Weihnachtszeit

Gedichte und Lieder zur und
über die Weihnachtszeit

Übersicht

Inhaltsverzeichnis

Gedichte zur und über die Weihnachtszeit

Lieder über die Weihnachtszeit

Gedichte über die Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder Weihnachtsstress

Autorin: Sieglinde Seiler

Bald ist es Weihnachten,
das Fest der Weihnachtsfreude
und der Weihnachtsstress
sucht jetzt seine leichte Beute.

Allmählich wird es eng
und der Druck nimmt noch zu.
Wo bleibt bloß die Stille
des Advents und etwas Ruh`?

Das Weihnachtsfest naht.
Stress ist da vorprogrammiert,
bis endlich der Christbaum,
mit Kerzen die Wohnung ziert.

Was soll man schenken –
es fällt einem nichts mehr ein.
Es soll nichts Alltägliches,
sondern etwas Besonderes sein.

Ach ja, die Weihnachtspost
ist zu erledigen. Sie wartet noch!
Wo sind die übrigen Karten?
Ich habe sie im letzten Jahr doch …

Heute Abend ist dann noch
das Stollenbacken angesagt.
Doch als ich anfangen will,
wird das Unterfangen vertagt.

Unter den vielen Zutaten
fehlen Orangeat und Zitronat.
Man fragt eine Nachbarin,
ob sie denn beides übrig hat.

Egal, wo man hinschaut –
es fehlt fast jedem an der Zeit.
Wo bleibt denn im Advent,
die notwendige Gelassenheit?

Auch Streitereien entstehen
leichter im hektischen Treiben.
Wie wäre es, gerade dann,
ruhig und gelassen zu bleiben?

Etwas läuft aus dem Ruder!
Doch grämen Sie sich bitte nicht,
wenn trotz guter Absichten,
der Weihnachtsstress ausbricht.

© 10.12.2009 Sieglinde Seiler
weitere Gedichte von Sieglinde Seiler unter www.feiertagsgedichte.de

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Das Weihnachtsfest

Autor: Theodor Storm

Vom Himmel bis in die tiefsten Klüfte
ein milder Stern herniederlacht;
vom Tannenwalde steigen Düfte
und kerzenhelle wird die Nacht.

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fernher Kirchenglocken,
in märchenstiller Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich nieder,
anbetend, staunend muß ich stehn,
es sinkt auf meine Augenlider,
ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

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Die stillen Tage

Autorin: Anita Menger

Wir backen Plätzchen – hören Weihnachtslieder,
vier Kerzen schmücken unsren grünen Kranz.
Die stillen Tage – sie beginnen wieder,
die Welt erstrahlt im hellen Lichterglanz.

Verzaubert lauschen Kinder den Geschichten
von Jesu Christ – geboren einst im Stall.
Von seinen Wundern weiß man zu berichten,
sein Tun wirkt weiter hier und überall.

Zu seiner Ehr’ wird Geben groß geschrieben –
an Einsame und Kranke man jetzt denkt.
Man ist bereit den Nächsten auch zu lieben
und wird durch frohe Augen reich beschenkt.

Ach, dass der Frieden dieser stillen Tage
uns Menschen doch durchs ganze Leben trage.

© Anita Menger, meine-festtagsgedichte.de

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Die Weihnachtsmaus

Autor: James Krüss, * 31.05.1926, † 02.08.1997

Die Weihnachtsmaus ist sonderbar
sogar für die Gelehrten,
denn einmal nur im ganzen Jahr
entdeckt man ihre Fährten.

Mit Fallen und mit Rattengift
kann man die Maus nicht fangen.
Sie ist, was dieser Punkt betrifft,
noch nie ins Garn gegangen.

Das ganze Jahr macht diese Maus
den Menschen keine Plage.
Doch plötzlich aus dem Loch heraus
kriecht sie am Weihnachtstage.

Zum Beispiel war vom Festgebäck,
das Mutter gut verborgen,
mit einem Mal das Beste weg,
am ersten Weihnachtsmorgen.

