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Heimat

Gedichte zum Thema Heimat

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Gedichte

Fremd in der Heimat

Autor: Martin Greif

In der Heimat war ich wieder,
Alles hab ich mir besehn,
Als ein Fremder, auf und nieder,
Mußt’ ich in den Straßern gehn.

Nur im Friedhof fern alleine
Hab’ ich manchen Freund erkannt,
Und bei einem Leichensteine
Fühlt’ ich eine leise Hand.

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Heimat

Autorin: Heidi Hollmann

Heimat, dieses große Wort
macht mir die Seele warm.
Verlaß’ ich meiner Heimat Hort,
fühl´ ich mich bloß und arm.

Wo immer ich mich auch befand,
mocht’ ich nie lang´ verweilen.
Es zog mich heim, das straffe Band,
ließ’ mich zur Heimat eilen.

Im Kreise derer, die ich mag
fühl’ ich mich nur zuhaus.
In dunkler Nacht, am lichten Tag,
bis man mich trägt hinaus.

© Heidi Hollmann

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Warum in die Ferne schweifen?

Autorin: Heidi Hollmann

Warum in die Ferne schweifen
frage ich mich aus dem Bauch.
Kann auf ferne Länder pfeifen.
Sauerland tut`s für mich auch.

Wenn ich in den Flieger kletter,
fühle ich mich ungesund.
Herrscht dazu noch stürmisch Wetter,
fliesst mir Speichel aus dem Mund.

Geht es endlich an die Landung,
hüpft mein Magen, ungezähmt.
Und in dieser Menschenbrandung
fühle ich mich wie gelähmt.

Bin kein Kilometerfresser,
bleib gern hier und spar noch Geld.
Vom Sofa aus seh ich noch besser
im TV die ganze Welt.

Warum in die Ferne schweifen?
Es bringt mir nur Null-Pläsier.
Kann auf weite Reisen pfeifen.
Fühl mich wohler im Revier!

© Heidi Hollmann

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Was soll ich in der Fremde tun

Noten zum Lied: Was soll ich in der Fremde tun
Text: Johann Valentin Adrian (1823), Musik: Lindpaintner (1829)

Was soll ich in der Fremde tun?
Hier ist es ja so schön.
Der Winter stürmt und brauset nun,
verschneit sind Tal und Höhn:
Und hier ist es so schön, so schön.

Was soll ich in der Fremde tun?
Hier ist es ja so schön.
Sie reichte mir die weiße Hand
und sprach: Du magst nur gehn. –
Und hier ist es so schön, so schön.

Und mit dem Wandern ist’s nun aus,
hier ist es ja so schön.
Kein holdes Liebchen find ich drauß,
warum denn weiter gehn?
Hier ist es ja so schön, so schön.

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