Jeder Tropfen zählt - Dürre in Ostafrika

Sommergedichte

bekannte und weniger bekannte Sommergedichte, Sammlung schöner Gedichte über den Sommer

Übersicht

Sommergedichte

Abschied vom Sommer

Autorin: Heidi Hollmann

Wildblume Cosmos
Wildblume Kosmos
Bild von manseok Kim auf Pixabay

Sommer hat sein Werk getan
Bescherte reichen Erntesegen
Und nach seinem ew’gen Plan
Strebt der Ruhe er entgegen.

Sammelt wieder neue Kräfte
Auf das alles voll erblüht.
In die Bäume steigen Säfte
Bis die Sonne wieder glüht.

Sommer komme baldigst wieder
Nach der tristen Jahreszeit
Wir knien dankbar vor dir nieder
Öffnen Herz und Seele weit

© Heidi Hollmann

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Altweibersommer

Autor: Olaf Lüken

Wenn kürzer wird des Tages Reigen,
wenn das Körn längst eingeholt,
wenn Drachen in die Lüfte steigen,
dann ist der Sommer very old.

© Olaf Lüken

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An den Sommer

Autorin: Anita Menger

„Oh Sommer wann fängst du denn an?“
hörst du uns alle fragen.
Weil er dich nicht erwarten kann
beginnt der Mensch zu klagen.

So gehst du also an dein Werk,
bringst warme Sonnentage,
doch kaum kommst du so recht in Fahrt
erreicht dich neue Klage.

„Oh weh, so schwül und drückend heiß –
jetzt treibst du´s auf die Spitze!“
„Das hält der stärkste Mensch nicht aus –
die reinste Affenhitze!“

„Nun denn!“ denkst du und schickst sogleich –
wie immer edler Ritter –
mit Blitz und Donner obendrein,
ein herrliches Gewitter.

Wir atmen auf und sind erlöst:
„Hab Dank für diesen Segen!“
und doch vernimmst du bald darauf:
„Wann hört denn auf der Regen?“

So stehst du unter Dauerstress.
Es jedem Recht zu machen
gelingt dir nie – doch bitt´ ich dich:
„Lass´ oft die Sonne lachen!“

© Anita Menger

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Augusteindrücke

Autorin: Sieglinde Seiler

Kröte im Wald
Kröte im Wald
Bild von Tatyanna_Plan auf Pixabay

Nachdem uns die Sonnenstrahlen
endlich wieder viel Wärme senden,
und damit die ungewöhnliche Kälte
mit Dauerregen im August beenden,
gehen auch gerne auf allen Vieren
offenbar Kröten im Wald spazieren.
Diese traf ich im Goldbacher Wald,
wo sie weich gebettet machte Halt.

© 10.08.2023 Sieglinde Seiler
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Blumen sehet ruhig sprießen

Autor: Johann Wolfgang von Goethe

Zinnie, Blumen
Zinnie, Blumen
Bild von Alicja auf Pixabay

Blumen sehet ruhig sprießen,
Reizend eurer Haupt umzieren;
Früchte wollen nicht verführen,
Kostend mag man sie genießen.

Bieten bräunliche Gesichter
Kirschen, Pfirschen, Königspflaumen,
Kauft! Denn gegen Zung’ und Gaumen
Hält sich Auge schlecht als Richter.

Kommt, von allerreifsten Früchten
Mit Geschmack und Lust zu speisen!
Über Rosen läßt sich dichten,
In die Äpfel muß man beißen.

Sei’s erlaubt, uns anzupaaren
Eurem reichen Jugendflor,
Und wir putzen reifer Waren
Fülle nachbarlich empor.

Unter lustigen Gewinden,
in geschmückter Lauben Bucht,
Alles ist zugleich zu finden:
Knospe, Blätter, Blume Frucht.

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Die schönste Zeit

Autorin: Heidi Hollmann

Die schönste Zeit sie ist vorbei
Weil alles muss mal enden
Sie machte uns so froh und frei
Nun wird sich alles wenden

Der Herbst steht mächtig schon bei Fuß
Es ist kaum mehr zu fassen
Der Sommer schickt den letzten Gruß
Auch er wird uns verlassen

Der Winter folgt ihm also dann
Mit Eis und Schneekristallen
Der Winter macht was nur er kann
Er findet dran Gefallen

Das Frühjahr schenkt uns neuen Mut
Mit Sonnenschein und Regen
Natur und Menschen tut das gut
Bringt Freuden und auch Segen

© Heidi Hollmann

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Ein grünes Blatt

Autor: Theodor Storm

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,
Ich nahm es so im Wandern mit,
Auf dass es einst mir möge sagen,
Wie laut die Nachtigall geschlagen,
Wie grün der Wald, den ich durchschritt.