Da sagte jeder rundheraus:
Ich hab' es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein anderes Mal verschwand sogar
das Marzipan von Peter;
was seltsam und erstaunlich war.
Denn niemand fand es später.

Der Christian rief rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Ein drittes Mal verschwand vom Baum,
an dem die Kugeln hingen,
ein Weihnachtsmann aus Eicherschaum,
nebst anderen leck'ren Dingen.

Die Nelly sagte rundheraus:
Ich hab es nicht genommen!
Es war bestimmt die Weihnachtsmaus,
die über Nacht gekommen.

Und Ernst und Hans und der Papa
die riefen: Welche Plage!
Die böse Maus ist wieder da
und just am Feiertage!

Nur Mutter sprach kein Klagewort.
Sie sagte unumwunden:
Sind erst die Süssigkeiten fort,
ist auch die Maus verschwunden!

Und wirlich wahr: Die Maus blieb weg,
sobald der Baum geleert war,
sobald das letzte Festgebäck
gegessen und verzehrt war.

Sagt jemand nun, bei ihm zu Haus,
- bei Fränzchen oder Lieschen -
da gäb es keine Weihnachtsmaus,
dann zweifle ich ein bisschen!

Doch sag ich nichts, was jemand kränkt!
Das könnte euch so passen!
Was man von Weihnachtsmäusen denkt,
bleibt jedem überlassen.

Ergänzung:
Nun, das ist die Geschichte von der Weihnachtsmaus.
Die lief ja noch ganz friedlich aus.
Doch dazu möchte ich noch erzählen,
dass auch Eltern können fehlen.

Sie sind nicht immer brave Engel,
auch Väter sind oft „ungezogene Bengel“.
Wir hatten zu Hause einen Vater, der gern naschte.
Also einen „Naschk(v)ater“, den ich mal überraschte.

Als er sich vom Baum einen Kringel nahm
und als dann unsere Mutter kam,
mit total unschuldigem Gesicht,
treuherzig sagte:" Ich war es nicht!"

Ja, Väter sind auch nicht immer „ganz ohne“!
Wobei ich aber noch betone:
Leid tat er mir doch, unser lieber Papa,
denn was am Baum hängt, ist doch zu Naschen da.

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Frohes Fest!

Autorin: Agnes Gausmann

Weihnachtszeit, stille Zeit?
Sind wir wirklich schon so weit?
Prüfen wir uns mal genau.
Die unruhigste ist doch die Frau.
Sie meint, jetzt muss die Wohnung glänzen,
jetzt darf sie keine Ecken schwänzen.
Putzen und wischen,
das Mittagessen auftischen,
rastlos ist sie auf den Beinen
und so hektisch will mir scheinen.
Päckchen packen,
Plätzchen backen,
durch die Geschäfte laufen
und Geschenke kaufen,
dabei drängeln und schwitzen,
abends bis 11 Uhr noch sitzen
basteln und auch E-Mails schreiben
ich tu selbst des Nachts noch reimen.
Termine kommen noch dazu,
das Telefon lässt keine Ruh.
Die Zeit drängt schon, für die Caritas sammeln zu geh’n.
Hier und da nach dem Rechten zu seh’n.
Fröhliche Weihnachten überall zu sagen.
Für jeden da zu sein, und für alle Verständnis zu haben
und die nötigen Nerven besitzen,
wenn die Kinder über den Hausaufgaben schwitzen.
Bewandert sein in allen Dingen,
und am Heiligen Abend kräftig singen.
Ja, ich weiß es ganz genau,
mit sehr viel Geduld, schafft das nur die Frau!
Zum richtigen Zeitpunkt ist sie bereit -
zu singen - 0, du fröhliche , o, du selige Weihnachtszeit!

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Glitzerstaub und Sternenglanz

Autorin: Maybrit Weidenfels

Es naht heran die Weihnachtszeit…
seid ihr alle schon bereit?!
Mich tut’s jedenfalls mächtig schütteln,
wie die Ruprecht’s an uns rütteln.

