Sommergedichte – Friedrich Hebbel

Sommergedichte, Sommerlyrik, Sommerpoesie von Friedrich Hebbel

Inhaltsverzeichnis

Sommergedichte

Sommerbild

Autor: Friedrich Hebbel

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne, rot;
Da sprach ich schauernd im Vorübergehen:
„So weit im Leben, ist zu nah am Tod!“

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und verging.

Blütenblatt einer roten Rose
Blütenblatt einer roten Rose
Bild von Josch13 auf Pixabay