Lieder für die Hochzeitsfeier

Spaß und Stimmung mit Liedern für die
Hochzeitsfeier zum Mitsingen für Jung und Alt

Übersicht

Lieder

Am Strande der Elbe (Im Heu auf der Wiese)

Melodie: Am Golf von Biskaya
(Fahr mich in die Ferne, mein blonder Matrose)

Am Strande der Elbe, die Eva einst stand,
der glückliche Adam nahm sie bei der Hand.
Seitdem er dann stürmisch, ihre Lippen geküßt,
hat sie immer wieder ihn freundlich begrüßt:

Kehrvers:
Adam, mach noch einmal die sanfte Bewegung.
Adam, ach das bringt mich ja so in Erregung.
Ich fühle mich selig, von der Erde entrückt,
nachdem du mich zärtlich an dein Herze gedrückt.

So ging es dann weiter, und der Adam der kam
zu jeglichen Zeiten, er ein Auge voll nahm.
Und war von der Arbeit er fertig und müd',
hörte er schon von weitem erklingen das Lied.

Kehrvers: Adam, mach noch einmal …

Und so geht es auch heute, es wird Hochzeit gemacht,
doch nicht nur zum Schlafen gibt’s heut eine Nacht.
Und alle die kommen bei [ ______________ ] vorbei,
die hören durchs Fenster, wie sie singen die zwei:

Kehrvers: Adam, mach noch einmal …

Ihr habt nun geladen zur Feier uns ein,
wir kamen recht gerne, um mit euch zu freun.
Gratulieren von Herzen und wünschen euch Glück,
gemeinsam des Weges ein weiteres Stück.

Kehrvers: Adam, mach noch einmal …

Und kommst du als Ehemann mal spät nachts nach Haus’,
und schimpft dann das Frauchen, dann mach dir nichts draus.
Doch schlottern vor Angst dir der Kopf und die Knie,
dann sing ihr entgegen, so zärtlich wie nie:

Kehrvers: Adam, mach noch einmal …

Und bringen die Enkel Bewegung ins Haus,
dann ist’s mit des Adams Bewegung bald aus.
Und sind’s erst geworden, so fünf, sechs, sieben, acht,
dann singt sie voll Sorgen beim Schlaf in der Nacht:

Adam, du machst nie mehr die sanfte Bewegung,
Adam, ach das brachte mich so in Erregung.
Ich fühlte mich selig, von der Erde entrückt,
als früher du mich zärtlich an dein Herze gedrückt.
Ich fühlte mich selig, von der Erde entrückt,
als früher du mich zärtlich an dein Herze gedrückt.

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Blumenhochzeit

Melodie: Die Vogelhochzeit

Ein Blümlein wollte Hochzeit machen,
in grüner Waldeshalle,
wozu auch alle eingeladen waren,
die bunten Blumen alle.
Der freundliche Rhabarber,
der macht den Hochzeitswerber.
Vidirallala, vidirallala ...

Der Hahnenkamm, der Hahnenkamm,
das war der stolze Bräutigam,
und Erika, das Heidekraut,
war seine jungfräuliche Braut.
Am Wald zur grünen Lärche,
ging's Brautpaar in die Kerche

Zu Brautjungfern war'n auserseh'n
die Lilie und Tausendschön,
auch gingen sittsam hinterdrein
Gänsblümlein und Vergißnichtmein.
Die Rose hatte abgesagt,
weil ihr solch Waldfest nicht behagt.
Vidirallala, vidirallala ...

Die Myrte, die Myrte,
das war der Seelenhirte;
es ward das junge Paar getraut
bei blauer Glockenblumen Laut.
Und als die beiden froh vereint,
die Zwiebel voller Rührung weint.
Vidirallala, vidirallala ...

Man setzte sich zum Hochzeitsmahl
trank Tau und speiste Sonnenstrahl.
Es spendetem nach altem Brauch
Goldlack und Veilchen duftigen Hauch.
Der Rittersporn hielt einen Toast
und alle riefen Prost.
Vidirallala, vidirallala ...