Wahrlich wie mit Engelszungen
wird um unser Geld gerungen.
Da wird gesäuselt und geflötet –
und mir jeder Nerv getötet,

Denkst du an Plätzchenduft und Lieder…?
Nein, alle Jahre wieder
geht es um die gleiche Masche:
wie leeren wir euch die Geldbrieftasche?

Im Netz sitzt die Konsumtarantel,
versteckt unter dem deckenden Mantel,
als ob es ihr um Weihnachten ginge;
Uhren, Schmuck und Fingerringe,

Mixer, Wecker, Espressomaschine,
Duschkabine, Glasvitrine;
die nimmersatte Weihnachtsspinne
manipuliert uns ständig in ihrem Sinne,

spritzt Glitzerstaub und Sternenglanz
zum immergleichen Affentanz:
wir sollen nämlich alle denken,
worauf es ankommt beim Verschenken:

in diesem hemmungslosen Zyklus
geht es um Bonus, Luxus, Status.
In der entarteten Werbe-Lawine
mutiert man zur Gefühls-Ruine.

Mit ihrem klebrigen Geschwätz
sitzt die Spinne fett im Netz,
obwohl Werbefeldzug-Attiüden
schon lange manchen Geist ermüden:

denn wo man geht
und wo man steht
hagelt’s auf uns unerbittliche
goldbeglänzte Nadelstiche.

Man hetzt von Pontius zu Pilatus,
dabei geht’s nicht mehr um Jesus…
Wir reden uns gern selber ein,
alles ist richtig, ja, das muss so sein.

Also lautet der Beschluss,
dass jedes Ding auch mein sein muss,
weil’s schließlich auch der Nachbar hat –
man unterwirft sich dem Diktat.

Der Spinne gefällt’s, denn sie weiß
von unserem betäubenden Teufelskreis.
Doch jeder kann für sich selbst entscheiden:
Mach ich mit…? Oder lass ich es bleiben…?

Statt liebloser Konsum-Attacken
möcht’ ich lieber Plätzchen backen,
statt im Leuchtreklamegeflimmer
sitz’ ich lieber bei Kerzenschimmer…

möchte Stress und Zwang entrinnen –
mich auf WEIHNACHTEN besinnen,
mit Glitzerstaub und Sternenglanz –
ohne schnöden Firlefanz.

© Maybrit Weidenfels, Mein Gedicht

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Hell erleuchet sind die Gassen

Hell erleuchtet sind die Gassen,
still und ruhsam liegt der See,
auf der tiefverschneiten Strasse,
liegt'n tot gefahrn'es Reh.

Weihnachten ist angekommen,
alle Kinder freun sich doll,
Mama ist grad hingefallen,
und Papa ist schon wieder voll.

Hell erleuchtet steht der Christbaum,
denn grad fängt er zu brennen an.
Wer klopft da denn an das Tore?
Ist das wohl der Weihnachtsmann?

Doch es sind nur die Verwandten,
die da klopften an die Türe,
Omas, Opas, Onkels, Tanten,
die ollen Feiertagsgeschwüre.

Da kommt Knecht Ruprecht mit dem Schlitten,
knallt voll in Papas Manta rein.
Der sagt: "Wart's ab, du hast gelitten,
dir schlag ich nun die Fresse ein!"

Alle Kinder sind am flennen,
in der Ferne kommt die Polizei,
der Christbaum ist immer noch am brennen,
und Heilig Abend ist vorbei.