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Ein Wunder für einen Tag

Autorin: Sieglinde Seiler

Kugelkaktus
Kugelkaktus
Foto: © Sieglinde Seiler

Schon einige Jahre stand mein Kugelkaktus
auf der Fensterbank, bevor er endlich blühte.
Plötzlich trieb er eine unscheinbare Knospe,
die sich allmählich um ihr Aufblühen mühte.

Die Knospe wuchs immer mehr in die Länge.
Ihr Wachstumstempo empfand ich als rasant,
bis nach einer Länge der Knospe von 20 cm,
eines Abends ihr baldiges Platzen bevorstand.

Dieses wollte ich mir nicht entgehen lassen,
denn ich war neugierig wie ein kleines Kind,
nachdem jeweils die Knospen der Kakteenart,
erst in den Nachtstunden am Aufplatzen sind.

Schließlich spitzten rosafarbene Blütenblätter
aus ihrer schützenden Knospenhülle heraus.
Dieser Teil der Knospe wurde immer praller,
bis die Blüte verließ ihr grünes Knospenhaus.

Fast wie im Zeitraffer spielte sich das alles ab.
Anfangs kam die Blüte etwas zerknittert daher.
Doch innerhalb der folgenden Nachtstunden
zeigte sie von ihrem Geheimnis immer mehr.

Vollständig entfaltete sie ihre zauberhafte Blüte,
die rund und von vollkommener Schönheit war.
Staubgefäße ragten aus dem Trichter der Blüte
und auch eine Art Stempel wurde dort sichtbar.

Das Zimmer schwelgte in einer Parfümwolke.
Nicht störend war der lieblich süße Blütenduft.
Die Blüte hatte das Ausmaß von 13 Zentimeter
und erfüllte noch am nächsten Morgen die Luft.

Leider ist es dieser Kakteenart nicht vergönnt,
dass die zarten Blüten mehrere Tage lang leben.
Bereits mit Beginn der nächsten Sommernacht,
musste die Blüte ihr schönes Strahlen aufgeben.

Doch erfreut uns der Kaktus wieder im August
mit seinen großen bezaubernd schönen Blüten.
Deshalb werde auch ich mich darum bemühen,
seine stachelige Kugel das Jahr über zu hüten.

Zu unserer Goldenen Hochzeit hat sein Kollege
gleich mehrere dieser schönen Blüten getrieben,
als wollte er uns „zu 50 Ehejahren“ gratulieren –.
Das hat sich in das Gedächtnis eingeschrieben.

© 18.08.2023 Sieglinde Seiler
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Fliederbusch

Autorin: Heidi Hollmann

Sind erst die Fliederdolden hin
und frisch ergrünt die Tannen.
Weiss ich, warum ich traurig bin:
Der Frühling schleicht von dannen.

Der Sommer kommt sacht über Nacht.
Wie könnt es anders sein.
Er ist es, der mir Laune macht,
er schenkt uns auch den Wein.

Der Herbst setzt gern noch einen drauf.
Er muss sich immer zeigen.
Er regt so lang die Winde auf,
bis alle Drachen steigen.

Der Winter gar nicht mehr so fern
mit Eis und Schneekristallen,
er ist und bleibt mein Augenstern.
An ihm find ich Gefallen.

Im nächsten Frühjahr alsodann,
erfreut mich neuer Flieder.
Das Blühen fängt von vorne an.
Verlässlich, immer wieder.

© Heidi Hollmann

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Frühsommerlich

Autorin: Sieglinde Seiler

Getreidefeld, Gerste
Getreidefeld, Gerste
Bild von Peggychoucair auf Pixabay

Zeitig schleicht sich der Sommer
schon mitten im Mai mit Hitze an.
Seine Zelte ganz aufzuschlagen,
ist des Sommers geheimer Plan.

Mit sommerlichen Temperaturen
umarmt er die pralle Frühlingsnatur,
tischt überaus heftige Gewitter auf,
seines Auftritts schwülwarme Spur.

Bei dem schwülen Sommerwetter,
wachsen die Pilze in den Wäldern.
Das Gras schießt auf den Wiesen
wie das Getreide auf den Feldern.

© 18.05.2023 Sieglinde Seiler
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Gartenglück

Autor: Olaf Lüken

Mit neuer Kraft erwacht der Morgen,
verspricht uns einen neuen Tag.
Vorbei sind auch die alten Sorgen.
Es kläfft der Hund, es schreit das Blag.