Der Spargel und die Sellerie,
die machten Witze - aber wie!
Drob sprach der Knoblauch ärgerlich:
Ihr Witz riecht noch übler als ich! --
Ach, sprach die Petersilie,
wir sind ja in Familie!
Vidirallala, vidirallala ...

Und als die Glocke sieben schlug,
da hatte mancher schon genug.
Es saß dem roten Mohne
der Birkwein in der Krone
und freundlich riet der Gundermann:
trink Pfefferminz und Baldrian!
Vidirallala, vidirallala ...

Und als es viertel achte war,
verschwand das junge Ehepaar.
Da lachten wieder: hihihi!
Der Spargel und der Sellerie.
Der Kaktus sprach: das Fest ist aus,
vielleicht wird eine Knospe draus.
Vidirallala, vidirallala ...

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Du hast 'ne Frau genommen

Melodie: Fuchs, du hast die Gans gestohlen

Du hast 'ne Frau genommen,
gib sie nie mehr her,
gib sie nie mehr her,
Sonst muss ich den Papa holen,
und der schimpft dann sehr,
sonst muss ich den Papa holen,
und der schimpft dann sehr.

Du hast 'nen Mann genommen,
gib ihn nie mehr her,
gib ihn nie mehr her,
Sonst muss ich die Mama holen,
und die schimpft noch mehr,
sonst muss ich die Mama holen,
und die schimpft noch mehr.

Doch ihr beide wollt euch lieben,
dass weiß ich genau,
dass weiß ich genau,
euch sei's hinters Ohr geschrieben,
ihr seid Mann und Frau,
euch sei's hinters Ohr geschrieben,
ihr seid Mann und Frau.

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Du, du liegst mir am Herzen

Melodie

Du, du liegst mir am Herzen,
du, du liegst mir im Sinn,
du, du machst mir viel Schmerzen,
weißt nicht wie gut ich dir bin.
Ja, ja, ja, ja,
weißt nicht wie gut ich dir bin.

So, so wie ich dich liebe,
so, so liebe auch mich,
die, die zärtlichsten Triebe,
fühl ich allein nur für dich.
Ja, ja, ja, ja,
fühl ich allein nur für dich.

Doch, doch darf ich dir trauen,
dir, dir mit leichtem Sinn?
Du, du darfst auf mich bauen,
weißt ja wie gut ich dir bin.
Ja, ja, ja, ja,
weißt ja wie gut ich dir bin.

Und, und wenn in der Ferne,
mir, mir dein Bild erscheint,
dann, dann wünscht ich so gerne,
dass uns die Liebe vereint.
Ja, ja, ja, ja,
daß uns die Liebe vereint.

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Eine Hochzeit

Melodie: Eine Seefahrt die ist lustig

Eine Hochzeit, die ist lustig,
eine Hochzeit, die ist schön,
denn da kann man die Verwandtschaft
allesamt mal lustig sehn.

Ref.: Holahie, Holaho

Teils aus Osten, teils aus Westen
kommen sie dann angewetzt,
jeder wirft sich schick in Schale,
froh gelaunt sind alle jetzt.

Ref.: Holahie, Holaho

Eine Hochzeit, die ist lustig,
eine Hochzeit, die macht Spaß,
deshalb sagte sich der ___________ (Bräutigam)
„Ei das wär' doch was für mich!“

Ref.: Holahie, Holaho

Eine Hochzeit, die ist lustig,
eine Hochzeit, die macht Spaß,
deshalb sagte sich die ___________ (Braut)
„Auch für mich wär' das doch was“

Ref.: Holahie, Holaho

Vater zeigt sich heute fröhlich,
man sieht ihm die Freude an,
weil er danach noch für alle
diesen Spaß bezahlen kann.

Ref.: Holahie, Holaho

Seht die Väter, seht die Mütter,
seht die große Kinderschar,
alle Leute freun sich heute
und es strahlt das Hochzeitspaar.