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Lametta

Weihnachten naht, das Fest der Feste,
das Fest der Kinder, Fest der Gäste –
da geht es vorher hektisch zu,
von früh bis abends – keine Ruh.
Ein Hetzen, Kaufen, Proben, Messen –
hat man auch niemanden vergessen?
So ging ’s mir keine Ahnung habend,
vor ein paar Jahren Heilig Abend,
der zudem noch ein Sonntag war.
Saß grade bei der Kinderschar,
da sprach mein Weib: „Tu dich nicht drücken,
du hast heut noch den Baum zu schmücken!“

Da Einspruch meistens mir nichts nützt,
hab’ kurz darauf ich schon geschwitzt:
den Baum gestutzt, gebohrt, gesägt
und in den Ständer eingelegt.
Dann kamen Kugeln, Kerzen, Sterne,
Krippenfiguren mit Laterne.
Zum Schluss – ja Himmeldonnerwetter –
nirgends fand ich das Lametta!

Es wurde meiner Frau ganz heiß
und stotternd sprach sie: „Ja, ich weiß,
im letzten Jahr war’s arg verschlissen –
drum hab ich’s damals weggeschmissen.
Und in dem Trubel dieser Tage,
bei meiner Arbeit, Müh’ und Plage –
vergaß ich Neues zu besorgen,
ich werd es von den Nachbarn borgen!“

Die Nachbarn – links, rechts, drunter, drüber –
die hatten kein Lametta über!
Da schauten wir uns an verdrossen –
die Läden sind ja auch geschlossen!
So sprach ich dann zu meinen Knaben:
„Hört zu wir werden heuer haben,
einen Baum – altdeutscher Stil,
weil mir Lametta nicht gefiel!“
Da gab es Heulen, Schluchzen, Tränen
und ich gab nach den Schmerzfontänen:
„Hört endlich auf mit dem Gezeter –
ihr kriegt einen Baum mit viel Lametta!“

Zwar konnte ich da noch nicht begreifen,
woher ich nehm’ die Silberstreifen?
Doch gerade als ich sucht mein Messer –
da les’ ich: HENGSTENBERG MILDESSA.

Es war die Sauerkrautkonserve!
Ich kombinier mit Messers Schärfe,
hier liegt die Lösung eingebettet,
das Weihnachtsfest – es ist gerettet!
Schnell wurd’ der Deckel aufgedreht,
das Kraut gepresst, so gut es geht –
zum Trocknen – einzeln aufgehängt –
und dann geföhnt, doch nicht versengt!
Die trocknen Streifen, sehr geblichen
mit Silberbronze angestrichen –
auf beiden Seiten – Silberkleid.
Oh freue dich, du Christenheit!

Der Christbaum ward’ einmalig schön,
wie selten man ihn hat gesehen.
Zwar roch’s süßsauer zur Bescherung –
geruchlich gab’s ’ne Überquerung –
weil mit Benzin ich wusch die Hände,
mit Nitro reinigte die Wände.
Dazu noch Räucherkerz’ und Myrrhe –
der Duft die Menge leicht verwirrte!
Und jedermann sprach still, verwundert:
„Hier riecht’s nach technischem Jahrhundert!“

Ne Woche drauf – ich saß gemütlich –
im Sessel, las die Zeitung friedlich,
den Bauch voll Feiertage-Reste,
’s war wieder Sonntag – und Sylvester.
Da sprach mein Weib: „Du weißt Bescheid!?
Es kommen heut’ zur Abendzeit
Schulzes, Lehmanns und Herr Maier
zu unserer Sylvesterfeier!
Wir werden leben wie die Fürsten,
denn es gibt Sauerkraut mit Würsten!"
Ein Schrei ertönt, entsetzt sie schaut,
am Christbaum hängt das Sauerkraut!

"Vergessen, neues zu besorgen,
ich werd’ es von den Nachbarn borgen!"
Die Nachbarn – links, rechts, drunter, drüber –
die hatten leider keines über.
Da schauten wir uns an verdrossen –
die Läden sind ja auch geschlossen!
Und so ward’ wieder ich der Retter –
nahm ab vom Baume das Lametta.
Mit Terpentin und mit Bedacht
hab’ ich das Silber abgemacht.
Das Kraut dann gründlich durchgewässert,
mit reichlich Essig noch verbessert,
dazu noch Nelken, Pfeffer, Salz
und Curry, Ingwer, Gänseschmalz.
Dann, als das ganze sich erhitzte –
das Kraut, das funkelte und blitzte –
da konnt’ ich nur nach oben fleh’n:
„Lass diesen Kelch vorübergehen!“