Der Tag wird keiner wie die meisten,
die man sofort vergessen will.
Gaumenglück vom Allerfeinsten.
Es lockt das Eis, es glüht der Grill!

Im Garten will ich Freunde treffen,
vielleicht auch einen Mobbing-Feind.
Wir werden lachen, feixen, äffen,
derweil die Sonne heftig scheint.

Ganz gleich, was heute uns erwartet.
Im Garten steigt der Freunde Blut.
Wohlfühl-Raketen sind gestartet,
auch Fleisch und Eis schmecken sehr gut.

© Olaf Lüken

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Gewitter

Autorin: Sieglinde Seiler

Bedrohliche finstere Regenwolken
ziehen nachmittags am Horizont auf.
Zu lange wird es nicht mehr dauern
und das Gewitter nimmt seinen Lauf.

Der Vögel Liedergesang verstummt,
als von fern der erste Donner grollt,
Das Sommergewitter kommt näher,
das sengender Hitze Rechnung zollt.

Es wird rasch dunkler, beinahe finster
und es zeigt sich ein mächtiger Wind.
Eine Frau schließt ein offenes Fenster
und ruft ins Haus zu kommen ihr Kind.

Fast gespenstisch ist die Stimmung
und auch die Natur hält den Atem an.
Fühlbar ist die aufgestaute Energie,
die sich nun drastisch entladen kann.

Der erste Blitz zuckt grell vom Himmel.
Laut prasselt starker Regen hernieder,
gibt dem durch die Hitze ausgedörrten
Erdboden reichlich Feuchtigkeit wieder.

Der Regen klopft an Fensterscheiben
und der Sturm peitscht den Regen an.
Das Sommerunwetter bleibt eine Zeit.
Dann bricht sich die Sonne die Bahn.

Endlich zieht die Gewitterfront weiter.
Die Luft ist abgekühlt und riecht frisch.
Das Gewitter hat der durstigen Sonne
randvolle Wasserpfützen aufgetischt.

In ihnen spiegelt sich gern die Sonne
wenn sie strahlend die Erde anscheint.
Ihre Anblick ist uns viel lieber, als wenn
der Himmel sich so austobt und weint.

© 24.03.2005 Sieglinde Seiler
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Heiße Sommertage

Autor: Olaf Lüken

Wenn rote Tulpen fröhlich sprießen,
die Bäche wieder gurgelnd fließen.
Wenn Gräser aus dem Erdreich schießen.
Dann geht Oma gleich die Blumen gießen,
und Opa lässt die Läden schließen.
Keine Wolken, kein Regen, keine Blitze.
Der Mensch schmort in der Mittagshitze.

© Olaf Lüken

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Herr Sommer und Frau Sonne

Autorin: Anita Menger

Der Sommer ist ein fescher Mann
drum liebt ihn auch die Sonne.
Sie zeigt ihm gern was sie so kann
und strahlt ihn an mit Wonne.

Doch heute da vergisst sie sich
zeigt heiß ihm die Gefühle.
Er ruft die Wolken: Rettet mich,
verschafft mir etwas Kühle.

Da ziehen dunkle Wolken auf
vermindern so die Hitze.
Die Sonne reagiert darauf
und schleudert wütend Blitze.

Sofort ist hier die Hölle los
mit Donner, Blitz und Regen.
Der Sommer denkt – wie kann man bloß
sich derartig erregen.

Da er ein Mann ist mit Verstand
lässt er sie erst mal toben.
Er sieht dem Schauspiel zu gebannt,
bevor er geht nach oben.

Dort sagt er zärtlich dann zu ihr:
Ich will bestimmt nicht prahlen
doch denke ich du passt zu mir.
Nun kann sie wieder strahlen.

© Anita Menger

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Hochsommer auf dem Land

Autor: Olaf Lüken

Kinder singen laute Lieder.
Sonnenglut erreicht die Flur.
Ein Bussard zupft sich am Gefieder,
und Hitze befällt die All-Natur.

Auf den bunten Blumenkronen,
wiegt fröhlich sich ein Schmetterling.
Dachse gern im Schatten wohnen.
Am Rheine trällern Star und Fink.

Es kommen aufs Feld herangezogen,
der Bauer und die Bäuerin.
Sieh’ überall die gold’nen Wogen.
Mähmaschinen mähen sie hin.

Hör’ der Kinder Lieder schallen.
Die Sonne lacht, lädt ein zum Traum.
Und die Karren, mit den Ballen,
suchen der Tenne kühlen Raum.