Ref.: Holahie, Holaho

Und es spricht der liebe Opa
zu der lieben Omama:
„Weißt du noch, wie es vor Jahren
auch bei uns so lustig war?“

Ref.: Holahie, Holaho

Ja, die Jugend, die muss toben,
dafür ist man einmal jung:
schwört sich Liebe, schwört sich Treue,
und ist wunderbar in Schwung.

Ref.: Holahie, Holaho

Ja wir sind heut' alle fröhlich
und wir sind auch gerne hier,
weil wir hoffen, ausser Wasser
gibt es auch noch Wein und Bier.

Ref.: Holahie, Holaho

Lasst uns leben. Lasst uns lieben.
Lasst uns heute fröhlich sein.
Lasst das Leben uns genießen,
trinket aus und schenket ein.

Ref.: Holahie, Holaho

All die vielen lieben Gäste
die hier froh versammelt sind,
wollen fröhlich sein und lachen
bis der helle Morgen winkt.

Ref.: Holahie, Holaho

Eine Hochzeit, die ist lustig,
eine Hochzeit, die ist schön,
denn da kann man die Verwandschaft
von der besten Seite seh'n.

Ref.: Holahie, Holaho

Hoch die Gläser! Hoch das Leben!
Hoch das junge Hochzeitspaar!
Und wir wünschen euch von Herzen
eine große Kinderschar!

Ref.: Holahie, Holaho

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Lebt euer Leben

Melodie: My way von Frank Sinatra,
Text: „der Graue Wolf“

Und jetzt ist es soweit,
Ihr Beid seid nun ganz zusammen;
es wurde höchste Zeit,
wie hat das Ganze angefangen?
Das weiß jetzt keiner mehr,
es war doch gut und nicht daneben –
d’rum sagen wir euch jetzt:
LEBT EUER LEBEN!

Verpasst habt Ihr nicht viel,
ihr habt so vieles unternommen,
egal ob Ernst, ob Spiel,
ihr seid gemeinsam angekommen …
Es ändert sich nicht viel,
es bleibt ein Nehmen und ein Geben,
d’rum singen wir euch jetzt:
LEBT EUER LEBEN!

Es gab eine Zeit,
wir sind uns sicher,
da gab´s auch Streit,
nicht nur Gekicher –
das gehört dazu, es ist normal,
mal gibt es Glück, mal bisschen Qual –
die Richtung stimmt,
da muss man durch –
LEBT EUER LEBEN!

Die Zukunft, wie sieht sie aus,
wie kann es sein, was wird es geben?
Es bleibt nich so wie jetzt –
es steht nichts still, auch nicht Euer Leben!
Es bleibt nicht so wie’s ist,
das ist halt so, Ihr müsst es wissen,
d’rum kommt was anderes –
IHR MÜSST EUCH KÜSSEN! (PAUSE!)

Der Mensch entwickelt sich,
er lernt dazu, wird reif und weise;
Ihr Zwei, oh hört uns zu –
die Ehe ist ’ne schöne Reise;
Man muss was dafür tun,
Ihr könnt nicht wie im Märchen schweben,
d’rum hört Ihr wieder mal:
LEBT EUER LEBEN!

Wozu ist man da – und worum gehts?
Lebt man für sich selbst oder wie steht´s?
Sagt man sich Dinge, die man fühlt
oder nur Wörter, unterkühlt?
Wir sind ganz sicher:
All das wisst Ihr!
LEBT EUER LEBEN!