Als später dann das Kraut serviert
ist auch noch folgendes passiert:
Da eine Dame musste niesen,
sah man aus ihrem Näs’chen sprießen
tausend kleine Silbersterne:
„Mach’s doch noch mal – ich seh’ das gerne!“
So rief man ringsum, hocherfreut –
nur die Dame wusste nicht Bescheid.
Franziska Lehmann sprach zum Franz:
„Dein Goldzahn hat heut’ Silberglanz!“
Und einer, der musste mal,
der rief: „Ich habe heut’ ’nen Silberstrahl!“
So gab’s nach dieser Krautmethode
noch manche nette Episode:
Beim Heimgang sprach ein Gast zu mir:
„Es hat mir gut gefallen hier!
Doch wär’ die Wohnung noch viel netter,
hätt’st du am Weihnachtsbaum Lametta!“
Ich konnte da gequält nur lächeln –
und mir noch frische Luft zufächeln.
Ich sprach, und klopfte ihm auf’s Jäckchen:
„Im nächsten Jahr, da kauf’ ich hundert Päckchen!“

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Wann fängt Weihnachten an?

Autor: Rolf Krenzer

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Weihnachten

Autor: Joseph von Eichendorff, * 10.03.1788, † 26.11.1857

Markt und Straßen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

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Weihnachtsgedanken

Autorin: Sieglinde Seiler

Das Weihnachtsfest naht,
wo geboren wird das Kind.
Es kommt für uns zur Erde,
weil wir Gottes Kinder sind.
Unsere Gedanken gehen
nach Bethlehem zum Stall –
heute will das Jesuskind
in uns geboren werden all`.

Gott schickte seinen Sohn
als Menschenkind der Welt.
Er will jedem von uns nah sein;
egal sind Ansehen und Geld!
Durch ihn verwandelt sich,
sind wir bereit, unser Leben.
Denn er will unserer Seele
anderen Reichtum geben.

Wir brauchen nur im Advent,
statt Hektik, die Gelassenheit,
damit wir für die Ankunft Jesu
vorbereitet sind in dieser Zeit.
Das göttliche Kind wird geboren
und neue Hoffnung bricht auf.
Weihnachtsfriede und Freude
entstehen in dessen Verlauf.

Öffnen wir für dieses Wunder
doch bereitwillig unser Herz,
damit das Kind Einlass findet,
tröstet auch unseren Schmerz.
Jesus nimmt alles entgegen,
was wir ihm können geben,
neben unseren vielen Freuden
auch die Stolpersteine im Leben.

© 05.12.2010 Sieglinde Seiler
weitere Gedichte von Sieglinde Seiler unter www.feiertagsgedichte.de

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Weihnachtsstress

Autorin: Monika Peschel

Als im August in den Geschäften
die Pfefferkuchenzeit begann,
da fragten viele mit Entsetzen:
Kommt denn schon jetzt der Weihnachtsmann?

Seitdem sind Monate vergangen,
nun ist es wirklich fast soweit.
Es öffneten die Weihnachtsmärkte
und in der Luft liegt Heimlichkeit.

Längst sind die Wunschzettel geschrieben,
der Stollenduft zieht durch das Land
und auf der Suche nach Geschenken,
wird selbst am Sonntag rumgerannt.

Es gibt so vieles zu bedenken,
damit man wirklich nichts vergisst.
Und mancher wünscht sich schon seit Wochen,
dass alles bald vorüber ist.

Dann ist er da, der Heiligabend,
der Weihnachtsbaum ist bunt geschmückt.
Jetzt gibt es nur noch den Gedanken,
dass auch der Weihnachtsbraten glückt.

Die Feiertage gehen vorüber,
man übt sich in Besinnlichkeit.
Doch um sich wirklich zu besinnen,
bleibt einem viel zu wenig Zeit.