Der Sommer bestimmt die zweite Zeit.
Und ist doch nur Teil der Ewigkeit!

© Olaf Lüken

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Holunderblüte

Holunderblüten
Holunderblüten
Bild von Ralph auf Pixabay

Autorin: Sieglinde Seiler

Der Holunderbusch
treibt seine Blüten aus,
schmückt Ende Mai
manches Bauernhaus.
Eigenwillig duften
seine filigranen Blüten,
während die Schäfer
jetzt ihre Schafe hüten.

© 28.05.2023 Sieglinde Seiler
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Immer wieder

Autor: Wilhelm Busch

Der Winter ging, der Sommer kam.
Er bringt aufs Neue wieder
Den viel beliebten Wunderkram
Der Blumen und der Lieder.

Wie das so wechselt Jahr um Jahr,
Betracht ich fast mit Sorgen.
Was lebte, starb, was ist, es war,
Und heute wird zu morgen.

Stets muss die Bildnerin Natur
Den alten Ton benutzen
In Haus und Garten, Wald und Flur
Zu ihren neuen Skizzen.

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Klimawandel

Autorin: Sieglinde Seiler

Kalifornischer Mohn
Kalifornischer Mohn
Bild von Leopictures auf Pixabay

Wie fühlt sich wohl ein kleines Blümchen,
von der argen Sonnenhitze fast versengt,
das mit zu wenig Wasser haushalten muß,
wenn es an seine Fortpflanzung denkt?
Es rollt tagsüber gekonnt seine Blätter ein,
um sich vor der Sonnenglut zu schützen.
Damit es sich in der Nacht erholen kann,
wird es Möglichkeiten, die es hat, nützen.

© 22.07.2023 Sieglinde Seiler
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Kühle Frische braucht der Sommer

Autor: Olaf Lüken

Sekt oder Selters, das ist die Frage,
besonders, wenn heiße Sommertage,
verlangen nach einer kühlen Brause.
Die Welt braucht eine Champagner-Pause.

Man kann auch eine Selters trinken
und in Nüchternheit versinken.
Jetzt stelle ich den Sekt mal kalt.
Kühler Trank wird nur selten alt.

Frische kann beim Öffnen spritzen,
bis der Gast hat einen Sitzen.
Bitte nicht am Korken reiben.
Lieber länger sitzenbleiben!

Die Alte ist längst Vergangenheit.
Die neue Flasche steht schon bereit.
Wenn der Sektkorken richtig knallt.
Der Gast sich eine Neue krallt.

© Olaf Lüken

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Reise

Autorin: Heidi Hollmann

Sommer, du bist gar nicht nett.
Schickst Wolken uns und Regen.
Da bleiben wir in unsrem Bett.
Es ist uns Freund und Segen.

Dein Bruder Wind reisst voller Wut
die Früchte von den Bäumen.
Entwendet manchen schönen Hut,
bringt manchen arg zum Schäumen.

Wozu bist Sommer, du uns gut?
Zum Gähnen und Sinnieren?
Du nimmst uns unser bißchen Mut.
Den woll`n wir nicht verlieren.

Als Wandervögel reisen wir
im Flugzeug, Richtung Süden.
In ein viel schöneres Revier.
Um nicht so zu ermüden.

Wir suchen auf den Ballermann,
wo wir uns einen heben.
Und lächelt uns die Sonne dann,
winkt uns ein neues Leben.

© Heidi Hollmann

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Sommer adé

Autor: Olaf Lüken

Mein Freund, der Sommer, geht dahin.
Wo willst du jetzt nur bleiben?
Du gabst der Schönheit einen Sinn.
Sieh’ nur des Herbstes Treiben!

Du warst mir Lied in Moll und Dur,
die Traube zum besten Weine.
Zuletzt ein Seufzer der Natur.
Wind schauert durch alle Haine.

Du schwandest wieder, allzu bald!
Licht und Wärme sind entbunden.
Herbststurm rauscht durch den lichten Wald.
Der Sommer hat Ruhe gefunden.

© Olaf Lüken

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Sommerblüten

Autorin: Sieglinde Seiler

Sonnenhut mit Pfauenauge
Sonnenhut mit Pfauenauge
Bild: © Sieglinde Seiler

Während Sonnenblumen Felder schmücken,
ihr leuchtendes Gelb in unseren Blick rücken,
scheuen bunte Lilien im Garten keine Mühen
und lassen jetzt ihre Trichterblüten aufblühen.
Stattliche Sonnenhutblüten suchen das Licht.
Rote Rosen zeigen ihr schönes Blütengesicht.
so dass sie guten Insektenbesuch verbuchen,
von Bienen und Hummeln, die Nektar suchen.
Auch Schmetterlinge legen dort ein eine Rast.
Sie sind gerne beim süßen Blütennektar Gast.

