Sommergedichte – Theodor Storm

Sommergedichte, Sommerlyrik, Sommerpoesie von Theodor Storm

Inhaltsverzeichnis

Sommergedichte

An einem schönen Sommerabende

Autor: Theodor Storm

Lieblich senkt die Sonne sich,
Alles freut sich wonniglich
In des Abends Kühle!
Du gibst jedem Freud und Rast,
Labst ihn nach des Tages Last
Und des Tages Schwüle.

Horch, es lockt die Nachtigall,
Und des Echos Widerhall
Doppelt ihre Lieder!
Und das Lämmchen hüpft im Tal,
Freude ist jetzt überall,
Wonne senkt sich nieder!

Wonne in des Menschen Brust,
Der der Freud ist sich bewußt,
Die ihm Gott gegeben,
Die du jedem Menschen schufst,
Den aus nichts hervor du rufst
Auf zum ew’gen Leben.

Sonnenuntergang hinter Bäumen
Sonnenuntergang hinter Bäumen
Bild von Fabio auf Pixabay

Ein grünes Blatt

Autor: Theodor Storm

Ein Blatt aus sommerlichen Tagen,
Ich nahm es so im Wandern mit,
Auf dass es einst mir möge sagen,
Wie laut die Nachtigall geschlagen,
Wie grün der Wald, den ich durchschritt.

Singende Nachtigall
Singende Nachtigall
Bild von wal_172619 auf Pixabay

Weitere Gedichte passend zum Sommer von Theodor Storm:

Juli
August