Gestresst von all dem Weihnachtstrubel
schwört sich dann wieder jedermann:
Im nächsten Jahr wird alles anders!
Na, hoffentlich denkt ihr auch dran.

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Weihnachtszauber

Autorin: Anita Menger

Bei frostig kalter Winterluft
träum ich vom süßen Tannenduft
und warmen Kerzenschein.
Vom leisen Fall der weißen Flocken
dem hellen Klang der Weihnachtsglocken
und möchte Kind noch sein.

Mit Ungeduld und voller Freud’
erwarten was die Weihnachtszeit
an Wundern mit sich bringt.
Stattdessen hetze ich durch Straßen,
besorge schnell was wir vergaßen –
und nur die Kasse klingt.

Voll Sehnsucht denke ich zurück
an weihnachtliches Kinderglück –
wie reich der Schnee doch fiel.
Ich höre das Adventsgedicht
das Mutter jeden Sonntag spricht –
seh´ mich beim Krippenspiel.

Und dann erst in der heil’gen Nacht –
wie spannend wurde es gemacht –
geheim war stets der Raum.
Gemeinsam gingen wir hinein
und sangen froh beim Kerzenschein
das Lied: „Oh Tannenbaum“.

Da rührt sich etwas tief in mir
und plötzlich weiß ich – jetzt und hier –
es liegt an mir allein.
Das Kind ist einst im Stall geboren –
der Zauber, er ging nicht verloren –
er will gelebt nur sein.

© Anita Menger – meine-festtagsgedichte.de

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Weihnachtszeit

Autorin: Sieglinde Seiler

An Weihnachten gedenken wir,
dass Gott einst auf die Erde kam
und durch Maria in einem Kind
die menschliche Gestalt annahm.

Wie damals will der Gottessohn
heute Herberge finden im Herzen.
Dann brennen nicht umsonst
hell die vielen Weihnachtskerzen.

Der Advent als Zeit des Wartens
bereitet uns auf Weihnachten vor.
Lassen wir unsere Sehnsucht zu.
Öffnen wir unseres Herzens Tor.

© 11.11.2012 Sieglinde Seiler
weitere Gedichte von Sieglinde Seiler unter www.feiertagsgedichte.de

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When the last Kalender-sheets

When the last Kalender-sheets
flattern trough the winterstreets
and Dezemberwind is blowing,
then ist everybody knowing
that it is not mehr allzuweit:
she does come - the Weihnachtszeit.

All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihr warm Stueble,
run to Kaufhof, Aldi, Mess,
make Konsum and business.
Kaufen this und jene things
and the Churchturmglocke rings.

Manche holen sich a Taennchen,
when this brennt, they cry "Attention".
Rufen for the Feuerwehr:
"Please come quick to löschen her!"
Goes the Tännchen of in Rauch,
they are standing on the Schlauch.

In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufts and bakes,
the hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says als Tester:
"We are killed bis to Silvester."

Then he fills the last Glas wine -
yes, this is the christmas time!
Day by day does so vergang,
and the Holy night does come.
You can think, you can remember,
this is immer in Dezember.

Then the childrenlein are coming
candle-Wachs is abwärts running.
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angels look so fine -
well this is the Weihnachtstime.

Baby-eyes are big and rund,
the familiy feels kerngesund
when unterm Weihnachtsbaum they're hocking
then nothing can them ever shocking.
They are so happy, are so fine -
this happens in the Chistmastime!

The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird, the mouse,
are turning round the Weihnachtsstress,
enjoy this day as never less,
well, they find Kittekat and Chappi
in the Geschenkkarton von Pappi.

The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring.
Zum song vom grünen Tannenbaum
the Tränen rinnen down and down.
Bis our mother plötzlich flennt:
"The christmas-Gans im Ofen brennt!"
Her nose indeed is very fine.
End of the Weihnachtstime.