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Tritt man in den Ehestand

Wechselgesang nach der Melodie: Schön ist ein Zylinderhut

Alle:
Tritt man in den Ehestand,
juppheidi, juppheida,
ist so manchen nicht bekannt,
juppheidi, juppheida,
was man im Verlauf von Jahren
muß am eigenen Leib erfahren.
Juppheidi, juppheida

Frauen:
Drum, liebe _______________, halt dich ran,
juppheidi, juppheida,
zieh du gleich die Hosen an.
juppheidi, juppheida.
Alle schrecklichen Manieren
mußt du ihm gleich auskurieren.
Juppheidi, juppheida

Männer:
_______________, höre unseren Rat:
Juppheidi, juppheida.
„Immer auf zu frischer Tat“.
Juppheidi, juppheida
Will sie dich auch unterkriegen,
laß dich nicht von ihr besiegen.
Juppheidi, juppheida

Frauen:
Kommt er heim in später Nacht,
juppheidi juppheida,
schimpft, als ob der Donner kracht!
juppheidi, juppheida.
Will der _______________ nicht parieren,
laß ihn den Pantoffel spüren.
Juppheidi, juppheida

Männer:
Wenn sie den Pantoffel schwingt,
juppheidi, juppheida,
ist es gut, wenn man laut singt.
juppheidi, juppheida.
Dein Benehmen froh und heiter,
wirkt dann wie ein Blitzableiter.
Juppheidi, juppheida

Frauen:
Steht am nächsten Tag darauf,
juppheidi, juppheida
der Schlingel _______________ gar nicht auf,
juppheidi, juppheida.
Nur nicht küssen seine Lippen,
besser ist’s, das Bett umkippen.
Juppheidi, juppheida

Männer:
Ist die ______________ voller Groll,
juppheidi, juppheida,
weiß nicht, was sie machen soll,
juppheidi, juppheida,
dann nicht reizen und nicht zürnen,
besser ist, du gehst dann türmen.
Juppheidi, juppheida

Frauen:
Halte fest den bösen Tropf,
juppheidi, juppheida,
und wasch ihm sogleich den Kopf,
juppheidi, juppheida.
Laß ihn zappeln, laß ihn schreien,
dann wird er die Tat bereuen.
Juppheidi, juppheida

Männer:
Davor, _______________, hüte Dich!
Juppheidi, juppheida
Sowas ist ganz fürchterlich,
juppheidi, juppheida
dann mußt du es ganz mutig wagen
dich mit _______________ zu vertragen.
Juppheidi, juppheida

Frauen und Männer:
Warum sind wir so verbost?
Juppheidi, juppheida,
komm, wir sagen erstmal Prost,
juppheidi, juppheida.
Lasset uns gemeinsam singen,
und dazu die Gläser klingen.
Juppheidi, juppheida

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Vogelhochzeit

Melodie: Die Vogelhochzeit

Ein Vogel wollte Hochzeit halten
in dem grünen Walde.

Fide ralala, fide ralala, fide ralalalala

Die Amsel war der Bräutigam,
die Drossel war die Braute.
Fide ralala …

Der Sperber, der Sperber,
der war der Hochzeitswerber.
Fide ralala …

Der Stare, der Stare,
der flocht der Braut die Haare.
Fide ralala …

Der Uhu, der Uhu,
der bracht' der Braut die Hochzeitschuh.
Fide ralala …

Der Kuckuck schreit, der Kuckuck schreit,
er bracht' der Braut das Hochzeitskleid.
Fide ralala …

Der Sperling, der Sperling,
der bracht' der Braut den Trauring.
Fide ralala …

Die Taube, die Taube,
die bracht' der Braut die Haube.
Fide ralala …

Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz,
der bracht' der Braut den Hochzeitskranz.
Fide ralala …

Die Lerche, die Lerche,
die führt' die Braut zur Kirche.
Fide ralala …

Der Auerhahn, der Auerhahn,
der war der würd'ge Herr Kaplan.
Fide ralala …

Die Meise, die Meise,
die sang das Kyrieleise.
Fide ralala …

Der Rabe, der Rabe,
der bracht' die erste Gabe.
Fidiralala …

Der Wiedehopf, der Wiedehopf,
der schenkt' der Braut 'nen Blumentopf.
Fide ralala …

Der Kuckuck kocht das Hochzeitsmahl,
fraß selbst die besten Brocken all.
Fide ralala …

