Schmeißfliegen und anderes Gesocks

Schmeißfliegen und anderes Gesocks

Autor: Olaf Lüken

Im Zimmer droht ein Heer von Fliegen,
mich irgendwann mal umzukriegen.
Sie summen, schwirren und sie flitzen,
bevölkern selbst die engsten Ritzen!
Tauben gurren, Fliegen surren.
Selbst die Hunde hör’ ich murren.

Fliegen auf Tischen und Bänken,
Fliegen auf allen Schränken.
Dreist, ja frech, nenn’ ich die Biester.
Zum Heer gehör’n auch die Geschwister.

Fliegen sind ’ne Gottesplage,
Fliegen bringen mich in Rage.
Fliegen auf dem Streuselkuchen,
Fliegen bringen mich zum Fluchen!

Mir reicht’s - ich hol’ die Fliegenklatsche,
erklär’ den Krieg ganz ohn’ Gequatsche.
Die Gegner torkeln hin und her,
sie fallen um. Es geht nichts mehr.

Und die Moral von der Geschicht’?
Fliegen bessern das Leben nicht.
Fliegen kann man nicht betören.
Surrer lieben es zu stören!

© Olaf Lüken

Blaue Schmeißfliege
Blaue Schmeißfliege
Bild von Steve Buissinne auf Pixabay

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