe ein altes Frühlingslied:

„Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
den schickt er in die weite Welt.“
So lasst uns Gott im Loblied preisen.
Der Frühling webt in Wald und Feld.

Mein Lied weht leise zum Nachbarhaus.
Bunte Blumen überall sprießen.
Wenn Du auf deren Vielfalt schaust,
dann lässt der Frühling Dich freundlich grüßen.

© Olaf Lüken

Schöner Waldweg im Frühling
Schöner Waldweg im Frühling
Bild von smellypumpy auf Pixabay
Mit steigenden Temperaturen und der erwachenden Natur kommt auch die Wanderlust wieder. Auf Wiesen und Almen blüht es wieder: Jeder Atemzug verwöhnt mit Frische und hauchzartem Blütenduft.