Im Dorfe
Autor: Wilhelm Weigand
Bild von 🌼Christel🌼 auf Pixabay
Wie mir dieser Juliwochen
einsam schöne Zeit verrann!
Schauend in den Schattenkühlen
durft’ ich meine Seele fühlen,
die des Glücks Gesichte sann.
Golden sah ich rings sich bräunen
weich im Wind das Ährenfeld.
Blutrot glomm an allen Wegen
wilder Mohn im Windesregen,
lerchenselig ward die Welt.
Lerchenselig meine Seele,
die auf Gottes Wegen ging
und im Dufte jeder Blüte –
eine Fülle, eine Güte! –
stillsten Gruß der Welt empfing. –

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