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When the snow falls wunderbar

Text: Wolfgang Hofer, Melodie: Udo Jürgens, Video: Merry Christmas allerseits

Songtext

© Copyright by ARAN Productions AG,
Glarus ARAN Productions AG, Glarus, für Deutschland,
Österreich, Schweiz und die anderen osteuropäischen Länder.
MUSIKVERLAG JOHANN MICHEL, Frankfurt/Main, für die übrige Welt.

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Wünsche zum Weihnachtsfest

Der Monat Dezember ist jedes Jahr,
von großer Bedeutung, das ist klar.
Nicht darum, dass es stürmt und schneit,
nein, aber es ist Weihnachtszeit!

Die stimmt uns alle irgendwie heiter,
mit Tannenduft, Kerzen und so weiter.
Die Spannung wächst bei Groß und Klein
Und jeder bemüht sich froh zu sein.

Dazu kommt noch der Schaufensterbummel.
Man ist benommen von all dem Rummel.
Die Menschen drängen sich dicht an dicht
Und in so manchem Kindergesicht,
da leuchten die Augen erwartungsvoll,
weil bald der Weihnachtsmann (das Christkind) kommen soll!

Alle erhoffen sich große Geschenke.
„Ja, wenn ich an meine Kindheit denke,
was ich bekam in früheren Zeiten,
auch das waren Besonderheiten!“

Selbst gebastelt, einfach und schlicht,
Teure Sachen gab es nicht.
Das schönste war immer der Tannenbaum,
den sah ich auch noch des nachts im Traum.

Behängt mit Keksen und Zuckerkrengel
Und zwischen den Zweigen die gold`nen Engel.
Die Kugeln strahlten im Lichterglanz,
ja, das genügte mir voll und ganz.

Soweit reicht meine Erinnerung.
Sieht man dagegen den heutigen Prunk,
jeder will viel und reichlich haben,
es kann nie genug sein, von all den Gaben!

Dies will mir gar nicht in den Sinn,
Vielleicht, weil ich so bescheiden bin.
Deshalb sage ich mir oft zum Scherz,
das größte Geschenk ist ein fröhliches Herz.

Dazu noch eine Kleinigkeit,
nämlich Vernunft und Zufriedenheit,
weil’s sich damit besser leben lässt.
In diesem Sinne, wünsch ich allen ein „Frohes Fest!“

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Lieder über die Weihnachtszeit

Leise rieselt der Schnee

Text: Eduard Ebel (1839-1905)
Musik: volkstümlich

Leise rieselt der Schnee;
still und starr ruht der See,
weihnachtlich glänzet der Wald,
freue dich, Christkind kommt bald!

In dem Herzen ist's warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

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O du fröhliche …

Text: Johannes Daniel Falk, 1816 (1768-1826)
(Mitautor: Heinrich Holzschuher)
Musik: Sizilianische Volksweise „O Sanctissima“, Schifferlied, 1788

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

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Süßer die Glocken nie klingen

Autor: W. Kritzinger, Melodie, Volkslied aus Schlesien

Süßer die Glocken nie klingen
Als zu der Weihnachtszeit:
's ist, als ob Engelein singen
Wieder von Frieden und Freud'.
|: Wie sie gesungen in seliger Nacht, :|
Glocken, mit heiligem Klang
Klingt doch die Erde entlang!

O, wenn die Glocken erklingen,
Schnell sie das Christkindlein hört.
Thut sich vom Himmel dann schwingen
Eilet hernieder zur Erd'.
|: Segnet den Vater, die Mutter, das Kind; :|
Glocken mit heiligem Klang,
Klingt doch die Erde entlang!

Klinget mit lieblichem Schalle
Über die Meere noch weit,
Daß sich erfreuen doch alle
Seliger Weihnachtszeit.
|: Alle aufjauchzen mit Einem Gesang; :|
Glocken mit heiligem Klang,
Klingt doch die Erde entlang!

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Dieters Sammlung Feste/Feiern
Seite zuletzt geändert: 03.04.2015