© 18.07.2023 Sieglinde Seiler
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Sommerfreuden

Autorin: Anita Menger

Faltertanz auf Blumenwiesen.
Sommernächte lau und still.
Herrlich, kühles Nass genießen.
Vater schürt den Gartengrill.

Sommernächte lau und still.
Zauberhafter Duft der Rosen.
Vater schürt den Gartengrill.
Endlich wieder kurze Hosen.

Zauberhafter Duft der Rosen.
Trubel herrscht am Badestrand.
Endlich wieder kurze Hosen.
Barfuß durch den heißen Sand.

Trubel herrscht am Badestrand.
Herrlich, kühles Nass genießen.
Barfuß durch den heißen Sand.
Faltertanz auf Blumenwiesen.

© Anita Menger

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Sommerfrust

Autorin: Sieglinde Seiler

Der Menschen Sommerlust
weicht dem Sommerfrust,
denn vor Kälte schnaubend
kommt der Sommer daher.
Man kocht sich heißen Tee
für die arg erkältete Brust.
Statt einem Sommergefühl
hadert man mit ihm sehr.

© 14.06.2012 Sieglinde Seiler
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Sommerhitze

Autor: Olaf Lüken

Ein Köter heult und jault.
Ihn plagt die Affenhitze.
Nicht Wolken, Regen, noch Blitze,
der Dorfteich stinkt, weil fault.

Auch die Straßen atmen Staub,
höre zwei Türen knarren,
davor ein leerer Karren.
Auf dem Boden erstes Laub.

Es ist zu schwül, um nachzudenken.
Die Hitze knallt auf den Asphalt.
Kraft entgeht auch meinen Gelenken.
Ein Bauer, der seine Fäuste ballt.

Das ganze Dorf in Quarantäne.
Die Sonne zeigt jetzt ihre Zähne.
Ihr Blecken gerät zum Hitzegraus.
Das Klima steht vor seinem AUS!

© Olaf Lüken

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Sommerwind

Autorin: Anita Menger

Behaglich sitze ich in diesem Garten
genieß den leichten, warmen Sommerwind.
Freu mich an Blumen, die in vielen Arten
und bunten Farben hier versammelt sind.

Belausche Vögel – suche zu entdecken
zu welchem Tier wohl jener Ruf gehört.
Die zwei dort scheinen sich verliebt zu necken,
ein and´rer schimpft – ob ihn das so empört?

Begeistert lass ich meine Blicke schweifen,
ich träume einfach nur so vor mich hin.
Versuche nichts Bestimmtes zu begreifen.

und frag auch nicht nach meines Lebens Sinn.
Will diesmal nur die Möglichkeit ergreifen
um mich zu freuen – daran, dass ich bin.

© Anita Menger

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Stechmücken

Autor: Olaf Lüken

Stechmücke, Moskito, Schnake
Stechmücke, Moskito, Schnake
Bild von Elias auf Pixabay

Mücken sind eine Gottesplage,
Mücken bringen mich in Rage,
Mücken sind ein Grund zum Fluchen,
seh’ schon aus wie ein Streuselkuchen!

Selbst ihr Summen ist die Hölle,
fliegen frech in die Nase rein.
Und das mir, im Dom von Kölle,
schnauf sie aus, auf Vater Rhein.

Mücken fliegen auf und nieder,
Mücken summen freche Lieder.
Suchen gern mein Angesicht.
Es ist ihr Rüssel, der mich sticht.

© Olaf Lüken

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Vergissmeinnicht

Autorin: Heidi Hollmann

Tausend Äuglein schaun mich an,
mit Blicken voller Süsse.
Sie ziehen mich in ihren Bann,
senden mir tausend Grüsse.

Jede Blum ein Augenstern
zu meinem Wohl und Frommen.
Der Sommer nicht mehr allzufern
ist mir auch sehr willkommen.

Blühet nur und samet aus
erneuert eure Blüten.
Umwuchert Beete und mein Haus.
Ich werde euch behüten.

Mir ist, als wenn mein Herz fast bricht
müsst ihr dereinst verblassen.
Herzige Vergissmeinnicht,
wie fühl ich mich verlassen.

Zum Trost jedoch, im nächsten Jahr
weiss ich, ich seh euch wieder.
Weil die Natur ist wunderbar,
in ihrem Auf - und Nieder.

© Heidi Hollmann

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