Der Wiedehopf, der Wiedehopf
guckt hungrig in den Suppentopf.
Fide ralala …

Die Meise, die Meise,
die bracht' der Braut die Speise
Fide ralala …

Der Zeisig, der Zeisig,
der futterte gar fleißig.
Fide ralala …

Die Eule, die Eule,
die bracht' die Hammelkeule.
Fide ralala …

Der Kiebitz, der Kiebitz,
der macht' dabei den schönsten Witz.
Fide ralala …

Der Pinguin, nicht spröde,
der hielt die Hochzeitsrede.
Fide ralala …

Der Marabu, der Marabu,
hielt sich dabei die Ohren zu.
Fide ralala …

Die Gänse und die Anten,
die war'n die Musikanten.
Fide ralala …

Der Pfau mit seinen bunten Schwanz,
macht' mit der Braut den ersten Tanz.
Fide ralala …

Der Seidenschwanz, der Seidenschwanz,
der sang das Lied vom Jungfernkranz.
Fide ralala …

Die Puten, die Puten,
die zogen breite Schnuten.
Fide ralala …

Brautmutter war die Eule,
nahm Abschied mit Geheule.
Fide ralala …

Das Haselhuhn, das Haselhuhn,
das sagte: »Wünsche wohl zu ruhen!«
Fide ralala …

Frau Kratzefuß, Frau Kratzefuß
gab allen einen Abschiedskuss.
Fide ralala …

Der Papagei, der Papagei,
der macht darob ein groß Geschrei.
Fide ralala …

Das Finkelein, das Finkelein,
das führt das Paar zur Kammer 'nein.
Fide ralala …

Die Fledermaus, die Fledermaus
die zieht der Braut die Strümpfe aus.
Fide ralala …

Der Hahn, der krähte: "Gute Nacht"
da ward die Lampe ausgemacht.
Fide ralala …

Der Uhuhu, der Uhuhu,
der macht die Fensterläden zu.
Fide ralala …

Der Wiedehopf, der Wiedehopf,
der macht der Braut das Höschen off.
Fide ralala …

Die Krähe, die Krähe,
die sagt: "Hoi, was ich sehe!"
Fide ralala …

Der Auerhahn, der Auerhahn,
sprach: "Lasst mich auch mal dran!"
Fide ralala …

Die Schwalbe, die Schwalbe,
die bracht' die geile Salbe.
Fide ralala …

Die Eidergans, die Eidergans,
die rieb ihn ein, den steifen Schwanz.
Fide ralala …

Der Kranich, der Kranich,
setzt dreimal an und kann nich'.
Fide ralala …

Der Albatross, der Albatross,
versetzt der Braut den ersten Stoss.
Fide ralala …

Die Elster, die Elster,
die fragte: "Na, wie gefällt's dir?"
Fide ralala …

Der Marabu, der Marabu,
der macht das Arschloch auf und zu.
Fide ralala …

Die Eule, die Eule,
die hat am Arsch 'ne Beule.
Fide ralala …

Der Adler in die Lüfte steigt,
von oben seine Eier zeigt.
Fide ralala …

Ganz oben auf der Kirchturmspitz,
da onaniert der Stiegelitz.
Fide ralala …

Die Störchin hebt das linke Bein.
der Storch schiebt ihn von rechts hinein.
Fide ralala …

Die Mücke, die Mücke,
die fickt mit List und Tücke.
Fide ralala …

Der Kolibri, der Kolibri,
der röchelt bei der Onanie.
Fide ralala …

Die Spatzen, die Spatzen,
die tun am Loch sich kratzen.
Fide ralala …

Die Nachtigall, die Nachtigall,
die vögelt einfach überall.
Fide ralala …

Der Pelikan, der Pelikan,
der vögelt wie ein Veteran.
Fide ralala …

Der Rabe, der Rabe,
der vögelt mit Gehabe.
Fide ralala …

Der Papagei, der Papagei,
der vögelt ziemlich einwandfrei.
Fide ralala …

Der Vogel Strauss, der Vogel Strauss,
der hofft beim Vögeln auf Applaus.
Fide ralala …

Der Goldfasan, der Goldfasan,
der vögelt wie ein Scharlatan.
Fide ralala …

Der Hahn, der krähte: "Gute Nacht,
jetzt wird die Kammer zugemacht!"
Fide ralala …

Nun ist die Vogelhochzeit aus,
vielleicht ist schon der Storch im Haus.
Fide ralala …

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Vogelscheidung

Melodie: Die Vogelhochzeit

Die Vogelhochzeit ist schon alt
jetzt gibt es auch Radau im Wald!
fideralala, fideralala, fideralalalala.

Weil Scheidung ein moderner Brauch,
so trennten sich die Vögel auch,
fideralala, fideralala, fideralalalala.

Der ungetreue Distelfink,
warf von sich seinen Ehering,
fideralala, fideralala, fideralalalala.

Frau Sperling, Frau Sperling
sich an ’nen jungen Kerl hing,
fideralala, fideralala, fideralalalala.

Die bitterböse Eule,
schlug ihrem Mann ’ne Beule,
fideralala, fideralala, fideralalalala.

Der Kuckuck schrie: ich stelle fest,
am schönsten ist’s im fremden Nest,
fideralala, fideralala ,fideralalalala

Oh, hört nur wie die Meise piept:
Du Schuft hast mich noch nie geliebt!
fideralala, fideralala, fideralalalala

Sogar der alte Zeisig,
hat ’ne alte Krähe bei sich!
fideralala, fideralala, fideralalalala

Die Storchenfrau aus Afrika,
war plötzlich mit ’nem Schwarzen da,
fideralala, fideralala, fideralalalala

Der Buntspecht trieb es gar zu bunt,
fand mehr als einen Scheidungsgrund,
fideralala, fideralala, fideralalalala

Der würdevolle Auerhahn,
zog sich den Richtermantel an,
fideralala, fideralala, fideralalalala

Auch Fink und Star die beiden,
die ließen flugs sich scheiden,
fideralala, fideralala, fideralalalala

Frau Rotschwanz brach ihr Schweigen,
spielt die Belastungszeugin,
fideralalala, fideralala, fideralalalala

Der Häher hat sich aufgeregt,
weil ihm die Kosten auferlegt,
fideralala, fideralala, fideralalalala

Der Uhu ist der Biedermann,
weil man ihm nichts, beweisen kann,
fideralala, fideralala, fideralalalala

Doch als der Frühling kam ins Land,
knüpft man erneut das Eheband,
fideralala, fideralala, fideralalalala

Denn es begreift bald jedes Kind,
dass man meist doch nichts Bessres find,
fideralala, fideralala, fideralalalala!

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Wenn zwei Jungvermählte flittern

Melodie: Auf der schwäb’schen Eisebahne

Wenn zwei Jungvermählte flittern
bis dass ihre Knie zittern,
wird man von der Liebe satt,
ist man auch ganz müd und matt.
Rulla, rulla, rullala, …

In den nächsten Ehewochen
braucht die Frau nicht viel zu kochen:
Ab und zu ein kleines Ei,
so was hilft schon eins, zwei, drei!
Rulla, rulla, rullala, …

Ist man ein, zwei Jahre weiter
und in allem viel gescheiter,
braucht man für die Nächte schon
eine große Fleischportion.
Rulla, rulla, rullala, …

Wird der Alte immer zahmer,
immer müder, immer lahmer,
kocht die Frau für weiche Knie
Strammen Max und Sellerie.
Rulla, rulla, rullala, …

Ist die Ehe dann schon älter
und die Liebe sehr viel kälter,
hilft der Doktor jedes mal
mit ’ner Pille. Ganz brutal.
Rulla, rulla, rullala, …

Doch zum Schluss hilft keine Pille
und kein noch so großer Wille,
und man sagt, es tut mir leid.
Lebe wohl, du schöne Zeit!
Rulla, rulla, rullala, …

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Seite zuletzt geändert: 03.04.2015